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Ist dein Hund kastriert?
Ja 
Ja, da verhaltensänderung erhofft 
Ja, da gesundheitlich notwendig 
Ja, zur Verhinderung von Krankeiten oder Läufigkeit 
Nein 
Nein, aber er wird 
Nein, bin gegen Kastration 
Nein, ich züchte 
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 Betreff des Beitrags: Ist dein Hund kastriert?
BeitragVerfasst: 07.03.2010, 16:56 
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Viele Menschen glauben heute noch, das Hündinnen sterilisiert und Rüden kastriert werden, das stimmt so nicht. Üblicherweise werden beide Gschlechter kastriert. Die häufigsten Gründe für die Kastration der Hündin sind unter anderem die Verhinderung ungewollter Trächtigkeiten.

Kastration der Hündin
Vorteile: Eine kastrierte Hündin wird nicht mehr läufig und zieht so auch keine Rüden mehr an. Keine ungewollten Trächtigkeiten. Die Gefahr von Scheinträchtigkeiten wird eliminiert. Das Risiko für bestimmte Tumore kann verringert werden.

Nachteile: Es bleibt eine Operation mit Narkoserisiko. Für den Hund unangenehme Genesungszeit. Eingriff in den natürlichen Hormonhaushalt. Eventuelle Veränderung des Fells, vor allem bei langhaarigen Hunden. Veränderung des Stoffwechsels, was dazu führen kann, dass einige kastrierte Tiere schneller zunehmen. Geringe Verhaltensänderungen.

Kastration des Rüden
Vorteile: Der Rüde kann keine Hündinnen mehr decken und es kommt zu keinen ungewollten Trächtigkeiten. Kein Jaulen und Bellen mehr, wenn läufige Hündinnen in der Nähe sind. Vorbeugung gegen Hodenkrebs.

Nachteile: Operation mit Narkoserisiko. Für den Hund unangenehme Genesungszeit. Eingriff in den natürlichen Hormonhaushalt. Eventuelle Veränderung des Fells. Veränderung des Stoffwechsels, was dazu führen kann, dass einige kastrierte Tiere schneller zunehmen. Verhaltensänderungen. Kastrierte Rüden werden von ihren unkastrierten Geschlechtsgenossen oft nicht mehr als Rüden wahrgenommen. Es kann zu „mobbing“ bis hin zum Aufreiten kommen, was wiederum zu Streit führen kann.

Quelle: Hundeseite.de



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 Betreff des Beitrags: Re: Ist dein Hund kastriert?
BeitragVerfasst: 07.03.2010, 17:57 
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Mein Rüde wurde kastriert, damit er meine Hündin nicht deckt.
Eine Verhaltensänderung ist nicht eingetreten.
Er ist dennoch der Boss unter den Hunden.



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Ein Wolfshund nimmt Deinen Ruf zur Kenntnis und kommt Gelegentlich darauf zurück!
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 Betreff des Beitrags: Re: Ist dein Hund kastriert?
BeitragVerfasst: 07.03.2010, 19:39 
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Wir hatten Bifi erst 4 Wochen und haben ihn dann sterilisieren lassen, weil er ständig, wenn wir außer Haus waren, an seinem Schwänzchen rumgelutscht hat und sich in seine Hoden gebissen hat. Der Tierarzt meint, damit will er die Aufmerksamkeit auf sich lenken und wir sollen ihn kastrieren lassen.
Dieses Verhalten hat sich tatsächlich gegeben, aber vielleicht hätte es sich auch ohne Kastration gegeben, keine Ahnung.
In den 4 Wochen, die wir ihn unkastriert hatten, haben ihn die Damen nicht interessiert und das tun sie jetzt auch nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist dein Hund kastriert?
BeitragVerfasst: 08.03.2010, 11:59 
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Meine beiden Hündinen werden nächste Woche kastriert.
Dies geschieht aus gesundheitlichen Gründen,denn beide leiden
von Anfang an schwer nach ihrer Hitze unter Scheinträchtigkeiten.
Dies hatte jetzt letztens zu Folge das unsere Amy 14 Tage ihr Futter
absolut verweigert hatte.Somit war die Maus total abgemagert.
Nach einem intensiven Gespräch mit unserem TA ,sind wir zum
Entschluß gelangt beide zur gleichen Zeit zu kastrieren.



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Der Mensch glaubt manchmal,er sei zum Besitzer,zum Herrscher
erhoben worden.Das ist ein Irrtum,er ist nur ein Teil vom Ganzen.Seine Aufgabe ist nur die
eines Hüters,eines Verwalters,nicht die eines Ausbeuters.
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 Betreff des Beitrags: Re: Ist dein Hund kastriert?
BeitragVerfasst: 08.03.2010, 14:24 
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Meine erste Hündin war nicht kastriert und es gab überhaupt keine Probleme. Die nächsten waren schon vom Wr.Tierschutzhaus kastriert worden.
Da es bei meiner Ersten keine Probleme gab, meine jetzige ein Findelkind, daher keine Organisation dahinter und ich bei Läufigkeit immer sehr aufpassse, habe ich Hala nicht kastrieren lassen. Würde ich jedoch nie mehr machen, sondern würde zumindest eine Hündin immer kastrieren lassen. Anfang des Jahres bekam Hala eine Gebärmuttereiterung und es mußte eine sofortige Notoperation stattfinden, es stand allles unter Eiter. Das hätte ich der Süßen, wenn ich Sie kastriert hätte, ersparen können. Gott sei Dank ist die OP gut verlaufen.

Christa



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 Betreff des Beitrags: Re: Ist dein Hund kastriert?
BeitragVerfasst: 08.03.2010, 18:14 
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Christa,habe auch echt bammel für meine Hundis wegen der Narkose....
aber es geht wirklich nicht mehr ohne OP.Denn die Kleinen haben
immer großen Stress mit ihren Scheinträchtigkeiten.

Monika



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 Betreff des Beitrags: Re: Ist dein Hund kastriert?
BeitragVerfasst: 09.03.2010, 19:48 
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Liebe Foris,

zu diesem Thema möchte ich Euch eine Sorge nehmen, denn in der heutigen Medizin sind sehr gute Narkosemittel auf dem Markt. Laßt es Euch von Eurem TA einmal erklären, dann werdet Ihr weniger Sorgen haben ( natürlich hat man immer um sein Tier Angst, aber das Risiko ist heute lange nicht mehr so hoch ) und beruhigter dieser Sache gegenüberstehen. Zum Tema Zunahme des Tieres kann ich Euch sagen, dass es überwiegend am Halter liegt, wenn das Tier hinterher zunimmt, denn ein kastriertes Tier verarbeitet das Futter besser, und man sollte dann mit der Fütterung vorsichtiger sein. Ich hoffe, Euch ein wenig beruhigt zu haben.

Liebe Grüße Kalli



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Was schadet es dem Menschen, wenn man dem Tier zuerkennt was ihm gebührt, also Verstand.
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 Betreff des Beitrags: Re: Ist dein Hund kastriert?
BeitragVerfasst: 09.03.2010, 21:49 
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Danke,Kalli

Deine Worte beruhigen zwar einwenig,aber Du weißt ja
selbst wie es damals mit unserer Maya war.Amy ist zwar
gesund und munter und hat diese Tortur nicht durchleben
müssen,aber dafür ist Sie recht zierlich.
Glaube mir wenn ich könnte würde ich für beide
die OP selber über mich ergehen lassen.
Aber nochmals vielen Dank für deine tröstenden Worte.

Liebe Grüße auch an Ilse und für Benny einen dicken Knuddi

Moni



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 Betreff des Beitrags: Re: Ist dein Hund kastriert?
BeitragVerfasst: 09.03.2010, 23:52 
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Gina habe ich nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen. Zum einem weil sie scheinträchtig mit allen Nebenerscheinungen hatte. Zum anderen, Gina arbeitet mit mir ja im Büro, als sie läufig war, kamen sobald ein Kunde die Eingangstür öffnete manchmal bis zu drei Hunde (in allen Größen) ins Büro. Das war schon eine schwierige Zeit. Rückblickend war die Kastration gut, denn der TA entdeckte erst bei der OP, daß Gina ziemlich starke Verwachsungen hatte.



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Liebe Grüße von Renate und Gina!
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 Betreff des Beitrags: Re: Ist dein Hund kastriert?
BeitragVerfasst: 10.03.2010, 19:28 
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Oh,Wutz
Da hatte Gina ja echt Glück,dass es bei der OP gesehen wurde.
Nebenwirkungen der Scheinträchtigkeit müssen für manche Hündinen
echt arg sein.Habe das jetzt selbst bei meiner 2ten Maus erlebt,einfach
nur Stress pur.Bin froh das es dann nächste Woche ein Ende
haben wird.

Gruß Monika



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 Betreff des Beitrags: Re: Ist dein Hund kastriert?
BeitragVerfasst: 10.03.2010, 20:25 
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Wirst sehen, es ist halb so schlimm.
Bei meinem Tierarzt konnte ich Gina erst nach dem Aufwachen abholen. Als sie mich dann sah, kam sie schwanzwedelnt auf mich zugelaufen. Die ersten Tage solltest du sie schonen, keine weiten Spaziergänge, springen, wild herumtoben. :eheh:
Dann ist alles wieder wie vorher. :glueck: :glueck: :glueck:



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 Betreff des Beitrags: Re: Ist dein Hund kastriert?
BeitragVerfasst: 11.03.2010, 10:01 
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Danke Wutz,da werde ich aufpassen zumal beide hintereinander
operiert werden.Bei Maya mache ich mir doch schon Gedanken,denn
die Maus hat schon viel mit 3 Monaten durchmachen müssen.
Sie war 1 Woche stationär bei unserem TA gewesen.
Das werde ich mal zum anderen Zeitpunkt hier erläutern.

Monika



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 Betreff des Beitrags: Re: Ist dein Hund kastriert?
BeitragVerfasst: 07.09.2010, 17:38 
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ok... das Thema ist zwar schon älter, aber ich hoffe es ist für euch ok, wenn ich auch noch dazu schreiben darf, weil ich ja neu bin.
Ich habe meine Hündin kastrieren lassen. Nach der ersten Läufigkeit.
Ich habe danach manchmal mit der Entscheidung gehadert (in sentimentalen Phasen habe ich vom Züchten geträumt)
Joy wurde (wahrscheinlich) durch die Kastration mit ca. 4-5 Jahren inkontinent. Das haben wir nach einigen Versuchen sehr gut in den Griff bekommen. Anfangs haben wir es mit Hormonen (ich glaube, es waren Gelbkörperhormone) probiert. Das hatte fast keine Wirkung. Dann bekam Sie Ephedrin. Das wirkt sehr gut. Wenn ich es ihr für längere Zeit verabreiche, kann ich das Medikament danach auch wieder absetzen. Wenn die Probleme wieder beginnen, bekommt sie wieder die Tabletten.
Ich finde es zwar nicht tragisch, wenn sie mal ein paar Tröpferl verliert (allerdings "explodiert" sie in schlimmen Phasen) aber psychisch tut ihr das "anmachen" nicht gut, weil sie ja zur Stubenreinheit erzogen wurde.

Weihnachten 2008 hat sich dann bewahrheitet, dass züchten eh nie möglich gewesen wäre.
Da ist der Hund beim Stiegen runter gehen wirklich kreischend zusammengebrochen und konnte nicht mehr gehen. Ich hatte mir schon gedacht, dass mein sonst so tapferer Hund sich das Kreuz gebrochen hat. Erste Diagnose in der "Notfall-Untersuchung" beim Tierarzt: Arthrosen an beiden Vorderpfoten.
Während der regulären Ordinationszeiten wurde dann noch ein komplett Röntgen gemacht. Mit Hüft-Untersuchung: Diagnose: Schwere HD.
Ich hätte mit dieser Hündin also eh nie züchten dürfen.

Die HD bringt mich nun wieder zum Gewichtsproblem und zum Inkontinenz Problem.
Joy war auch nach der Kastration nie ein dicker Hund aber auch kein dünner Hund.

Weil es wieder mal Probleme mit dem Urinieren gab hab ich letzten Winter ihren Harn überprüfen lassen. Ergebnis: Entzündung der Harnblase und Harnsteine. Die Harnsteine kommen von einer zu basischen Ernährung. (Ich habe immer Feuchtfutter mit Flocken gefüttert). Wir haben dann eine Spezialnahrung vom Tierarzt bekommen, die den Harn ansäuert. (Kur für 6 Wochen).
Seit dem Füttere ich nur mehr Feuchtfutter ohne Flocken.
Das Ergebnis... wenig Problem mit der Blase... UND ein total dünner agiler Hund.
Joy war noch nie so schlank obwohl sie im Jänner 10 Jahre alt wird. Mehr abnehmen darf sie nicht mehr. Aber die geschätzten 2-3 kg weniger dürften sich positiv auf ihre Hüften auswirken. Sie springt und tollt umher wie eine 2-jährige.

Ich glaube es liegt eher an der Rasse (Joy ist ein Golden). Ich muss ihr weniger zum Fressen geben, als vom Futterhersteller empfohlen wird und sie lebt sehr zufrieden damit.
Es liegt also am Besitzer und nicht wirklich an der Kastration. Und wenn es nach meiner Joy ginge (egal ob kastriert oder nicht kastriert) wäre sie eine Rolle. :-)



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 Betreff des Beitrags: Re: Ist dein Hund kastriert?
BeitragVerfasst: 07.09.2010, 19:18 
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Liebe Sonja, vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht.
Das Thema ist zwar schon älter, ist aber immer noch aktuell.



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 Betreff des Beitrags: Re: Ist dein Hund kastriert?
BeitragVerfasst: 07.09.2010, 21:07 
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Im Tierschutz ist es immer sehr wichtig das die Tiere aus den Tierheimen, von Orga und von Vereinen kastriert werden, damit man bei den Reinrassigen eine vermehrung verhindert und bei den Mischlingen ungewollten Zuwachs. Ich persölich bin auch für eine Kastration, zum ersten, weil man bei den Weibchen eine Scheinträchtigkeit und auch einen Gebährmutterkrebs verhindern kann damit und bei den Männchen, eine Prostata Entzündung. Die Männchen machen auch sehr viel in der Zeit durch wenn sie ständig den Geruch einer läufigen Hündin riechen und aber ihren Trieb nicht nachkommen können. ich weiß das der Mensch da entscheident in die Natur eingreift aber dadurch verhindern wir auch, das noch mehr Hunde/Katzen geboren werden um wiederum in so ein Leid zu verfallen, was schon ihre Vorfahren durchleben mussten.

LG Suedwind



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