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 Betreff des Beitrags: Second Hand Hunde
BeitragVerfasst: 22.01.2010, 15:18 
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Ich hab diese mail von meiner Trainerin bekommen und finde den Artikel ganz toll! Ich weiß er ist lang, aber ich finde jeder der mit dem Gedanken an einen Secondhand Hund spielt, sollte sich den Text zu Herzen nehmen! Wär auch was für diverse Orgas zum Einstellen auf die HP... Hier die mail meiner Trainerin:

hallo liebe hundefreundInnen, ich habe im zuge meiner fortbildung einen artikel über second hand hunde geschrieben. mir ist sehr wichtig, dass viele menschen, die sich eventuell für einen geretteten hund interessieren, über ganz wichtige basics bescheid wissen, um das zukünftige leben für beide seiten lebenswert zu gestalten . zu diesem zweck stelle ich diesen artikel somit öffentlich zur verfügung. es würde mich freuen, wenn er verteilt wird, verschickt, auf websiten gestellt oder als handout an interessenten weitergegeben wird. einzige bedingung ist, dass er nicht verändert wird und mein name darunter stehen bleibt.

liebe grüße
almut

Second Hand Hunde - Ein Leitfaden für die Zeit vor, während und nach dem Einzug eines geretteten Hundes
By Almut Windisch

Vorwort

Vor vielen Jahren trat per Zufall ein kleiner verängstigter, vor dem sicheren Tod geretteter Welpe in mein Leben. Auf den ersten Blick war klar, der bleibt bei mir, egal wie ich das mit meinem Leben vereinbaren werde. Was genau da auf mich zukommt war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz klar, aber rückblickend gesehen, würde ich mich heute genauso wieder entscheiden. Osso, so nannte ich diesen Welpen, hatte mit seinen gerade mal 5 Wochen offensichtlich schon viel erlebt, war schlecht sozialisiert, etwas traumatisiert und entwickelte sich zu einem sehr ängstlichen, unsicheren Hund mit hohem Stresslevel. Somit begann meine Odyssee auf der Suche nach Hilfe - die ich mir letztendlich selbst gegeben habe.

Damals wurde der Grundstein gelegt für meine Liebe zu diesen wunderbaren Geschöpfen mit einer teilweise schlimmen Geschichte und mitunter großen Ängsten und Defiziten – den Second Hand Hunden. Allerdings weiß ich heute auch, dass Liebe alleine nicht ausreicht um einem „geretteten“ Hund ein neues, besseres Leben bieten zu können. Man muss sich auch bewusst darüber sein, dass sich sein eigenes Leben oft von Grund auf ändern wird, oder ändern muss. Ändern muss wenn man den Alltag seines neuen Gefährten und auch seinen eigenen so stressfrei und problemlos wie möglich gestalten möchte. Wenn man den Problemen, die einen oft erwarten in der ersten Zeit, von vorneherein adäquat begegnen möchte. Meine Hunde haben mich geprägt.

Ich für mich würde mich immer und immer wieder für ein Leben mit „geretteten“ Hunden entscheiden, aber ich denke, es gibt auch Lebensumstände und Familiensituationen wo man sich sehr gut überlegen sollte, ob man nicht vielleicht auf Nummer sicher geht und sich für einen gut sozialisierten Hund vom Züchter entscheidet. Oder lieber noch ein paar Jahre wartet, ehe man sich einen Gefährten auf vier Pfoten in die Familie holt. Denn eines ist ein Second Hand Hund immer: ein unberechenbares Überraschungspaket mit einer Geschichte.

Gedanken vor dem Kauf

Einem armen Geschöpf das Leben retten zu können ist sicherlich ein edler Gedanke und sehr zu befürworten. Man sollte sich allerdings gründlich überlegen ob eventuell auftretende Probleme, die mitunter groß sein können gerade mit dem eigenen Leben vereinbar sind.
Sie sollten sich selbst, so ehrlich wie möglich, einige Fragen beantworten:

• Bin ich bereit mein Leben umzukrempeln?
• Hab ich zeitliche Ressourcen?
• Was, wenn der Hund plötzlich mit Trennungsangst reagiert?
• Was wenn er sich nicht mit den bereits vorhandenen Haustieren versteht?
• Hat er schon jemals in seinem Leben Verkehrslärm gehört?
• Ist er schon in öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren?
• Kann er im Auto mitfahren oder reagiert er panisch?
• Habe ich die Zeit all diese Dinge gegebenenfalls erst zu erarbeiten ehe der Alltag wieder beginnt?
• Sind sich alle Familienmitglieder einig über ihre Verantwortlichkeiten?
• Ist jeder in der Familie bereit gegebenenfalls sein Leben zu verändern – wenn auch nur kurzfristig?
• Bin ich bereit mitunter sehr viel Geld für den Tierarzt auszugeben?
• Bin ich bereit gegebenenfalls viel Geld und Zeit in gutes Training zu investieren?

Oft steht der Wunsch einem Hund das Leben zu retten so stark im Vordergrund, dass man vergisst auch über eventuelle Probleme, die auftauchen können, nachzudenken. Mitleid ist ein denkbar schlechter Grund für den Wunsch nach einem Hund aus dem Tierschutz. Diese Entscheidung möchte sehr gut überlegt sein. Second Hand Hunde haben sehr oft eine unschöne Vergangenheit, sind schlecht sozialisiert oder unseren Stadtlärm absolut nicht gewöhnt. Sie reagieren mit großer Angst oder zeigen aggressives Verhalten.
Manchmal trauen sie sich nicht einmal auf die Straße, können sich draußen nicht lösen vor lauter Panik, sind nicht stubenrein, sehr oft gesundheitlich angeschlagen oder bringen sonst unangenehme „Geschenke“ mit ins neue Leben. Man sollte sich unbedingt vorher fragen, ob man bereit ist all diese möglichen Überraschungen in Kauf zu nehmen.

Die Auswahl

Hat man sich entschieden, einem neuen Gefährten aus zweiter Hand Platz in seinem Leben geben zu wollen empfiehlt es sich gut zu überlegen welche Eigenschaften der neue Gefährte haben sollte, oder auch welche Eigenschaften sich so gar nicht mit seinem eigenen Leben vereinbaren lassen. Je mehr Zeit und Energie ich in die richtige Auswahl stecke, desto leichter ist das Leben danach für alle beteiligten. Seien Sie sich aber auch bewusst darüber, dass der Hund den ich zum Beispiel im Tierheim kennen lerne, nicht unbedingt der Hund ist den ich nach ein paar Monaten und ausreichender Eingewöhnungszeit zu Hause habe. Aber dazu später.

Das Wichtigste zuerst: Gibt es bereits einen Hund im Haushalt, sollten Sie diesen unbedingt in die Auswahl mit einbeziehen! Nicht jeder Hund ist unbedingt erfreut über einen Artgenossen im Haus und es ist dem Ersthund gegenüber nur fair, ihm die Chance zu geben den neuen Hund wenigstens riechen zu können. Aber auch der neue Hund hat möglicherweise kein großes Interesse an einem vierbeinigen Kumpel oder ist nicht einwandfrei sozial verträglich.
In Tierheimen ist es heutzutage meist erwünscht den Ersthund zu den Kennenlernen mitzubringen. Ist es das nicht, bestehen Sie darauf oder gehen Sie in ein anderes Tierheim.

Entscheidet man sich für einen Hund, der noch bei einer anderen Familie wohnt, sollten ein paar Kennenlernspaziergänge vorher eingeplant werden, bei Hunden von Tierschutzorganisationen besteht idealerweise die Möglichkeit den Hund bei den Pflegeeltern besuchen zu können. Setzen Sie aber niemals ihrem Ersthund einfach einen neuen Hund vor die Nase und erwarten dann von ihm, dass er ihn freudig annimmt. Sie selbst wären sicherlich auch nicht erfreut wenn man Ihnen einfach wahllos einen Partner ins Wohnzimmer setzt und verlangt glücklich bis an ihr Lebensende mit diesem Menschen zu verbringen. Erwarten Sie es also auch nicht von ihrem Hund.

Vor dem Einzug

Es ist hilfreich sich vor dem Einzug zu überlegen wo der Hund seinen Schlafplatz haben soll. Idealerweise hat er zusätzlich zum Schlafplatz einen Platz zur Verfügung wo er sich zurückziehen kann. Das soll ein Platz sein, wo er hingehen kann wenn er seine Ruhe möchte und wo ihn auch niemand belästigt wenn er dort liegt. Manche Hunde bevorzugen höhlenartige Plätze, vielleicht richten Sie ihm einen Platz unter einem Tisch ein. Macht er keinen Gebrauch davon, auch gut, aber anbieten kann man ihm diesen Platz trotzdem.

Ist ein zweiter Hund im Haushalt achten Sie darauf, dass die beiden Hunde, besonders am Anfang, Rückzugsmöglichkeiten, getrennt voneinander haben. Besorgen Sie im Vorfeld genügend Kauartikel. Ihr neuer Freund wird eventuell gestresst auf die Veränderung reagieren und versuchen sich durch kauen zu beruhigen. Möchten Sie nicht, dass er die Wohnungseinrichtung zerlegt, sorgen Sie durch genug Spielzeug oder Kauartikel vor. Versuchen Sie herauszufinden ob der neue Hund eventuell Allergien hat oder bestimmtes Futter nicht verträgt und besorgen Sie gegebenenfalls ausreichend geeignetes Futter. Richten Sie, zumindest für die erste Zeit, getrennte Fressplätze, sollten Sie einen zweiten Hund haben. Nicht jeder Hund teilt seinen Fressplatz gerne mit Artgenossen.

Und ganz wichtig: Planen Sie ausreichend Urlaub ein für die erste Zeit! Die Eingewöhnungsphase ist eine sehr sensible Zeit. Der neue Hausbewohner muss mit einer großen Umstellung klar kommen (Sie übrigens auch). Sie wissen nicht sicher, ob er gewöhnt ist alleine zu bleiben oder stubenrein ist. Gehen Sie gleich am nächsten Tag wieder arbeiten erleben Sie mitunter eine sehr unangenehme Überraschung wenn Sie abends nach Hause kommen. Ihr Hund auf der anderen Seite erlebt einen Schock fürs Leben muss er sofort lange Zeit alleine bleiben und der Start ins neue Leben ist gänzlich missglückt. Nehmen Sie sich genug Zeit um ihm die Eingewöhnung so angenehm wie möglich zu machen und starten Sie gegebenenfalls langsam damit, ihm
das Alleine bleiben Schritt für Schritt beizubringen und bei Bedarf an der Stubenreinheit zu arbeiten. Mindestens eine Woche Urlaub wäre anzuraten, besser wären zwei oder drei.

Die erste Zeit

Bedenken Sie dass ihr Second Hand Hund mitunter viel mitgemacht hat, ehe er zu Ihnen gekommen ist. Möglicherweise wurde er nicht gut behandelt, musste Hunger leiden, lebte an der Kette oder hat viel Zeit im Tierheim verbracht. Allesamt Erlebnisse, die ihn mitgenommen, möglicherweise traumatisiert haben. Was er jetzt braucht ist vor allem eines: Ruhe! Ruhe um anzukommen, Ruhe um Vergangenes verarbeiten zu können, Ruhe um sich an sein neues Leben gewöhnen zu können.

Er muss Sie und seine neue Umgebung erst einmal kennen lernen, verstehen dass Sie sein neuer
Wegbegleiter sein werden, dass er jetzt bleiben darf. Er muss die neuen Regeln kennen lernen und vor allem Vertrauen fassen. Erwarten Sie nicht zu früh zu viel von ihm. Sprechen Sie leise und verströmen Sie keine Hektik. Und vor allem veranstalten Sie nicht am ersten Tag eine Willkommensparty, das würde ihren neuen Freund völlig überfordern. Gönnen Sie ihm eine angemessene Eingewöhnungszeit – die Bekanntschaft ihrer Familie und Freunde kann er früh genug machen. Sie haben Zeit! Lassen Sie sich Zeit mit dem Fundament, legen Sie es gründlich und solide, dann wird das Haus später gefestigter stehen.

Gestalten Sie die Spaziergänge in den ersten Tagen eher kurz. Gehen Sie lieber öfter kurz zum Lösen raus, bleiben aber nicht so lange. Er kann sich so langsam an seine neue Umgebung gewöhnen ohne gleich völlig von den neuen Eindrücken erschlagen zu werden. Erst einmal ist es wichtig für ihn sein neues Zuhause erkundschaften zu können. Die Familienmitglieder die hier wohnen, seinen neuen Schlafplatz und eventuell die anderen Haustiere. Er bekommt einen Eindruck von Ihrem Lebens-rhytmus und lernt seine Grenzen kennen.
Lassen Sie sich auch noch etwas Zeit mit Training und dergleichen. Sie haben noch ein langes Leben vor sich mit ihrem neuen Hund. Gehen Sie es langsam an.

Was ist anfangs zu erwarten?

Viele gerettete Hunde haben eine mehr oder weniger schwere Geschichte. Viele von ihnen haben viel mitgemacht, das Vertrauen zu uns Menschen verloren, gelernt sich zu verteidigen oder ähnliches. Dass Second Hand Hunde oftmals die eine oder andere Verhaltensauffälligkeit zeigen, liegt auf der Hand. Womit muss ich eventuell rechnen, wenn ich mich für das Zusammenleben mit einem Hund aus zweiter Hand entscheide? Sie können davon ausgehen, dass sich Ihr neuer Gefährte im Laufe der ersten Monate verändern wird. Sehr oft höre ich von Kunden, ihr Hund sei so ruhig gewesen, habe wenig gebellt, sei richtiggehend unauffällig gewesen und plötzlich habe er sich stark verändert. Die Hunde beginnen heftiger zu bellen, reagieren auf Dinge, die sie zu Anfang ignoriert hatten, zerstören Gegenstände und ähnliches.

Das mag zwar unangenehm sein und völlig unverständlich, doch eigentlich ist es ein gutes Zeichen. Ihr Hund „taut auf“. Die erste Zeit ist er verschreckt, stark verunsichert, kennt Sie und seine neue Umgebung nicht. Er ist so sehr mit sich und seiner Verunsicherung beschäftigt, dass er nicht reagieren kann. Bildlich gesprochen hat er Scheuklappen auf an
denen die Reize abprallen. Nach einiger Zeit wird er sicherer. Seine neue Familie wird ihm vertrauter, er gewinnt Vertrauen und taut auf, die Scheuklappen sind nicht mehr nötig und plötzlich prasseln alle anderen Umweltreize, die vorher abgeschirmt wurden, auf ihn ein und er reagiert darauf. Auf seine Art.

Es wird mitunter lange Zeit dauern bis ihr neuer Gefährte zu dem Hund wird der er eigentlich ist. Der Hund den sie zum Beispiel im Tierheim kennen lernen zeigt sich selten als der Hund der er vom Wesen her eigentlich ist. Er ist in einer Ausnahmesituation die ich gerne mit Kriegsgefangenschaft vergleiche. Er ist eingesperrt, meist alleine, kann nicht raus wenn er möchte oder muss, weiß nicht was ihn erwartet, wie lange oder auch warum er diesem Zustand ausgeliefert ist. Oft haben diese Hunde gerade ihre Familie verloren ohne zu wissen warum. Rundherum bellen andere Hunde, es riecht nach Angst und Stress. Eine kaum vorstellbare Situation!
Eine weitere mögliche Reaktion auf seine neue Situation kann Zerstörungswut sein. Kauen beruhigt und so kauen diese gestressten Hunde gerne an allen möglichen Dingen, die ihnen zwischen ihre Zähne kommen.

Das kann schon mal die Fernbedienung sein, Ihr Handy, die Couch, Schuhe, aber auch ihr eigener Schweif oder die Pfoten. Sehr oft zeigen traumatisierte Hunde stereotypes Verhalten wie zum Beispiel Schwanz jagen, Pfoten lecken (oft bis sie blutig sind), kauen an den Pfoten, im Kreis drehen, Schatten jagen oder ähnliches.
Das sind Reaktionen die mit langer Gefangenschaft einhergehen oder auch mit Langzeitstress.
Ihr Hund kann auch plötzlich wieder unsauber werden obwohl er bereits sauber war. Schimpfen Sie ihn nicht.

Behalten Sie die Ruhe und zeigen Sie ihm erneut was sie von ihm wollen.
Wundern Sie sich nicht wenn der neue Mitbewohner anfangs heftig träumt. Wenn er im Schlaf bellt, knurrt, die Zähne fletscht, läuft und so heftig träumt, dass sein ganzer Körper bebt. Er verarbeitet, genau wie wir Menschen, im Schlaf Vergangenes. Diese heftigen Träume können ihn lange Zeit begleiten. Manchmal können diese Hunde auch im Schlaf hochschrecken und eventuell schnappen wenn Sie ihn angreifen. Wecken Sie Ihren Hund nicht wenn er träumt, die Verarbeitung von Erlebten ist wichtig – auch für Hunde. Sollte der Traum zu heftig sein, machen Sie sich bevor Sie nach ihm greifen akustisch bemerkbar, nur zur Sicherheit.

Manchmal kommt es vor, dass gerettete Hunde keine optimale Sozialisierung erfahren durften. Stadtlärm, viele Menschen und Alltagsgeräusche kennen sie nicht und nun macht ihnen all das Angst. Bei Motorengeräusch zucken sie zusammen, kommen ihnen viele Menschen entgegen ziehen sie furchtbar an der Leine (sofern sie diese überhaupt kennen) oder wollen „unterirdisch“ weiter gehen. Vielleicht reagiert ihr Hund auch aggressiv auf andere Hunde – wer weiß was er für Erfahrungen gemacht hat mit Artgenossen?
Langanhaltender Stress schwächt das Immunsystem, gut möglich dass Sie anfangs öfter zum Tierarzt müssen. Entzündungen aller Art, Allergien und Herz-Kreislaufprobleme sind häufige Krankheiten bei Hunden aus dem Tierschutz. Sollte ihr Hund vorher auf der Straße gelebt haben liegt nahe, dass seine Ernährung nicht die Beste war und er aufgrund von Mangelernährung Probleme am Bewegungsapparat hat. Ein gründlicher Check beim Tierarzt (aber bitte nicht gleich am ersten Tag!) ist auf jeden Fall anzuraten.

Stress

Bei "Second Hand Hunden" ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie zumindest kurze Zeit großem Stress ausgesetzt waren. Sei es der Transport, der Aufenthalt im Tierheim oder in einem Tötungslager, sei es die Vorgeschichte oder aber auch der Besitzerwechsel. Über Stress und seine Auswirkungen bescheid zu wissen halte ich für fundamental.

Stress an sich ist absolut nichts negatives. Er ist aus evolutionärer Sicht gesehen eine überlebenswichtige Reaktion auf mögliche Gefahren. Dabei reagiert das Lebewesen auf eine Bedrohung und mobilisiert all seine Kräfte um diese Bedrohung abzuwehren (Flucht oder Angriff). Probleme gibt es dann, wenn Stress zu lange andauert und das betroffene Lebewesen dieser Situation nicht entkommen oder sie nicht beenden kann. Isolation, Bedrohung, häusliche Unruhe, Konflikte, Über- und Unterforderung und Entzug von primären Bedürfnissen (Nahrung und Wasser, Schlaf und Bewegung) stellen besonders starke Stressoren dar. Und gerade diesen Stressfaktoren sind Second Hand Hunden besonders oft lange Zeit ausgesetzt.

Wie kann man sich Stress bei Hunden vorstellen? Am besten man visualisiert ein großes Gefäß, oben offen, wo, wie bei einem Wasserhahn, Wasser hinein rinnt. Unten allerdings ist nur eine kleine Öffnung, ein kleines Loch, wo das Wasser wieder entweichen kann. Nun rinnt es also oben unaufhörlich hinein, unten allerdings kann es nur langsam, durch das Loch, wieder entweichen. Was passiert also? Dieses Gefäß wird langsam aber sicher übergehen.

Jede einzelne Aktion für sich ist vielleicht nicht so schlimm. Auf Dauer allerdings geht das Gefäß über. Hund lebt in einer Familie und wird häufig zurechtgewiesen Stresspegel steigt, er verliert sein Zuhause Stresspegel steigt, wird in ein Tierheim gebracht Stresspegel steigt, völlige Verunsicherung und starkes Vermissen der Bezugspersonen Stresspegel steigt, Isolation… Unaufhörlich rinnt Stress in unser Gefäß, kann aber unten nur ganz langsam raus tropfen
Ist der Stresspegel einmal angestiegen, kann es bis zu 6 Tagen dauern, bis er wieder auf Null sinkt.

Passieren aber in der Zwischenzeit Dinge, die ihn wieder steigen lassen (wie in unserem Beispiel) steigt er erneut und irgendwann ist das Maß voll und der Hund hat ein massives Stressproblem.
Langzeitstress ist nicht in zwei Tagen abgebaut, auch nicht in zwei Wochen oder Monaten. Hunden die lange Zeit starkem Stress ausgesetzt waren brauchen vor allem eines: Zeit! Außerdem viel Ruhe und ein Umfeld wo sie sich geborgen und sicher fühlen können. Dazu gehört auch, dass wir uns aus Sicht des Hundes berechenbar benehmen. Ihn nicht Strafen für Dinge die er tut, weil er nicht weiß wie er ansonsten reagieren soll. Zerbeißt ihr Hund die neue Couch, so tut er das nicht weil er sie ärgern will oder seinen Rang austesten möchte. Er tut dies da er extrem gestresst ist und versucht sich zu beruhigen. Kauen wirkt stark beruhigend und sie könnten ihm, statt ihn zu schimpfen zum Beispiel etwas anbieten, dass er getrost und in aller Ruhe kauen darf.

Macht ihr Hund von einem Tag auf den anderen plötzlich wieder in die Wohnung, so tut er das nicht weil er ihnen eines auswischen will oder Grenzen austestet. Er ist verunsichert aus welchem Grund auch immer und reagiert darauf mit Unsauberkeit. Vielleicht hat er aber auch eine Blasenentzündung, was häufig vorkommt bei Hunden die lange Zeit Stress ausgesetzt waren. Bleiben Sie ruhig und geduldig, gehen sofort mit ihm nach draußen und loben ihn wenn er sich draußen löst. Entdecken Sie das ganze erst später, waschen Sie auf und gehen in Zukunft in kleineren Abständen mit ihm raus, damit er sich öfter lösen kann. Stress aktiviert die Wasserausschüttung im Körper, sodass man öfter Wasser lassen muss. Auch Durchfall ist eine häufige Reaktion auf Stress. Das sollten Sie auch immer im Hinterkopf haben sollte ihr Hund in die Wohnung gemacht haben.

Training

Natürlich möchte jeder einen Hund haben, der auf einen hört und folgt. Einen Hund, der an der Leine gehen kann und möglichst nicht auffällt. Gerade Hunde aus dem Tierschutz sind das häufig nicht, da sie oft Verhaltensauffälligkeiten haben aufgrund ihrer Erlebnisse in der Vergangenheit.
Was dann aber tun? In der ersten Zeit ist klassisches Training, im Sinn von Gehorsam sicherlich das Letzte was ein traumatisierter Hund, der gerade frisch aus dem Tierheim kommt, braucht. Natürlich ist es wichtig und sinnvoll, dass auch dieser Hund irgendwann kommt wenn man ihn ruft, aber auch hier: lassen Sie sich und ihm Zeit.

Zu Beginn ist viel wichtiger eine gute und vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. Der Hund soll lernen, dass sie keine Bedrohung darstellen, dass Sie ihn niemals in für ihn unlösbare Situationen bringen, in denen er sich bedroht fühlt oder ihn ängstigen.
Seien Sie berechenbar für den Hund. Schimpfen Sie ihn nicht für Verhaltensweisen für die er nichts kann.
Zeigt der Hund unerwünschtes Verhalten ignorieren Sie dies und zeigen Sie ihm anschließend was er statt dessen tun soll. Verhält er sich so, wie Sie es wünschen loben Sie ihn ausgiebig. Dies muss nicht überschwänglich und laut sein, ein paar liebevolle Worte in freundlichem Tonfall reichen völlig aus.

Bellt er viel, zerstört er die Wohnung wenn Sie ihn alleine lassen, pinkelt er auf den Wohnzimmerteppich oder zerbeißt sich selbst die Pfoten? All das sind keine Gründe ihn zu strafen. Das würde am Problem rein gar nichts ändern – im Gegenteil. Sie würden damit alles nur schlimmer machen, da er sich in Zukunft nicht nur fürchten würde wenn Sie sich ihm nähern, sondern er würde dadurch nur lernen, dass man Ihnen nicht trauen kann, da Sie unmotiviert laut werden und ihn bedrohen. Der Hund sieht das was er falsch gemacht hat nicht.
Er tat dies nur, da er dafür einen Grund hatte. Sei es Angst, Unsicherheit, Trennungsangst, hoher Stresslevel, Schmerzen oder ähnliches. Was auch immer es ist, es ist kein Grund den Hund dafür zu strafen!

Verräumen Sie die ersten Monate am besten alle Gegenstände, die ihnen wichtig sind und die nicht unter den Zähnen ihres neuen Hundes leiden sollten. Machen Sie die Wohnung hundesicher. Gehen Sie oft genug mit ihrem Hund raus sich lösen, üben Sie von Beginn an für kurze Zeit das Alleine bleiben. Leidet er unter starker Trennungsangst dürfen Sie ihn auf keinen Fall alleine lassen, ehe Sie an dem Problem gearbeitet haben.
Suchen Sie sich Hundesitter oder fragen Sie Freunde oder Verwandte um Hilfe. Sie würden seine Angst nur verstärken wenn Sie ihm seiner Panik überlassen.

Hat sich ihr Hund einigermaßen eingewöhnt bei Ihnen, fühlt er sich sicher und ist vertraut mit Ihrem Lebensrhythmus können Sie langsam auch an seinem Gehorsam arbeiten. Leinentraining zum Beispiel ist sicher ein sinnvolles Training. Hunde die nicht an lockerer Leine gehen können sind nicht nur unangenehm für uns selbst, sondern haben selbst auch keinen Spaß am Spaziergang. Außerdem überträgt sich die Spannung der Leine direkt auf den Hund und angespannte Hunde reagieren leicht über. Hierzu sei noch gesagt, dass ein gut sitzendes, auf Ihren Hund angepasstes Brustgeschirr einem Halsband vorzuziehen ist. Zieht Ihr Hund noch viel oder springt auch mal in die Leine besteht die Gefahr einer Verletzung der Halswirbelsäule, Verspannungen und in Folge Schmerzen. Reagiert ihr neuer Hund aggressiv auf andere Hunde oder fremde Menschen ist es zu aller erst wichtig die genauen Auslöser zu kennen. Wann genau kommt dieses Verhalten vor? Bei wem? Ab welcher Distanz, etc.

Je mehr Information, desto besser für ein Nachfolgendes Desensibilisierungs-training. Suchen Sie sich eine/n kompetente/n TrainerIn oder VerhaltensberaterIn wo sie sich gut aufgehoben fühlen und vertrauen Sie sich dort an. Verspricht diese/r TrainerIn allerdings ein Allheilmittel und Heilung nach nur drei Stunden machen Sie einen großen Bogen! Verhaltensprobleme die auf Traumata aller Art, mangelnde Sozialisation, lange Phasen der Angst oder ähnliches resultieren, können auf jeden Fall verbessert werden, aber sicherlich nicht in zwei Wochen. Wer ihnen das verspricht ist vieles, nur nicht seriös. Aversivmethoden wie Stachelhalsband, Kettenwürger der Teletak sollten soundso tabu sein.

Sorgen Sie aber vorallem auch für mentale Stimulation Ihres Hundes. Beschäftigen Sie Ihren Hund mit der Nase. Suchspiele aller Art oder Fährtenarbeit machen jeden Hund glücklich und lasten viel nachhaltiger aus als Renn-und Hetzspiele. Ideen dazu finden Sie in verschiedenen Büchern, die ich im Anhang notiert habe.

Zusätzlich zum Training

Gut bewährt haben sich sorgsam zusammengestellte Bachblütenmischungen. Viele Tierärzte bieten Beratungen dazu an. Erkundigen Sie sich über BachblütenberaterInnen, denn diese Blüten wirken meist nur dann auch gut, wenn sie auf spezielle Bedürfnisse abgestimmt sind in ihrer Mischung Auch TCM (Traditionell chinesische Medizin) bietet ideale Unterstützung durch verschiedene Kräutermischungen. Auch da gibt es Tierärzte die sich spezialisiert haben und eine fundierte Ausbildung vorweisen können. Ich persönlich habe damit gute Erfolge erzielt bei meiner damals ziemlich traumatisierten Hündin.

Manchmal hilft auch dein D.A.P Stecker (Dog appeasing pheromone) den Hund zu beruhigen. Dieser Stecker verströmt ein synthetisiertes Pheromon, dass dem der Mutterhündin nachgemacht ist, dass sie beim säugen ihrer Welpen absondert. Auf viele Hunde wirkt dieser Stecker beruhigend und kann unterstützend wirken bei Nervosität und Ängstlichkeit Ihres Hundes.
Tellington Touch Massagen haben auch schon dem einen oder anderen Hund helfen können bei Stress, Spannung, Angst und Unsicherheit. Im Internet findet man speziell ausgebildete Practicioner, sicher auch in Ihrer Nähe.

Aber auch einfache Streichelmassagen (sofern Ihr Hund sich gerne angreifen lässt und er das nötige Vertrauen zu Ihnen schon hat) verfehlen ihre beruhigende Wirkung nicht. Die Dauer sollte um die 20 Minuten betragen, damit im Körper die beruhigenden Hormone ausgeschüttet werden. Arbeiten Sie sich aber langsam an die 20 Minuten heran, damit ihr Hund sich an dieses Ritual gewöhnen kann. Achten Sie darauf, dass Sie Ihrem Hund mehrmals täglich kleine Portionen füttern, zumindest aber zwei mal täglich. Nach dem Fressen steigt der Blutzuckerspiegel im Körper an, der nach einiger Zeit wieder absinkt, wenn keine Nahrung mehr nachfolgt.

Dieses Absinken macht unruhig, gereizt, mitunter ängstlich und nervös. Ein Allheil- und Wundermittel sind all diese Hilfen aber natürlich nicht und sie ersetzen kein geduldiges und sorgsam durchdachtes Training im Sinne von souveräner, liebevoller (Ein-) Führung Ihres Hundes in sein neues Leben.

Fazit

Interessieren Sie sich für einen Second Hand Hund und möchten Sie einem Tier aus dem Tierheim eine neue Chance geben, so ist das eine gute Sache. Hinterfragen Sie aber vorher Ihre Motive. Mitleid soll nicht der Grund für die Aufnahme eines Second Hand Hundes sein. Ihr Leben wird sich mitunter von Grund auf ändern, es werden eventuell viele Probleme auf Sie zu kommen unterschiedlichen Ausmaßes – zu diesem Schritt sollten Sie wirklich bereit sein.

Einen Hund zu retten wird oft glorifiziert und idealisiert. Man betrachtet seine Handlung durch die rosarote Brille. Was dabei gerne übersehen wird ist, dass viel Zeit, viel Nerven und auch das nötige Wissen dazugehören, um dem Hund eine wirkliche Hilfe sein zu können. Gerettete Hunde haben nichts davon einen neuen Platz zu haben wo sie entweder erneut nicht verstanden oder sie genervt für ihre Angst bestraft werden.
Es ist ihnen ebenfalls nicht geholfen wenn man sie erneut abgibt, wegen völliger Überforderung auf Grund von mangelndem Vorstellungsvermögen über die möglichen Konsequenzen.

Second Hand Hunde sind immer ein Überraschungspaket. Man kann Glück haben und ganz tolle,
unproblematische Hunde finden, aber die Möglichkeit ist sehr groß, dass man einen Hund mit Vorgeschichte und jeder Menge Verhaltensauffälligkeiten bekommt. Darüber muss man sich unbedingt im Klaren sein um sich selbst und dem Hund gerecht zu werden und das Leben lebenswert zu gestalten für beide Seiten. Denn Hilfe ist nur dann Hilfe, wenn sie zielführend ist. Wie sagte Karl Kraus seinerzeit? Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Meinen Sie es nicht nur gut!

Buchtipps

Verhalten

Calming Signals – die Beschwichtigungssignale der Hunde Turid Rugaas, animal learn Verlag
Stress bei Hunden - C. v. Reinhardt, Martina Nagel, animal learn Verlag
Das andere Ende der Leine - Patricia B. McConnel, Kynos Verlag

Beschäftigung

Das große Spielebuch für Hunde - Christina Sondermann, Cadmos Verlag
Schnüffelstunde - Vivian Theby, Kynos Verlag
Wir schnüffeln weiter - Vivian Theby, Kynos Verlag
Spurensuche - Anne Lill Kvam, animal learn Verlag

Training

Hilfe, mein Hund zieht! - Turid Rugaas, animal learn Verlag

By Almut Windisch


Zuletzt geändert von Cris am 04.08.2011, 04:03, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: habe ich den Text in Hinblick auf bessere Lesbarkeit formatiert



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 Betreff des Beitrags: Re: Second Hand Hunde
BeitragVerfasst: 27.04.2010, 22:05 
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Eine sehr kluge Frau und endlich bin ich nach langen wieder mal mit jemanden einer Meinung, denn so ist es wirklich und auch richtig, Daran sollten sich viele Hundeschulen ein Beispiel nehmen und Menschen lesen, bevor sie sich einen Hund aus einem Tierheim oder einer Tötung anschaffen.



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 Betreff des Beitrags: Re: Second Hand Hunde
BeitragVerfasst: 03.08.2011, 18:31 
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Ich fand den Text auch super und sehr informativ und es passt echt fast alles was gesagt wird.
Er war zwar lang aber es gab nicht eine uninteressante Stelle, den Text sollte man echt mehr
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 Betreff des Beitrags: Re: Second Hand Hunde
BeitragVerfasst: 04.08.2011, 08:27 
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:top: da gibt es nichts hinzu zu fügen....oder vielleicht doch noch etwas....auch, wenn man sich einen "unbelasteten" Hund nimmt, sollte das eine sehr wohl überlegte Entscheidung sein, weil man die Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt....leider sind Hunde in unserer Gesellschaft oftmals noch immer Wegwerfprodukte



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Mahatma Gandhi (1869 – 1948): "Die Größe und den moralischer Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt."
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BeitragVerfasst: 04.08.2011, 10:39 
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Auch hier noch ein Beitrag dazu, bitte anschauen.

Liebe Grüße Kalli



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BeitragVerfasst: 04.08.2011, 11:12 
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Ich weiss warum ich mir solche Sachen schon lange nicht mehr ansehe oder anhöre
es zerreisst mir grad das Herz und die Tränen fliessen ich bin für sowas einfach zu
sensibel :nono:


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