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 Betreff des Beitrags: B.A.R.F.-Methode FAQ
BeitragVerfasst: 16.08.2011, 20:49 
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[html]<h1 align="center"><font color="#003366" face="Verdana"><a name="top"></a>B.A.R.F.-Methode FAQ</font></h1>
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<p align="center"><img align="middle" alt="" src="http://www.suedwinds-tiergarten.com/uploads/suedwindstiergarten/icons/barf.jpg" /></p>
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<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#wasistbarf?"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Was ist BARF?</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#warumrohfüttern?"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Warum roh f&uuml;ttern?</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#barfeninderpraxis"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Barfen in der Praxis</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#vor-undnachteiledesbarfen"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Vor- und Nachteile des Barfen</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#waskanngefüttert"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Was kann gefüttert werden?</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#dieumstellung"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Die Umstellung auf BARF</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#futterzusätze"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Futterzusätze und Nahrungsergänzungen – nötig oder nicht?</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#welcheöle"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Welche Öle kann ich zufüttern?</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#dercalcium"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Der Calciumbedarf des erwachsenen Hundes</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#welchealgen"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Welche Algen kann ich meinem Hund geben?</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#welchenüsse"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Welche Nüsse, Samen und Kerne kann ich meinem Hund geben?</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#welchekräuter"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Welche Kräuter kann ich meinem Hund ins Futter geben?</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#gemüsesorten"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Gemüsesorten, die mit Vorsicht zu genießen sind</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#vitamineund"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Vitamine und Mineralstoffe</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#dieverdauung"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Die Verdauung des Hundes</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#barffürwelpen"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;BARF für Welpen und Junghunde</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#natürlichehilfe"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Natürliche Hilfe bei Durchfall</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#wunderbrei"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;"Wunderbrei" nach Aldington</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#nierendiät"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;"Nierendiät nach Billinghurst</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#ausschlussdiät"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;"Ausschlussdiät</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#katzenkralle"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;"Katzenkralle Uncaria tomentosa</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#teufelskralle"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;"Teufelskralle Harpagophytum procumbens</font></a></h2></li>
<li><h2><font face="Verdana"><a href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/tiere-allgemein/der-barf-methode-faq-t2388.html#häufiggestellte"><font size="2" color="#0645AD">&nbsp;Häufig gestellte Fragen</font></a></h2></li>
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<h2><font face="Verdana"><a name="wasistbarf?"></a>Was ist BARF?</font>&nbsp;</h2>[/html]

Barf oder BARF ist eine Methode zur Ernährung fleischfressender Haustiere, die primär für Haushunde entwickelt wurde. Die Entwickler von Barf orientierten sich dabei an den Fressgewohnheiten der Wölfe und anderer wildlebender Hunde. In diesem Sinne wird ausschließlich rohes Fleisch, Knochen und Gemüse verfüttert, wobei der Tierhalter für die ausgewogene Zusammensetzung selber sorgen muss.
BARF ist mittlerweile nicht mehr alleine auf Hunde beschränkt, auch Katzenhalter bieten diese Ernährungsweise ihren Tieren an.

Das Akronym BARF wurde von der Amerikanerin Debbie Tripp geprägt, um jene Hundehalter, die ihre Hunde mit rohem, frischem Futter ernähren und das Futter selbst zu bezeichnen. In diesem Fall bedeutete BARF Born Again Raw Feeders (Neu geborene Rohfütterer) oder Bones And Raw Foods (Knochen und rohe Nahrungsmittel).
Dieses Akronym wurde dann von Anhängern der Ernährung nach Dr. Ian Billinghurst, einem australischen Tierarzt und Autor des Buches Give Your Dog a Bone, übernommen.
Später wurde dem Akronym noch die Bedeutung „Biologically Appropriate Raw Foods“ (biologisch geeignete rohe Nahrungsmittel) gegeben.

Interessant an diesem Begriff ist, dass „to barf“ umgangssprachlich auch Erbrechen bedeutet, was bei einigen Neueinsteigern (die womöglich auch Vegetarier sind) beim Hantieren mit rohem Fleisch, Pansen und Innereien sicherlich ein etwas gequältes Lächeln hervorbringen wird. wink

Im Barfer-Alltag wird unter BARF biologisches, artgerechtes und rohes Futter verstanden. Es soll ein Begriff für Rohfütterung sein und nicht einen bestimmten Diätplan bezeichnen.
Somit ist BARF ein Begriff, der Futter beschreibt, welches aus frischen Zutaten vom Hundebesitzer selbst zusammengestellt und roh verfüttert wird. Hierbei versucht man so weit wie möglich die Ernährung eines wild lebenden Caniden, wie zum Beispiel die des Wolfes, zu imitieren. [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="warumrohfüttern?"></a>Warum roh f&uuml;ttern?</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Betrachtet man die lange Entwicklungsgeschichte und den trotzdem noch immer „wolfsähnlichen“ Verdauungsapparat des Hundes, fragt man sich irgendwann, warum denn ein Hund angeblich nur mit Fertigfutter oder mit gekochtem Futter ausgewogen und gesund ernährt werden sollte.

Der hohe Getreideanteil von Fertigfutter verursacht oftmals schlimme Probleme beim Hund. Magensäfte werden nicht ausreichend gebildet, weil der Schlüsselreiz Fleisch fehlt, folglich werden Bakterien nicht abgetötet, es kommt zu Fehlgärungen, Durchfall, Magenumdrehungen und Parasitenbefall. Die Bauchspeicheldrüse ist überfordert mit der Produktion von Enzymen zur Verdauung von Getreide, weil im hocherhitztem Fertigfutter kaum noch Enzyme vorhanden sind und die Verdauung des Hundes auf große Mengen von pflanzlicher Nahrung keineswegs eingestellt ist.

Das Kochen von tierischen Eiweißen verändert viele der Aminosäuren-Ketten und macht sie für den Hund fast zur Gänze unbrauchbar. Eiweiße werden durch Kochen schwer verdaulich, zudem gehen dabei viele Mineralien verloren. Auch wenn man das Kochwasser hinzufüttert, sind diese Mineralien größtenteils nicht mehr verwertbar für den Hund. Der Hund hat einen anderen Bedarf an Aminosäuren als ein Pflanzenfresser, und diese Aminosäuren sind fast alle in rohem Fleisch enthalten. Ohne diese Aminosäuren kann der Hund kein gesundes Gewebe und kein gesundes Immunsystem aufbauen.

Das Fett im Fertigfutter wird durch Konservierungsmittel wie Ethoxiquin, BHA und BHT haltbar gemacht. Diese Konservierungsmittel können die Bildung von weißen Blutkörperchen verhindern, das Immunsystem schwächen und die Aufnahme von Glucose blockieren und dürfen wegen Krebsverdacht in Nahrungsmitteln für den Humanverzehr nicht verwendet werden. Omega-3-Fettsäuren fehlen meist gänzlich im Fertigfutter, weil sie nicht lange haltbar gemacht werden können.

Letztendlich sind gekochte Nahrungsmittel völlig tot. Vitamine, Mineralien, Enzyme und Aminosäuren werden zerstört oder in einen unbrauchbaren Zustand gebracht. Teilweise werden diese Zutaten dem Fertigfutter nachträglich zugeführt, aber oft sind es billige, chemisch hergestellte Präparate, die nur schwer verwertet werden können.

Im günstigsten Fall überlebt der Hund scheinbar gesund; doch oft genug kommt es zu Erkrankungen. Das Immunsystem wird geschwächt durch den Mangel an Enzymen, Aminosäuren, Antioxidantien und essentiellen Fettsäuren; die überforderte Bauchspeicheldrüse funktioniert nicht mehr richtig; durch die fehlende Zahnhygiene entstehen Zahnstein und chronische Entzündungen im Maul, die wiederum das Immunsystem schwächen. Einige neue unabhängige Untersuchungen haben gezeigt, dass der Zahnstein und die darauf folgende Gingivitis (Zahnfleischentzündung) beim Hund eine Immunschwäche verursachen.

Inzwischen gibt es diverse Diätfutter, um die Erkrankungen zu behandeln, die durch das Füttern von Fertigfutter überhaupt erst entstanden sind. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man über diese Ironie lachen. [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="barfeninderpraxis"></a>Barfen in der Praxis</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Es ist nicht möglich, einen Ernährungsplan zu verfassen, der auf jeden Hund anwendbar ist, denn jeder Hund ist unterschiedlich und hat andere Bedürfnisse. Welpen und Junghunde stellen einen anderen Anspruch als trächtige Hündinnen oder ältere Hunde. Außerdem, wie beim Menschen eben auch, verträgt nicht jeder Hund alles was die Rohfütterung anbieten würde. Bei gewissen Erkrankungen sollten gewisse Nahrungsmittel komplett gemieden werden.

Ein erwachsener normal gewichtiger Hund benötigt pro Tag etwa 2- 2,5 % seines Körpergewichtes an Rohfuttermenge. Dies sollte aufgeteilt werden in ca. 70 - 80 % Fleisch und Knochen, 10 -15 % Gemüse/Obstanteil und 5 -10 % Zusätze sowie wenig (bis gar kein) Getreide. Von den 70 -80 % Fleisch und Knochen sollte wiederum eine Aufteilung in ca. 40 % reines Fleisch und 60 % fleischige Knochen stattfinden.

Fleisch und Knochen sind der Hauptbestandteil der Rohfütterung und sollten in möglichst grossen Stücken roh verabreicht werden. Man sollte Fleisch von verschiedenen Tierarten füttern, sie jedoch nicht in einer Mahlzeit mischen. Die Magensäfte des Hundes können Knochen, Knorpel und Fleisch grundsätzlich problemlos verdauen. Allerdings sollte man bei einer Umstellung auf Rohfütterung mit dem Verfüttern von Knochen langsam beginnen.

Achtung: Gegarte, gekochte und gegrillte Knochen können vom Hund nicht verdaut werden und sind gefährlich, weil sie splittern!

Innereien stehen natürlich auch auf dem Futterplan. Grüner (ungewaschener) Pansen z.B. schmeckt den Hunden sehr gut und liefert angedaute Pflanzenteile, welche für den Hund sehr gesund und wichtig sind. Leber enthält wichtiges Vitamin A, sollte aber nicht öfter als einmal pro Woche verfüttert werden (Filterorgan).
Fisch ist auch eine Abwechslung auf dem Speiseplan und kann grundsätzlich komplett gefüttert werden. Rohe Gräten sind weich und biegsam und somit ungefährlich.

Die Gemüse/Obstmischung ist der andere wichtige Bestandteil der Rohfütterung. Obst und Gemüse müssen für den Hund püriert werden, da seine Verdauung Mühe hat, die Zellwände von pflanzlichen Zellen aufzuschliessen. Je kleiner püriert, desto besser verwertbar. Ausserdem ist die Beimischung von verschiedenen hochwertigen Ölen ein ‚Muss’, damit die fettlöslichen Vitamine auch aufgenommen und dem Organismus zur Verfügung gestellt werden können.

Auch können ab und zu Milchprodukte verabreicht werden, sofern sie der Hund verträgt.
Frische oder getrocknete Kräuter, Nüsse, Kerne und andere abwechslungsreiche Zusätze bereichern und vervollständigen die ausgewogene Rohfütterung.

Das Füttern von Getreide ist unter Rohfutterexperten eine sehr umstrittene Sache und wir wollen hier nicht im Detail darauf eingehen. Unbestritten ist jedoch, dass die Anatomie des Hundes nicht auf die Verdauung von größeren Mengen an Getreide eingerichtet ist und er sie daher sehr schlecht verwerten kann. Zudem ist heutzutage bekannt, dass Getreide und Sojaprodukte zwei der Hauptallergene beim Hund sind.
Es gibt jedoch Hunde, die Getreide sehr gut vertragen und es auch gerne mögen - aber auch andere, die damit überhaupt nicht zurecht kommen. Sofern Getreide verfüttert wird, sollte das Fleisch nicht mit dem Getreide gemischt werden, da eine unterschiedliche Verdaulichkeit besteht und es eventuell zu Blähungen kommen kann. Bei Erkrankungen wie Arthrose, Nierenleiden sowie Krebs sollte generell auf Getreide verzichtet werden.

Viele Barfer lassen ihre Hunde einmal pro Woche einen Tag lang fasten und stellen dem Hund in dieser Zeit nur frisches Wasser zur Verfügung. Die Energie, die für die Verdauung benötigt wird, kann an irgendeinem anderen Teil des Körpers verwendet werden. Proteinreiche Nahrung, die der Hund braucht, belastet Verdauungs- und Ausscheidungsorgane. Durch einen Fastentag kann sich der Verdauungstrakt erholen. Falls man mit der Philosophie des Fastens Mühe hat oder dies seinem Hund nicht zumuten will, kann man auch an jenen Tagen anstatt dem Fasten einfach nur fleischlos füttern.

Es ist nicht nötig, dass der Hund mit jeder Mahlzeit genau die oben erwähnte Aufteilung und damit alle lebenswichtigen Nährstoffe erhält. Die Ausgewogenheit muss über einen Zeitraum von ca. 2-3 Wochen erreicht werden, denn auch in der Natur gibt es keine tägliche Ausgewogenheit. [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="vor-undnachteiledesbarfen"></a>Vor- und Nachteile des Barfen</font></h2><!-- google_ad_section_end --></font></p>[/html]

Erfahrungsberichte haben gezeigt, dass die Rohfütterung des Hundes etliche positive Ergebnisse bewirken kann:

- Das Immunsystem wird unterstützt und gekräftigt.
- Es findet eine Verbesserung der Muskulatur, Bänder und Sehnen durch die intensive Versorgung mit Nährstoffen statt.
- Es gibt weniger Wachstumsprobleme.
- Die Hunde haben weniger Parasiten, denn Hunde mit geschwächtem Immunsystem sind anfälliger für Parasiten.
- Die Hunde bekommen ein schönes, glänzendes Fell.
- Überzeugend sind auch die viel kleineren Kotmengen.
- Die Hunde haben bedeutend weniger Mundgeruch.
- Es gibt meist weniger Probleme mit Zahnstein.

Natürlich kann kein Versprechen abgegeben werden, dass alle oben genannten positiven Effekte erzielt werden, wenn man seinen Hund auf Rohfütterung umstellt. Das sind nur die Erfahrungen, die man im Laufe der Zeit gemacht hat. Aber man muss bedenken, dass jeder Hund ein Individuum ist und man schlecht voraussagen kann, wie der einzelne Hund aufs Barfen reagiert.

Grundsätzlich wird der Hund auf diese Weise gesund und artgerecht ernährt und man weiß genau, was man seinem Vierbeiner füttert. Zudem ist es bei dieser Art der Fütterung möglich, individuell auf jeden einzelnen Hund einzugehen und auf eventuelle Probleme wie z.B. eine Unverträglichkeit sofort reagieren zu können.
Man muss jedoch auch so fair sein und trotz der Überzeugung und den vielen Vorteilen sich auch die Frage stellen, ob es denn auch Nachteile mit sich bringt.

Der zeitliche Faktor sowie der Aufwand sind sicher ein Nachteil, denn eine Portion Trockenfutter aus dem Sack zu nehmen und diese an den Hund zu verfüttern ist sicher bedeutend bequemer und schneller erledigt. Anfangs ist der Aufwand sicher größer, und es ist auch sinnvoll, zumindest ungefähre Futterpläne für seinen Hund zusammen zu stellen. Nach kurzer Zeit hat man aber die benötigten Futtermengen recht gut im Gefühl, und man kann mehr oder weniger „frei Schnauze“ füttern. [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="waskanngefüttert"></a>Was kann gefüttert werden?</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Fleischsorten/Knochen

Rind
Muskelfleisch, Herz, Leber, Niere, Pansen, Lunge, Ochsenschwanz, Kehlkopf, Beinscheibe, Rinderbrustbein, Luftröhre etc.
Dieses Fleisch enthält viel Zink und nur wenig essentielle Fettsäuren. Es ist insgesamt mageres, nahrhaftes Fleisch.

Pferd
Muskelfleisch, Herz und die weicheren Knochen.
Dieses Fleisch ist cholesterin,- fett und harnsäurearm. Es ist übrigens sehr gut geeignet bei Nahrungsmittelallergien sprich bei einer Ausschlussdiät.

Lamm
Vom Schaf/Lamm kann man die selben Fleischstücke, Innereien und Knochen nehmen wie beim Rind. Da Schafe jedoch große Parasitenträger sind (z.B. Bandwurm, der auf den Hund übertragbar ist), sollte kein Magen und Darm verfüttert werden.
Das Fleisch vom Lamm enthält wenig Proteine. Proteine benötigt der Hund aber permanent für seine Körperfunktionen, wobei die tierischen sicher besser sind als die pflanzlichen Eiweiße.

Huhn
Ganzes Huhn, Herz, Magen, Innereien, Hühnerhälse, Karkassen, Schenkel, Flügel, Unterkeule.
Jedoch kein älteres Geflügel (Suppenhuhn) verfüttern, da die Knochen zu spröde sind und deshalb gerne splittern. Geflügelfleisch ist aber im Gegensatz zum Rind reich an essentiellen Fettsäuren und leicht verdaulich. Es eignet sich auch sehr gut für Hunde, die im Wachstum sind.

Kaninchen
Vom Kaninchen kann, außer den Gedärmen, eigentlich alles gefüttert werden - also theoretisch auch ganze Tiere.
Dieses Fleisch enthält viele essentielle Fettsäuren und ist sehr mager.

Wild
Außer dem Wildschwein kann dem Hund vom Wild alles gefüttert werden. Dieses Fleisch ist fettarm, sehr leicht verdaulich und hat viele Vitamine und Mineralstoffe. Das Fleisch sollte jedoch auf Wurmbefall kontrolliert werden.

Achtung: Wildschweinfleisch sollte wegen des Aujeszky-Virus gemieden oder aber gut abgekocht werden!
Fleisch vom Hausschwein, das aus österreichischen Betrieben stammt, kann verfüttert werden, da Österreich seit über 10 Jahren als Aujeszky-frei gilt.
Da Schweinefleisch aber ohnehin zu den "minderwertigen" Fleischsorten zählt, sind für den Barfer am ehesten die Knochen interessant, da sie weicher als Rinderknochen und recht gut verdaulich sind.

Innereien
Innereien sind für den Hund sehr wichtig, denn sie bieten ihm wichtige Nährstoffe, die bei einer reinen Muskelfleischfütterung fehlen. Auch in der freien Natur fressen die Wildhunde die Eingeweide und Innereien ihrer Beute.
Am besten ist die Verfütterung von Innereien 1 bis 2 Mal pro Woche.
Beim Pansen ist eine Verfütterung von 2 -3 x pro Woche sinnvoll.

Leber
Ist sehr vitaminreich, vor allem Vitamin A. Weil es ein Entgiftungsorgan ist, sollte es aber nicht zu oft gefüttert werden - und auch nicht in zu grossen Mengen da es abführend wirkt. Aber z.B. nach einer großen Knochenmahlzeit ist Leber super, da diese den harten 'Knochenkot ' und allfällige Verstopfungen verhindert.

Niere
Ist auch ein Entgiftungsorgan und soll deshalb auch nur gelegentlich und nicht in großen Mengen verfüttert werden.

Bindegewebsreiche Schlachtabfälle und Mägen:

Lunge
Hat wenig Kalorien und wenig Fett. Deshalb eignet sie sich gut für Hunde, die abspecken sollten. Sie füllt den Magen aber setzt nicht an. Außerdem ist Lunge auch noch sehr protein- und eisenhaltig.
Zu viel Lunge kann jedoch zu Blähungen führen.

Milz
Kann dem Hund gut mit anderem Fleisch (Muskelfleisch) gemischt werden.

Pansen
Ist einer der vier Mägen (der größte) des Rindes. Am besten ist der grüne Pansen, da er nicht behandelt ist und deshalb noch alle wichtigen Stoffe beinhaltet.

Blättermagen
Ist etwas kleiner als der Pansen, enthält auch viele Nährstoffe und weist einen niedrigeren Fettgehalt als der Pansen auf.

Knorpel und Knochen:

Bei den Knochen kann der Hund die weichen komplett fressen und die harten eher nur abnagen. Knochen haben viel Calcium (wichtig für den Knochenbau) und Mineralien. Sie bieten dem Hund einen tollen Zeitvertreib und reinigen dazu auch noch die Zähne bestens.

Die Knochen sollten viel Fleisch (= Fleischknochen) daran haben. Am besten ist ein Verhältnis von 50 zu 50 %.
Kalbsbrustknochen/Kalbsrippen/Kalbsschwanz: sind weiche Knochen und deshalb sehr gut für Welpen und Junghunde
Luftröhre und Kehlkopf: sehr gut verdaulich
Ochsenschwanz und Markknochen: sind sehr harte Knochen und eher schwer verdaulich - also nichts für Anfänger

Beim Fleisch und den Knochen sollte man auf das Calcium-Phosphor Verhältnis achten. Je größer und somit das zu tragende Gewicht des Hundes, umso wichtiger ist das richtige Verhältnis dieser Mengenelemente. Beide sind verantwortlich für die Stabilität des Skelettes. Calcium ist wichtig für die Muskeln, das Nervensystem und die Blutgerinnung - Phosphor hingegen für die Zellvermehrung und den Fetttransport.

Das ideale Verhältnis lautet 1,3 (Ca) : 1 (Ph). Fleisch hat ein Ca/Ph-Verhältnis von 0.07 : 1 und somit zu viel Phosphor und zu wenig Calcium. Das fehlende Calcium wird bei zu großen Mengen Fleischfütterung aus den Knochen des Hundekörpers herangezogen (vor allem bei jungen, wachsenden Hunden), was über längere Zeit zu Schäden am Skelett führen kann.

Knochen beinhalten jedoch ausreichend Calcium, weshalb man eher weniger Fleisch und dafür mehr fleischige Knochen füttern soll.
Das fettlösliche Vitamin D ist übrigens auch wichtig für die Calcium-Aufnahme und ist vor allem in ölhaltigen Speisen enthalten. Zudem fördern Vitamin-C-reiche Lebensmittel (Gemüse und Obst) die Aufnahme von Calcium.

Wer jedoch keine Knochen füttern möchte, der sollte auf Calciumcitrat oder andere Calcium-Ersatzstoffe zurückgreifen.

Fisch
Beim Fisch kann man das Filet verfüttern oder aber auch ganze rohe Fische. Ganze Fische bieten eine ausgeglichene Nährstoffzufuhr und können gut eine Fleischmahlzeit ersetzen. Fisch enthält hochwertiges Eiweiß, viele essentielle Fettsäuren, sowie Calcium, Phosphor, Natrium und wasserlösliche Vitamine. Alle Fische, die auch dem menschlichen Verzehr dienen, können an den Hund verfüttert werden. Meerwasserfische sind jedoch zu bevorzugen, da diese viel mehr der wichtigen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren sowie Jod, Zink und Selen aufweisen als die meisten Süßwasserfische.

Blut
Da Fleisch mehr oder weniger ausgeblutet verkauft wird, empfiehlt es sich, ab und an auch Blut zuzufüttern. Blut enthält wichtige Mineralstoffe (Salze und Eisen)

Eier
Eier können roh und mit Schale verfüttert werden. Gemahlene/zerstoßene Eierschalen sind ein sehr guter natürlicher Lieferant für Mineralien und Calcium. Das Eigelb weist den höchsten Proteinanteil auf, ist außerdem reich an Fett, und auch der Anteil an Phosphor, Eisen und den Vitaminen A und B1 und B8 (Biotin) ist deutlich höher als im Eiklar.
Einige Experten raten, das Eiklar nicht zu oft mitzuverfüttern, da einerseits Avidin darin enthalten ist, welches ein absoluter Biotinbinder ist und ein Trypsinhemmstoff, was - allerdings nur bei großen Mengen verzehrter Eier - zu Verdauungsstörungen und Stoffwechselproblemen führen kann.

Gemüse
Bei Gemüse eignen sich Karotten, Sellerie, Fenchel, Gurken, Zucchini, Kürbisse, alle Blattsalate, Kohlrabi und Rote Rüben (Rote Bete).
Broccoli und Spinat sind nur in kleineren Mengen zu empfehlen. Ebenso gilt dies für sämtliche Kohlsorten. Hülsenfrüchte sollten nur gekocht verabreicht werden.
Schlecht verträglich bzw. in höheren Dosen giftig sind rohe Kartoffeln, Paprika, Tomaten (roh), Auberginen, Avocado und Zwiebeln.

Liste mit Inhaltsstoffen einzelner Gemüsesorten ist in Arbeit

Obst
Grundsätzlich kann fast alles Obst verfüttert werden, jedoch immer nur in kleinen Mengen. Auch sollten nur reife Früchte, bei welchen vorher die Steine entfernt wurden, verwendet werden.
Schlecht geeignet sind Zitrusfrüchte, Holunderbeeren, Quitten und Weintrauben/Rosinen.

Liste mit Inhaltsstoffen einzelner Obstsorten ist in Arbeit

Getreide
Will man trotz der diversen Bedenken Getreide in die Fütterung einbeziehen, ist unbedingt darauf zu achten, dass Produkte wie Getreide, Reis und Nudeln nicht roh verfüttert werden.
Amaranth, Mais, Buchweizen, Hirse und Reis eignen sich gut und gehören zu den glutenfreien Getreidearten. Wenn möglich, sollte das Getreide aus biologischem Anbau stammen.

Kräuter
Die Kräuter können entweder frisch oder getrocknet angeboten werden. Dazu eignen sich Löwenzahn, Brennnesseln, Bärlauch, Himbeerblätter, Brombeerblätter, Dill, Estragon, Petersilie, Borretsch, Salbei, Kresse, Gänseblümchen, Oregano, Basilikum, Rosmarin, Schachtelhalm, Schnittlauch und Thymian. Der Knoblauch ist eine umstrittene Sache, in normalen Mengen kann seine bekannte positive Eigenschaft jedoch wunderbar genutzt werden.
Siehe: Welche Kräuter kann ich meinem Hund ins Futter geben?

Öle
Für den Hund ist es lebenswichtig, dass ihm Fettsäuren mit dem Futter zugeführt werden. Kaltgepresste Pflanzen- und Fischöle enthalten viele wichtige ungesättigte Fettsäuren und fettlösliche Vitamine. Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren sollten jeweils immer in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Da der Hund und die Katze mit der Rohfütterung viele Omega-6 Fettsäuren aus dem Fleisch aufnehmen, ist es wichtig, dass man mit der Beigabe von Öl auch die wichtigen Omega 3-Fettsäuren zuführt. Deshalb müssen Öle verwendet werden, die über einen hohen Anteil an Omega-3 verfügen und einen niedrigen Gehalt an Omega-6 aufweisen. Dazu eignen sich insbesondere Leinöl, Rapsöl, Hanföl, Fischöl (Lachsöl, Dorschöl), Walnussöl und Nachtkerzenöl.
Siehe: Welche Öle kann ich zufüttern?

Milchprodukte
Milchprodukte zählen zwar nicht zu den natürlichen Nahrungsmitteln eines Hundes, können jedoch, sofern der Hund diese verträgt, auch verfüttert werden. Dazu eignet sich Kefir, Hüttenkäse, Frischkäse, Magertopfen (=Magerquark), Joghurt, evt. Ziegenmilch und Buttermilch.

Nüsse, Samen und Kerne
Nüsse sind sehr reich an ungesättigten Fettsäuren, Mineralien, Vitaminen, Eisen, Zink, Magnesium und Selen, enthalten aber kein Cholesterin.
Zur besseren Verdauung sollten die Nüsse, Kerne und Samen vor dem Verfüttern zerkleinert werden, sodass der Hund diese richtig verwerten kann. Gesalzene Nüsse sind für den Hund absolut tabu.
Zur Fütterung eignen sich Cashewkerne, Haselnüsse, Kokosnüsse, Kürbiskerne, süße Mandeln, Pinienkerne, Sonnenblumenkerne und Walnüsse.

Äußerste Vorsicht ist aber geboten bei den grünen Fruchtschalen um die Walnuss. Diese können von einem toxinbildenden Pilz befallen sein (Penicillium crustosum) mit dem Wirkstoff Roquefortin C (vergleichbar mit Strychnin), welches bei Einnahme durch seine stark neurotoxische Wirkung bei Hunden zum Tod führen kann. Dieser Pilzbefall ist leider nicht sichtbar.
Siehe: Welche Nüsse, Samen und Kerne kann ich meinem Hund geben?

Beispiele für Zusätze Siehe auch: Futterzusätze und Nahrungsergänzungen – nötig oder nicht? - mit Liste von Futterzusätzen, die mehr oder weniger häufig gefüttert werden können

Algen
Algen haben eine positive Wirkung auf die Pigmentierung und den allgemeinen Zustand des Fells. Der hohe Jod-Gehalt optimiert die Schilddrüsenfunktion. Darüber hinaus fördert die Alge die Verdauung und die Futterverwertung. Dazu zählen Chlorella, Seealge und Spirulina.
Siehe: Welche Algen kann ich meinem Hund geben?

Honig und Blütenpollen
Honig enthält viele Enzyme, Mineralien, Vitamine und andere wichtige Inhaltsstoffe, denen zum Teil antibiotische Eigenschaften nachgesagt werden. Blütenpollen eignen sich gut als Kur für das Immunsystem und haben, neben den gleichen antibiotischen Eigenschaften, auch eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel. Es sollten nur Produkte aus biologischen Imkereien verwendet werden.

Muschelextrakt
Muschelextrakt (Grünlippmuschel) unterstützt den ganzen Bewegungsapparat, stabilisiert das Bindegewebe, fördert die Knorpelbildung und den Aufbau der Gelenkschmiere.

Hagebuttenschalen
Hagebuttenschalen sind ein natürlicher Lieferant von Vitamin C.

Salz
Salz, am besten Himalayasalz oder unbehandeltes Meersalz, sollte 1-2 Mal pro Woche 1 Prise über das Futter gegeben werden.

Gelatine
Gelatine hat eine positive Wirkung auf Sehnen, Bänder, sowie auf die Ausbildung von Haut und Haar.

Bierhefe
Bierhefe ist ein Nebenprodukt aus der Biergärung, welches reich an Vitamin B und Protein ist. Es wirkt entgiftend, stärkt die Abwehr und baut nach schweren Durchfällen die Darmflora wieder auf. Zudem ist es als Kur besonders gut während des Fellwechsels.

Kieselgur
Kieselgur wird beim Hund zur Kräftigung des Bewegungsapparates eingesetzt und hat eine positive Wirkung auf die Haut und das Fellkleid.

Tonerde
Tonerde unterstützt das Wachstum von Haut, Fell und Krallen und wird auch gern begleitend bei der Sanierung des Darmes nach Antibiotikabehandlungen gegeben. [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="dieumstellung"></a>Die Umstellung auf BARF</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Viele Hunde kennen kein rohes Fleisch und sind deshalb skeptisch. Sie benötigen Zeit, um das Rohfutter als Nahrung zu erkennen, denn Geruch, Aussehen und Geschmack sind völlig anders als beim Fertigfutter, Hier ist einfach etwas Geduld gefragt.
Es gibt aber auch immer wieder Fertigfutter-Mäkler, die schon eine ganze Reihe verschiedener Futtersorten durchprobiert haben und nun mit dem Rohfleisch endlich freudige Fresser werden.

So wie es verschiedene Hunde gibt, so gibt es auch einige Möglichkeiten, auf die Rohfütterung umzustellen. Ein gesunder Hund wie auch ein Welpe kann grundsätzlich von einem auf den anderen Tag auf Rohernährung umgestellt werden. Je jünger der Hund ist, desto leichter fällt der Wechsel. Von Vorteil kann es sein, wenn man den Hund vorher fasten lässt, damit der Hund das Futter besser annimmt. Auch hilft es, am Anfang das Fleisch als Hackfleisch anzubieten sprich gewolftes Fleisch zu verwenden.

Bei Hunden mit empfindlichem Magen und entsprechenden Verdauungsproblemen sollte behutsam umgestellt werden, denn in der Anfangszeit kann der Verdauungstrakt nach der Fütterung schlechter mit der unbekannten Nahrung zurecht kommen. Auch die Produktion der Magensäfte muss sich zuerst auf das neue Futter einstellen.

Auch bei Hunden, die schon etwas älter sind oder dem neuen Futter misstrauisch gegenüberstehen, kann eine schrittweise Umstellung sinnvoll sein. So kann man dem Hund hin und wieder etwas Rohes zu fressen geben. Diese langsame Umstellung kann von 1 Woche, über mehrere Wochen bis zu Monaten dauern.

Viele Hundehalter praktizieren gerne die Mischform d.h. geben dem Hund eine Mahlzeit Fertigfutter und die zweite Mahlzeit des Tages dann roh, was sicher auch möglich ist.
Egal für welche Fütterungsform man sich entscheidet: Während der Umstellung sollten nur wenige Zutaten verwendet werden, d.h. eine Fleischart (z.B. Geflügel oder Rind), eine Gemüsesorte (z.B. Karotten) und eine Obstsorte (z.B. Apfel oder Banane) genügen für die ersten Tage vollkommen.

Zudem ist es sehr wichtig, dass rohes Fleisch nicht zusammen oder in kurzem Abstand mit Fertigfutter verabreicht wird, da die Verdauungszeiten sehr unterschiedlich sind. Dies kann zu Blähungen, Verstopfungen und zu einer unvollständigen Verdauung des Fleisches führen.
Bei Hunden, die sich erst an die Verdauung von Knochen gewöhnen müssen, sollte man zuerst sehr weiche Knochen füttern.

Wenn ein Hund zum Schlingen neigt, sollte man ihm am Anfang auch sehr kleine Knochenstücke (Hühnerhälse) oder dann aber so große Knochen geben, die er garantiert nicht ganz verschlucken kann. Hektisch schlingende Hunde sollten auch das Fleisch in kleinen Stücken bekommen, sodass nicht zu große Stücke geschluckt werden, die dann in der Speiseröhre fest hängen können.

Treten nach der Umstellung ungewöhnliche Symptome wie z.B. Durchfall, Blähungen, stark riechender oder schleimiger Kot, verstärkter Fellwechsel, Schuppen, starker Eigengeruch etc. auf, heißt das nicht, dass der Hund das neue Futter nicht verträgt. Über die Zeit hinweg sammeln sich diverse Gifte im Körper an, welche aus Medikamentengaben, Impfungen, Narkosemitteln, Umweltbelastungen usw. stammen können. Mit der Rohfütterung bekommt der Körper die Chance, diese Toxine auszuscheiden, was sich in diversen Symptomen manifestieren kann. Der Hund kann nach einigen Tagen zu entgiften beginnen, aber auch erst viel später. Auch die Dauer ist abhängig vom Stoffwechsel des Hundes und wie schwer der Organismus mit Toxinen belastet ist. Bei einigen Hunden findet die Entgiftung unbemerkt statt und bei anderen gar nicht. Ist man sich jedoch nicht sicher, ob es sich bei den Symptomen um eine Entgiftung handelt, ist es sinnvoll, einen Tierarzt oder eine auf die Ernährung von Hunden spezialisierte Fachperson zu kontaktieren. Denn allergische Reaktionen äußern sich oft über die selben Symptome. Auch um die Entgiftung mit geeigneten Mitteln sinnvoll zu unterstützen, kann eine solche Konsultation von Nutzen sein. [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="futterzusätze"></a>Futterzusätze und Nahrungsergänzungen – nötig oder nicht?</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Über das Thema Futterzusätze wird viel diskutiert: Die einen sagen, man muss sie nicht zugeben, die anderen sagen, man muss es tun, da der Hund ansonsten Mangelerscheinungen erleidet.
Kurz: Es liegt im Ermessen jedes Hundebesitzers, ob er Futterzusätze für nötig hält.

Man sollte seinen Hund genau beobachten, um festzustellen, ob irgend etwas in seiner Ernährung fehlt. Eine regelmäßige Kontrolle durch ein Blutbild ist eine gute Möglichkeit, die Ausgewogenheit der Ernährung zu bestimmen. Ist hier eine Mangelerscheinung zu sehen, kann das durch gezielte Nahrungsergänzung korrigiert werden.
Ebenso wichtig ist es, seinen Hund gut einzuschätzen. Ein Hund, der z.B. Sport treibt oder viel Stress ausgesetzt ist, hat einen erhöhten Vitaminbedarf. Jungen, trächtigen oder kranken Tieren müssen bestimmte Nahrungsergänzungen zugefüttert werden.
Man sollte allerdings bedenken, dass man auch zu viel zufüttern kann.
Überdosierungen sind mitunter genauso schlimm wie Mängel.

Da gerade Haut, Fell, Köpfe oder Blut von Beutetieren viele Vitamine, Fette, Mineralien und Spurenelemente enthalten, viele Hunde jedoch selten bis nie die Möglichkeit erhalten, derlei zu fressen, ist einiges an Zusätzen mitunter schon sinnvoll.
Dazu kommt, dass die von uns verfütterten Nutztiere meist nicht in der freien Natur aufgezogen werden, sondern im Stall gehalten und mit billigem Industriefutter ernährt werden, was sich im Nährwert des Fleisches bemerkbar macht.

Hier eine Liste von Futterzusätzen, die mehr oder weniger häufig gefüttert werden können:

Algen
Meeresalgen sind reich an Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und Proteinen. Sie enthalten durchschnittlich zehnmal mehr Mineralien als frisches Gemüse, sind sehr reich an den Spurenelementen Iod, Kupfer und Zink - wichtig für Schilddrüsenfunktion, Haut, Fell, Wachstum - und enthalten alle wichtigen Aminosäuren. Meeresalgen sind außerdem eine gute Calciumquelle.
Algen können bei Darmproblemen, Durchblutungsstörungen, Iodmangel, Arthrosen und Hautproblemen eingesetzt werden.
Siehe: Welche Algen kann ich meinem Hund geben?

Apfelessig
Wird eine Menge positiver Eigenschaften nachgesagt. Seine Zusammensetzung besteht aus Wasser, Essigsäure und einigen Mineralstoffen (v.a. Kalium). Ansonsten beinhaltet er kaum noch weitere nennenswerte Inhaltsstoffe. Apfelessig soll dem Körper bei der Entgiftung und Entschlackung helfen. Weiterhin wird ihm nachgesagt, den Bakterienhaushalt zu regulieren und die Verdauung zu fördern. Ob man Apfelessig nun an den Hund verfüttert oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Es wäre jedoch ratsam, ihn mit Wasser zu verdünnen (und eventuell mit Honig zu süßen), da er sehr sauer ist und viele Hunde den Geschmack furchtbar finden.

Blütenpollen
In Blütenpollen sind mehr als 50 Vitalstoffe enthalten, u.a. Eiweißstoffe, Aminosäuren, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamine, hochwertige Kohlenhydrate, antibakteriell wirkende Stoffe, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme, Hormone, Lecithin und ätherische Öle.
Sie setzen Energie frei, unterstützen das Immunsystem und können eventuell bei Allergien helfen.
Blütenpollen sollte man kurweise geben.

Grünlippmuschelextrakt
wird bei vielerlei Beschwerden eingesetzt, so z.B. bei Arthrose, Hüftgelenksdysplasie, Spondylose, Hautproblemen, bei Entzündungen des Magen-Darm-Traktes und bei vielen weiteren Beschwerden.
Im Veterinärbereich erfolgt der Einsatz von Grünlippmuschelextrakt-Präparaten häufig prophylaktisch. So wird bei Hunden etwa der Aufbau der Gelenkknorpel, eine optimale Skelettentwicklung und die Stabilität der Bindegewebe (Bänder und Sehnen) gefördert.
Kurmäßig eingesetzt führt es zur allgemeinen Vitalitätssteigerung, dient dem Stressabbau und trägt zur Stoffwechselaktivierung bei. Weitere Einsatzbereiche sind Verdauungsstörungen und Hautkrankheiten sowie Allergien.
Im Rahmen von Behandlungen bei schmerzhaften Erkrankungen wie z.B. Arthrose oder HD kommt insbesondere die entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung zum Tragen.
Die Inhaltsstoffe (Glukosaminglykane, Omega-3-Fettsäuren und Kieselsäure) der Grünlippmuschel können den Körper beim Aufbau von Bindegewebe, Gelenkknorpel und Gelenkflüssigkeit unterstützen. Durch den hohen Gehalt an Glukosaminglykanen gilt die Grünlippmuschel als wertvoller natürlicher Gelenknährstoff. Durch den aufbauenden Einfluss auf die Gelenkschmiere mit verbesserter Elastizität wird der Gelenkknorpel mit Nährstoffen versorgt, was einen knorpelregenerierenden Effekt zur Folge hat. Die vermehrte Gelenkschmiere führt zu einer besseren Pufferwirkung der Knochenenden, so dass die Funktionalität der Gelenke erheblich verbessert wird und Schmerzen deutlich nachlassen.

Hagebuttenpulver
Die Hagebutte hat einen extrem hohen Vitamin C-Gehalt. Die bisher höchsten gemessenen Werte erreichen 3500 mg Vitamin C/100 mg Frischsubstanz; 10 mal soviel wie bei der Schwarzen Johannisbeere und 50 mal soviel wie bei Zitrone oder Erdbeere.
Die Zugabe von Vitamin C ist beim gesunden Hund an sich nicht nötig, da sein Organismus es selbst produzieren kann. Ist er allerdings krank, viel Stress und Umweltgiften ausgesetzt, kann die vorübergehende zusätzliche Gabe von Vitamin C helfen, das Immunsystem zu stärken und hilft bei arthritischen Beschwerden. Vitamin C ist zudem notwendig für den Knorpel- und Knochenaufbau.
Vorsicht: Ein Überschuss an Vitamin C wird vom Körper über die Niere in Form von Oxalsäure ausgeschieden, was unter Umständen (besonders bei Vorbelastung) die Bildung von Calciumoxalatsteinen begünstigen kann.

Hefe/Bierhefe/Hefeflocken
Hefe ist ein natürlicher Calcium-Lieferant. Der Hund bekommt schönes Fell, und Hefe verhilft dem pH-Wert der Haut zu einem natürlichen Gleichgewicht.
Die regelmäßige Gabe von Bierhefe soll außerdem gegen Ungeziefer helfen.

Heilerde
Wölfe und Wildhunde nehmen auf natürliche Art und Weise Erde zu sich. Aus diesem Grund bietet es sich an, dem Hund hin und wieder Heilerde zu füttern. Sie enthält wichtige Mineralien und Spurenelemente.
Allerdings kann Heilerde auch die Nährstoffe aus der Nahrung binden! Daher sollte man sie mit Milchprodukten (z.B. Joghurt) zwischen den Mahlzeiten füttern.
Heilerde eignet sich sehr gut für durchfallkranke Hunde und solche, die Magen- und Darmprobleme haben (Blähungen, Enzündungen im Magen-Darm-Trakt). Außerdem ist sie ein sehr gutes Entgiftungsmittel - sie bindet Schadstoffe und leitet Toxine aus dem Verdauungstrakt aus.
Auch hier Vorsicht: Heilerde bindet auch die Wirkstoffe von Medikamenten, was bedeutet, dass eine Gabe von Heilerde gleichzeitig mit einer allfälligen Medikation nicht sinnvoll ist.

Honig
beinhaltet bis zu 12 Mineralstoffe und Spurenelemente, vor allem Kalium, Magnesium, Calcium, Phosphor, Eisen, Kupfer und Mangan, bis zu 12 Fermente und bis zu 8 Vitamine (je nach Pollenanteil), bis zu 10 verschiedene Säuren, Cholin, inhibitorische Wirkstoffe, Flavonoide und bis zu 14 Aminosäuren sowie über 100 natürliche Aromastoffe und antibakterielle Substanzen. Einige seiner Inhaltsstoffe haben antibiotische Wirkung. Honig ist gut für den Verdauungstrakt und das Blut des Hundes und hilft außerdem bei Entzündungen.
Der Honig sollte aus einer biologischen Imkerei stammen und muss kaltgeschleudert sein, da die Hitze wichtige Vitamine zerstört.

Keime und Sprossen
eignen sich sehr gut, um sie unter das Gemüse zu mischen. Sie enthalten viele Vitamine und Mineralien.
Sprossen von Hülsenfrüchten in rohem Zustand sollten nicht oder nur sehr sparsam verfüttert werden.

Kieselerde
enthält als wichtigsten Bestandteil Kieselsäure, die das Bindegewebe elastisch und funktionsfähig hält. Kieselerde übt einen positiven Einfluß auf Haut, Haare und Gelenke aus.

Knoblauch
ist ein natürliches Antibiotikum und Antiseptikum. Die antimikrobiellen Eigenschaften wurde in unterschiedlichen Studien festgestellt.
Knoblauch wirkt vorbeugend gegen Altersbeschwerden, ist blutreinigend und fördert die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes. Die regelmaßige Einnahme von Knoblauch schützt vor Herz-Kreislauferkrankungen.
Weiters wird dem Knoblauch nachgesagt, den Hund vor Ungeziefer (wie Flöhen und Zecken) zu schützen, da sein Geruch den Milchsäuregeruch überdeckt, auf Grund dessen sich die Parasiten ihren Wirt suchen.
Man liest immer wieder, dass Knoblauch giftig für Hunde sei:
Das stimmt, aber nur in sehr großen Mengen. Knoblauch ist weniger giftig als Zwiebeln. Bei Zwiebeln sollen Vergiftungserscheinungen angeblich erst ab einer Menge von 40g/kg Hund auftreten. Das wären für einen 35-kg-Hund 1,4kg Zwiebeln! Demnach müsste die Menge an Knoblauch, die zu Vergiftungserscheinungen führt, noch wesentlich höher sein.
Einem Hund von 20 bis 25 kg Körpergewicht kann man getrost 2 - 3 Knoblauchzehen pro Woche geben.

Kräutermischungen
Kräuter können eine gute Quelle für Mineralien und eine gute Vitaminergänzung sein.
Luzerne (Alfalfa) z.B. enthält die Vitamine A, B1, B6, B12, C, D, E, K1 und U, Beta-Karotin, Pantothensäure, Biotin, Folsäure, Kalzium, Phosphor, Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer, Aminosäuren, und Spurenelemente. Alfalfa unterstützt ernährungsphysiologisch die Geweberegeneration, die Entgiftung, die Darmpflege, und die Erhaltung der Gelenke.
Kräuter mit starker Heilwirkung dürfen nur als Kur gegeben werden, um eine Gewöhnung des Körpers oder gar eine Überdosierung zu verhindern.
Siehe: Welche Kräuter kann ich meinem Hund ins Futter geben?

Nüsse
können sehr gut an den Hund verfüttert werden, da sie gesund sind und der Hund sie in der Regel sehr gerne frisst. Nüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Mineralien, Vitaminen und besonders an Eisen. Sie sind außerdem sehr gute Energielieferanten. Nüsse muss man vor der Fütterung selbstverständlich von ihrer Schale befreien und zerkleinern. Nur so können sie vom Hund verwertet werden.
Siehe: Welche Nüsse, Samen und Kerne kann ich meinem Hund geben?

Öle
Im Fleisch sind genügend Omega-6-Fettsäuren vorhanden, daher sollte man dem Hund hauptsächlich Öle mit einem hohen Omega-3-Fettsäuregehalt füttern. Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren sollten immer in einem ausgewogenem Verhältnis stehen, da sie als Gegenspieler wirken. Man sollte Öle wählen, die einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren und einen niedrigen Gehalt an Omega-6-Fettsäuren aufweisen.
Fischöl, Hanföl und Leinsamenöl haben den höchsten Prozentsatz an Omega-3-Fettsäuren.
Die Öle müssen kalt gepresst sein, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen. Kalt gepresste Öle sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E und Vitamin B. Sie nehmen in der Ernährung von Hund und Katze eine wichtige Rolle ein. Es sollte allerdings nie nur eine Ölsorte verwendet werden, sondern man sollte zwischen den Ölsorten wechseln, um dem Hund ein größeres Angebot an Fettsäuren zur Verfügung zu stellen.
Die innerliche Anwendung von Ölen hat sich insbesondere bei Haut- und Fellproblemen bewährt.
Siehe: Welche Öle kann ich zufüttern? [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="welcheöle"></a>Welche Öle kann ich zufüttern?</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Borretschöl
ist reich an Gamma-Linolensäure, die den Stoffwechsel ankurbelt. Es wirkt gut gegen trockene Haut und Ekzeme sowie bei Arthrose.
Da das Borretschöl reich an Omega-6-Fettsäuren ist, sollte man es nicht allzu oft füttern.

Distelöl
gehört zu den linolsäurereichsten Pflanzenölen. Es wurde besonders in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts häufig vorbeugend bei Arteriosklerose verabreicht. Daneben hat Distelöl einen äußerst hohen Vitamin E-Gehalt und wird deshalb gern als natürliche Quelle für Antioxidantien genutzt.
Da Linolsäure zu den Omega-6-Fettsäuren zählt, sollte man Distelöl seltener füttern.

Dorschöl (Fischöl)
ist reich an den wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Es kann das Krebsrisiko senken und sorgt für ein glänzendes, gesundes Fell.

Erdnussöl
ist reich an Omega-6-Fettsäuren. Somit sollte man es seltener füttern. Es muss durch Öle mit Omega-3-Fettsäuren ergänzt werden.

Fischöl
enthält große Mengen an Omega-3-Fettsäuren. Es wird aus Lachs, Dorsch oder Kabeljau hergestelt, nachdem die Leber des Fisches entfernt wurde. Omega-3-Fettsäuren sind sehr wichtig bei der Ernährung des Hundes.

Hanföl
hat einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren liegt bei 1:3, daher kann man es sehr gut füttern.

Haselnussöl
enthält viele Omega-6-Fettsäuren. So viele, wie der Hund gar nicht benötigt. Allerdings ist es reich an Vitamin E.

Knoblauchöl
Die Grundlage des Knoblauchöls stellt meist entweder Sonnenblumen- oder Olivenöl dar. Man kann das Öl selbst herstellen, indem man ca. 4 - 5 Knoblauchzehen auf 0,5 l Öl gibt. Natürlich kann man auch ein anderes Öl als die beiden oben genannten als Ölgrundlage verwenden (z.B. Rapsöl). Nachdem man das Ganze ein paar Tage hat ziehen lassen, hat man ein tolles Öl, das man an den Hund verfüttern kann.
Knoblauch ist ein natürliches Antibiotikum und Antiseptikum. Die regelmaßige Einnahme von Knoblauch schützt vor Herz-Kreislauferkrankungen. Weiterhin wird dem Knoblauch nachgesagt, den Hund vor Ungeziefer (wie Flöhen und Zecken) zu schützen, da sein Geruch den Milchsäuregeruch überdeckt, auf Grund dessen sich die Parasiten ihren Wirt suchen.

Kokosöl
ist ein Fett (kein Öl!), dass sich erst bei einer Temperatur von 30 °C verflüssigt. Es enthält eine Menge der gesättigten Fettsäuren, die der Hunde nicht braucht. Daher ist es für den Hund nicht essentiell. Kokosöl eignet sich dennoch sehr gut als Wurmprophylaxe. Dosierung: 1 TL für einen 20kg-Hund.

Kürbiskernöl
enthält viele Omega-6-Fettsäuren. Man sollte es also selten füttern. Kürbiskernöl wird traditionell gegen Prostatabeschwerden bei männlichen Tieren verwendet. Die im Kürbiskernöl vorkommenden Phytosterine sind in der Lage, das Prostata-Wachstum zu hemmen. Ebenso wird Kürbiskernöl gegen die Reizblase bei weiblichen Tieren verabreicht.

Lachsöl
Wenn im Körper ein Mangel an Fettsäuren entsteht, kommt es zu Mangelerkrankungen, die bei Hunden eine schwächung des Immunsystems hervorrufen können. Lachsöl ist besonders geeignet für Hunde mit Haut- und Fellproblemen wie z.B. bei Allergien, trockener Haut, Haarausfall, Juckreiz, Schuppen und mattem Fell. Es hat eine sehr positive Wirkung bei Hunden und Katzen mit Gichtproblemen, Allergie (besonders bei Allergien gegen Zeckenbisse), es stärkt das Immunsystem und bewirkt eine Verminderung des Herz-Kreislaufrisikos. Die gesundheitsfördernde Wirkung der Omega-3-Fettsäuren hängt von den zwei Fettsäuren EPA und DHA ab, die in grosser Menge im Lachs enthalten sind. Diese zwei Fettsäuren sind nur in Fisch und keinen anderen natürlichen Produkten enthalten.

Leinöl (Leinsamenöl)
Hoher Gehalt an essentiellen Fettsäuren, insbesondere Linolensäure. Die Fettsäuren bestehen zu 65% aus Omega-3-Fettsäuren. Es hilft bei Entzündungen im Verdauungstrakt, bei Allergien, bei Ekzemen und trockener Haut. Leinöl kann aber auch bei Stuhlverhärtung und bei katarrhischen Entzündungen von Magen und Darm helfen. Es wird aufgrund seines hohen Linolensäureanteils traditionell gegen entzündliche Rheumaerkrankungen eingesetzt. Es schützt das Herz-Kreislaufsystem, verringert das Risiko der Verklumpung von Blutplättchen und senkt erhöhte Cholesterin- und Blutdruckwerte.

Nachtkerzenöl
hat viele gute Eigenschaften. So hilft es auf Grund seines hohen Gehaltes an Gammalinolensäure sehr gut gegen Allergien und stärkt das Immunsystem. Weiterhin wird es zur Stärkung des Immunsystems und bei Diabetes verwendet. Zudem verfügt es über entzündungshemmende Eigenschaften, weswegen es häufig bei arthritischen Beschwerden eingesetzt wird.
Allerdings hat Nachtkerzenöl mehr Omega-6- als Omega-3-Fettsäuren. Nichtsdestotrotz ist es ein tolles Heilmittel, man muss nur darauf achten, dass der Hund durch andere Öle genügend Omega-3-Fettsäuren erhält.

Olivenöl
gehört zu den besonders ölsäurehaltigen Fetten. Die Ölsäure hat einen besonders hohen Stellenwert in der Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen. Des Weiteren wird dem Olivenöl aufgrund der vorkommenden sekundären Pflanzenstoffe eine positive gesundheitliche Wirkung zugeschrieben, die darin besteht, dass schädliche Prozesse, wie die durch freie Radikale verursachte Oxidation von Lipiden, verhindert werden.
Da Olivenöl nur wenige der mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthält, sollte man es nicht zu häufig füttern.

Rapsöl
hat einen besonders hohen Anteil an Ölsäure und an den essentiellen Fettsäuren Linol- und Linolensäure. Diese sollen das Immunsystem stärken, einen positiven Einfluss auf die Blutgerinnung haben und Blutfettwerte senken. Rapsöl besitzt zudem entzündungshemmende Eigenschaften und kann daher gut bei Gelenkerkrankungen gefüttert werden. Hoher Omega-3-Fettsäure-Gehalt, daher hervorragend für die Fütterung geeignet!

Schwarzkümmelöl
wird angewendet bei Atemwegs- und Hauterkrankungen. Es stärkt außerdem das Immunsystem und wird häufig bei weiblichen Tieren in der Säugezeit verabreicht, um die Milchbildung positiv zu beeinflussen. Leider ist es sehr teuer. Es enthält mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren, daher nicht zu oft füttern!

Sesamöl
Der Anteil der ungesättigten Linolsäure beträgt ca. 51 %. Sesamöl kann etwas, das andere Pflanzenöle nicht können: Es kann als einziges Pflanzenöl Giftstoffe, die sich im Fettgewebe ablagern, herauslösen. Daher ist es für Entschlackungs- und Frühjahrskuren besonders gut geeignet. Es soll ebenfalls einen positiven Einfluss auf den Blutcholesterinspiegel und die Blutfettwerte haben. Die enthaltene Linolsäure ist für den Aufbau der Zellwände wichtig. Weiterhin fördert es die Durchblutung und schützt die Haut vor vorzeitiger Alterung.
Sesamöl enthält viele Omega-6-Fettsäuren, daher nicht zu oft füttern!

Sonnenblumenöl
Auch das Sonnenblumenöl hat einen hohen Omega-6-Fettsäuren-Gehalt und sollte nicht so häufig gefüttert werden. Sonnenblumenöl ist dafür besonders reich an Vitamin E und hat einen hohen Anteil an Linolsäure. Traditionell verwendet wird es besonders zur Pflege von Haut und Fell.

Walnussöl
Sehr hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren! Walnussöl setzt sich aus Palmitin-,Linol-, Linolen- und Ölsäure zusammen und enthält außerdem die Vitamine B1, B2 und B6, die wichtige Gehirnfunktionen unterstützen und Gereiztheit sowie Konzentrationsschwächen vorbeugen. Cholin und Lecithin bauen den Botenstoff Acetylcholin auf. Dieser sorgt für die Signalübertragung, also dafür, dass das Zusammenspiel zwischen den Nervenzellen im Gehirn richtig funktioniert, weiter sind noch Vitamin E, Polyphenole, Selen, Kupfer, Zink und Magnesium enthalten.

Weizenkeimöl
hat einen hohen Gehalt an Vitamin E, aber auch an Omega-6-Fettsäuren. Es kann gut anderen Ölen beigefügt werden, um eine Oxidation zu vermeiden. [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="dercalcium"></a>Der Calciumbedarf des erwachsenen Hundes</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Ein erwachsener Hund braucht täglich etwa 50 mg Calcium pro kg KM, bedeutet etwa 1000 mg für einen 20-kg-Hund, etwa 2000 mg für einen 40-kg-Hund etc.

Ungefährer Calciumgehalt der diversen Knocherln:

- 100 g Hühnerhälse enthalten etwa 950 mg Calcium
- 100 g Hühnerflügerl enthalten etwa 1070 mg
- 100 g Hühnerklein enthalten etwa 1580 mg
- 100 g Putenknochen enthalten ca. 7000mg
- 100 g reine Kalbsknochen (OHNE Fleisch gewogen) enthalten etwa 13800 mg (sollte man natürlich nicht als reine Knochen, sondern als RFK füttern)

Die Werte von Rindsknochen sind etwa gleich wie bzw. etwas höher als Kalbsknochen, Lamm rangiert ca. zwischen Hühner- und Kalbsknochen ... so bald ich genauere Werte dazu hab, stell ich sie hier ein :thumbs:

Ergänzung:
1 TL zu feinstem Pulver gemörserter Eierschale enthält etwa 1800 mg Calcium
Dosierung daher pro 10 kg Hund --> 500 mg --> etwa 1/3 TL Eierschalenpulver pro Tag
(für einen 20-kg-Hund entsprechend 2/3, für einen 30-kg-Hund einen ganzen TL usf.) [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="welchealgen"></a>Welche Algen kann ich meinem Hund geben?</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Ascophyllum nodosum (Knotentang)
gehört in die Klasse der Braunalgen. Die Alge ist reich an vielen wichtigen Vitaminen und hat einen sehr hohen Iodgehalt, der auf die Schilddrüse wirkt.
Ein weiterer positiver Aspekt dieser Braunalge ist, daß sie gut auf die Pigmentation von Hunden wirkt (z.B. bei Wechselnasen). Sie verstärkt außerdem den Glanz des Fells, vermindert Schuppen und Juckreiz und ist gut für Knochen, Sehnen und Zähne. Ähnlich wie Chlorella entgiftet Ascophyllum nodosum den Körper, unterstützt die Verdauung und stärkt das Immunsystem.

Chlorella
kann dem Körper bei der Entgiftung gesundheitsschädigender Stoffe aus der Luft, dem Wasser, ernährungsbedingten Schwermetallen und chemischen Schadstoffen helfen. Sie enthält 22 Vitamine und Mineralstoffe, hat einen hohen Gehalt an Vitamin B12 und Beta-Carotin, 19 Aminosäuren, außerdem einen sehr hohen Anteil an Chlorophyll.
Die Chlorella-Alge wirkt auf Stoffwechsel und Immunsystem, in ihr befindet sich ein natürliches Antibiotikum.

Fucus Vesiculosus
Der Blasentang (Braunalge) enthält anorganisch und organisch gebundenes Iod, Schleimstoffe (Alginsäure), Bromide und Polyphenole mit antibiotischer Wirkung (Fucole).
Auf Grund des Iodgehalts wird die Anwendung als Nahrungsergänzungsmittel bei Schilddrüsenunterfunktion, aber auch zur Unterstützung von Abmagerungskuren propagiert.

Laminaria
Braunalge, die die Aufnahme von Magnesium fördert und wegen des Laminingehalts den Blutdruck senken kann.

Spirulina
Blaugrünalge, in der alle lebensnotwendigen Aminosäuren enthalten sind.
Sehr hoher Gehalt an Beta-Karotin, B1, B12, Eisen und Chlorophyll


Wichtig: Wegen des hohen Jod-Gehalts mancher Algen Vorsicht bei Schilddrüsenpatienten! Im Zweifel immer den Tierarzt konsultieren! [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="welchenüsse"></a>Welche Nüsse, Samen und Kerne kann ich meinem Hund ins Futter geben?</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Cashewkerne
sind die Nüsse, die am wenigsten Fett enthalten. Sie haben einen hohen Gehalt an Vitamin B1 und eignen sich daher hervorragend als Futterzusatz.

Erdnüsse
sind wie alle Hülsenfrüchte reich an Eiweiß. Außerdem verfügen sie über einen hohen Linolsäuregehalt. Ihr Fettgehalt liegt bei nahezu 50%. Man liest immer wieder, dass Erdnüsse für Hunde (und Menschen) schädlich sein können, da die meisten Erdnüsse aus dem Ausland kommen und oftmals Schimmelsporen enthalten.
Achtung: Erdnüsse können Allergien auslösen!

Haselnüsse
haben einen hohen Calcium-Gehalt, aber auch einen hohen Fettgehalt.

Kokosnüsse
Nicht nur das Kokosöl eignet sich sehr gut für die Fütterung. Kokosraspeln sind sehr gut für den Darm des Hundes und helfen gegen den Pilz Candida albicans. Außerdem hat Kokosnuss eine wurmprophylaktische Wirkung. Die Kokosnuss kann vorhandene Würmer zwar nicht aus dem Darm vertreiben und ersetzt bei Befall auch keine Wurmkur, aber man kann damit vorbeugen und den Wurm fern halten.

Kürbiskerne
enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, Vitamine und Enzyme, die vor allem auf Reizblase und Prostata ihre positive Wirkung entfalten. Auch bei anderen Blasenbeschwerden sowie bei Harnträufeln werden Kürbiskerne eingesetzt. Sie liefern reichlich ungesättigte Fettsäuren (über 80 Prozent), Vitamin E und Beta-Carotin, sowie Magnesium, Eisen, Zink und Selen. Ihre wichtigsten Inhaltstoffe jedoch sind die Phytosterine, eine Gruppe von bioaktiven Inhaltstoffen, die Prostatabeschwerden und Blasenleiden vorbeugen bzw. lindern können.

Leinsamen
wirkt gut gegen Verstopfung/Darmträgheit sowie als Mittel zum Schutz der Magenschleimhaut bei Gastritis.
Am besten gibt man ihn in Form von Leinsamenschleim (mucilago lini seminis): lauwarm oder kalt ansetzen und die Samen abseihen. Der Schleim entsteht durch Übergießen von ungeschroteten Leinsamen mit der 50fachen Menge Wasser. Durch Stehenlassen in lauwarmem oder kaltem Wasser über Nacht werden die Schleimstoffe aus der Zellschicht des Samens ausgesaugt. Leinsamenschleim ist dem Schleim der Magenschleimhaut ähnlich.

Mandeln
Es dürfen nur süße Mandeln verwendet werden, da in bitteren Mandeln Blausäure enthalten ist. Mandeln müssen gemahlen werden.

Paranüsse
Sehr hoher Fett- und Eiweißgehalt, daher viele Kalorien. Vorsicht bei übergewichtigen Hunden! In Paranüssen ist wertvolles Selen enthalten.

Pekannüsse
Verwandt mit der Walnuss. Können gut gefüttert werden.

Pinienkerne
sind zwar sehr teuer, enthalten aber viel Vitamin B1 und sind sehr gut für den Stoffwechsel.

Sesam
Sehr gut für die Hundeernährung geeignet. Sesam enthält viel Calcium.

Sonnenblumenkerne
Sehr fetthaltig. Müssen stark zerkleinert werden, damit sie vom Hund aufgenommen werden. Sie sind reich an ungesättigten und damit leicht verdaulichen und gesundheitsfördernden Fettsäuren (49 Prozent). Mit einem Eiweißgehalt von 20 bis 30 Prozent sind Sonnenblumenkerne wahre Eiweißbomben und übertreffen die meisten Nussarten im Hinblick auf Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Eisen. Beim Vitamingehalt von Sonnenblumenkernen stechen vor allem die verschiedenen B-Vitamine einschließlich Folsäure sowie Vitamin E hervor.

Walnüsse
sind gut fürs Herz und enthalten einen hohen Anteil wertvoller Fette. Sie sind allerdings insgesamt sehr fetthaltig. Vorsicht bei übergewichtigen Hunden!
Die Nüsse sind reich an pflanzlichem Eiweiss, ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen (A, B-Komplex, C und etwas weniger Vitamin E ) sowie an Mineralstoffen (Calcium, Zink, Eisen).
Vorsicht: Nie mit der grünen Fruchtschale geben, da diese einen giftigen Schimmelpilz enthalten kann! [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="welchekräuter"></a>Welche Kräuter kann ich meinem Hund ins Futter geben?</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Kräuter können auch beim Hund durchaus als sinnvolle Nahrungsergänzung dienen, sie können eine vorzügliche Quelle für Mineralien und Vitamine sein.
Es gibt jedoch auch Pflanzen mit starker Wirkung, mit denen man sehr, sehr umsichtig hantieren sollte. Kräuter mit starker Heilwirkung sollten – wenn überhaupt - nur als Kur gegeben werden, um eine Gewöhnung des Körpers oder eine Überdosierung zu verhindern.

Wichtig:
- Nur Kräuter von guter Qualität füttern! Man kann sich selbst eine Kräutermischung zusammenstellen, mit Kräutern, die es in der Apotheke zu kaufen gibt oder von einem biologisch-organischen Kräuterlieferanten oder selbst gesammelt, falls Fachkenntnisse vorhanden.
Mittlerweile gibt es sehr viele Kräutermischungen für Hunde zu kaufen. Einige sind sinnvoll und von guter Qualität, andere bedeuten raus geschmissenes Geld.
- Kräuter mit harntreibender/entwässernder Wirkung sind für Nierenpatienten nicht geeignet!

Hier eine Liste der wichtigsten Kräuter mit Erklärungen, wofür man sie verwenden kann:

Alfalfakraut (Luzerne)
ist besonders reich an folgenden Vitaminen: A (Retinol), B1(Thiamin), B2 - Komplex (Riboflavin, Nicotinsäure, Pantothensäure, Folsäure), B3, B5, B6 (Pyridoxin), C (Ascorbinsäure), D (Calciferol), E (Tocopherol), H (Biotin) und K (Phyllochinon, Menachinon).
Leicht aufnehmbare Mineralstoffe, die im Alfalfakraut vorhanden sind: Calcium, Eisen, Kupfer, Magnesium, Phosphor.
Alfalfakraut wirkt ausgleichend auf den Säure-Basen-Haushalt, trägt zur Leberentgiftung bei und schwemmt freie Radikale aus dem Körper. Es ist empfehlenswert bei Arthritis, Diabetes und Verdauungsbeschwerden.
Alfalfa-Sprossen dürfen erst ab dem 8. Tag der Keimung verfüttert werden. Vorher enthalten sie den gesundheitsschädigenden Stoff Canavanin.

Bärlauch
hat auf den Verdauungstrakt eine heilende Wirkung. Er hat antibakterielle Wirkung und hat auf den Verdauungstrakt eine postitive Wirkung. Zudem wird er bei Herz-Kreislauferkrankungen eingesetzt. Bärlauch gehört zu den Lauchgewächsen und sollte deshalb nicht oft und nicht in großen Mengen verfüttert werden.

Basilikum
Die Heil- und Gewürzpflanze enthält unter anderem Terpene, Saponine, Gerbstoffe, Flavonoide, Kalzium und ätherisches Öl.
Basilikum fördert die Verdauungsvorgänge in Magen und Darm, verhindert Blähungen, regt die Nieren an und dient der Versorgung von Spurenelementen.
Auch bei Harnwegs- und Pilzinfektionen sowie Atemwegserkrankungen kann Basilikum angewendet werden.

Beifuß
Wirkt gut gegen Durchfall und Erbrechen. Beifuss regt die Magensaftproduktion an und ist verdauungsfördernd. Außerdem wirkt er gut gegen Maulgeruch (immer Ursache abklären!).

Beinwell
wird bei Magengeschwüren und anderen Verdauungsbeschwerden angewendet.
Beim Beinwell wird vor allem die Wurzel als Tinktur und in Salben verwendet. Er hilft bei Knochenbrüchen, Verstauchungen, Hautschäden, etc.
Auf Wunden aufgelegt, wirken die Blätter schmerzstillend.
Außerdem hilft er bei der Neubildung verletzter Haut (granulationsfördernd).

Birkenblätter
wirken harntreibend, leicht krampflösend und desinfizierend. Birkenblätter werden vor allem zur Durchspülung der Nieren und der ableitenden Harnwege eingesetzt, sorgen für vermehrte Harnbildung und fördern die Salzausscheidung.

Bohnenkraut
ist appetitanregend und hat eine magenstärkende Wirkung. Es wird als Mittel gegen leichten Durchfall und akute Magenschleimhautentzündungen verordnet. Bei Darmkoliken können die Schmerzen sehr schnell durch Trinken eines Teeaufgusses verschwinden.
Außerdem ist es bei Dyspepsie, gegen Würmer und manchmal auch bei Nieren-oder Leberleiden, Gallen- und Herzbeschwerden wirksam. Bei Diabetes wird das starke Durstgefühl wirksam gelindert.

Borretsch
Das Öl der Borretschsamen enthält Gamma-Linolensäure. Es eignet sich deshalb besonders gut zur Pflege von sensibler, leicht reizbarer Haut.
Borretsch ist harntreibend, antirheumatisch, schmerzlindernd bei inneren Entzündungen, nervenberuhigend, blutreinigend, juckreizlindernd und verdauungsfördernd.

Breitwegerich
ist ein ausgezeichnetes Wundheilmittel, stillt Blutungen, ist aber auch verwendbar bei Magenschleimhautentzündungen, Entzündungen des Darmes, Katarrhen der oberen Luftwege und Bronchitis.
Bei Quetschungen, Prellungen und Knochenbrüchen erweist er gute Dienste.
Ganz nebenbei ist er auch noch fiebersenkend und harntreibend.

Brennnessel
ist sehr gesund. Sie enthält Flavonoide, Vitamine A, E und C, Mineralsalze wie Eisen (blutbildend), Magnesium, Silizium, Natrium, Calcium und Phosphor, Chlorophyll, Gerbsäure sowie viele Enzyme, Kieselsäure, Histamin, Serotonin.

Im Samen sind enthalten: Linolsäure, Schleim, Proteine, Vitamine und Eisen.
Die Kraft der Brennnessel nutzt man vorwiegend zur Durchspülungstherapie, bei entzündlichen Erkrankungen der Harnwege, zur Vorbeugung und Behandlung von Harnsteinen und bei rheumatischen Beschwerden. Die Brennnessel wirkt blutreinigend, blutbildend und blutverdünnend.
Die Brennnessel senkt den Blutzucker, entgiftet und entschlackt den Körper und regt den Stoffwechsel an. Auch bei andauernder Müdigkeit und Erschöpfung hat sich die eisenhaltige, frische Brennnessel bewährt.
Der Brennnesselsamen wird als Auflage bei Hautleiden und Rheuma genutzt.

Brombeerblätter
helfen gut bei Durchfall und Erkrankungen der Atemwege.

Brunnenkresse
wirkt harntreibend, eignet sich gut bei Atemwegserkranungen und wirkt sich positiv auf die Haut aus.

Dill
wirkt blähungstreibend und wohltuend entspannend auf Magen und Darm, appetitanregend und verdauungsfördernd. Bei säugenden Hündinnen werden Dillfrüchte außerdem zur Anregung der Milchbildung verwendet.

Estragon
wirkt fördernd auf die Magensaftbildung und ist appetitanregend. Außerdem hat er wurmtreibende Eigenschaften.

Fenchelsamen
wirkt bei Krämpfen, Blähungen, Durchfall, Verstopfungen und Koliken im Magen-Darm-Trakt. Zudem ist er schleimlösend und milchfördernd und kann bei säugenden Hündinnen eingesetzt werden, die unter Milchmangel leiden.

Gänseblümchen
sind harntreibend und haben eine reinigende Wirkung auf den ganzen Organismus. Sie sollen auch darmreinigend sein. Es sollten nicht zuviele Gänseblümchen verfüttert werden, da sie abführend wirken.

Hagebutten
sind die Vitamin C-reichsten Pflanzen überhaupt. Obwohl der Hundeorganismus Vitamin C selbst herstellen kann, kann der Futterplan in Zeiten von Krankheit, Stress oder sonstigen körperlichen/seelischen Belastungen (z.B. bei Ausstellungen, Turnieren, während der Läufigkeit oder der Trächtigkeit) mit Vitamin C ergänzt werden.
Hagebutten können auch sehr gut bei arthrosekranken Hunden, bei Welpen und Junghunden eingesetzt werden. Bei ihnen kann das Vitamin C wichtige Funktionen im Körper anregen und das Immunsytem stärken.
Im Winter kann man Hagebutten verfüttern, um die Abwehrkräfte des Hundes zu stärken.

Wichtig: Da ein Überschuss an Vitamin C vom Körper über die Nieren in Form von Oxalsäure ausgeschieden wird, sollte man darauf achten, es mit der Zufütterung nicht zu übertreiben. Weniger ist meistens mehr!

Himbeerblätter
helfen sehr gut gegen Durchfall. Sie haben außerdem eine reinigende und schmerzstillende Wirkung.
Himbeerblätter verhelfen tragenden Hündinnen zu einer leichteren Geburt und zur besseren Milchbildung. Sie sollten täglich bis nach der Geburt verfüttert werden.
Ab dem ersten Tag der Läufigkeit gegeben, können sie das Risiko einer heftigen Scheinträchtigkeit reduzieren.

Ingwerwurzel
ist entzündungshemmend und schmerzstillend. Sie kann sehr gut bei Hunden mit Gelenkbeschwerden, Wirbelsäulenleiden oder anderen schmerzhaften, chronischen Krankheiten angewendet werden. Außerdem erhöht die Ingwerwurzel die Vitalität des Hundes und lässt ihn aktiver werden.
Ingwer wirkt auch gut auf den Verdauungstrakt und gegen Würmer. Zudem hilft er bei Durchfall und baut eine gesunde Darmflora auf.

Johannisbrot
gehört zu den Schmetterlingsblütlern und beeinflusst Magen-Darm-Flora und Verdauung positiv. Bei Durchfällen ohne bekannte Ursache kann es als Pulver gegeben werden, da es über einen hohen Gehalt an Schleim- und Gerbstoffen verfügt und antibakterielle Eigenschaften besitzt.
Außerdem kann Johannisbrot gegen Husten eingesetzt werden.

Kamille
wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend, verdauungsfördernd und beruhigend.

Kerbel
hat eine blureinigende Wirkung und wirkt entgiftend auf Leber und Nieren. Außerdem hat er eine stoffwechselanregende und harntreibende Wirkung.

Klee
kann gut verfüttert werden, allerdings nicht zu oft und in großen Mengen, da er bläht.

Knoblauch
kann in Maßen sehr gut verfüttert werden, da er viele positive Eigenschaften besitzt.
Knoblauch wirkt innerlich gut gegen Zecken und Darmparasiten, da sein Geruch den Milchsäuregeruch überdeckt, auf Grund dessen sich die Parasiten ihren Wirt suchen.
Außerdem wirkt er gegen Pilze, ist verdauungsfördernd und darmdesinfizierend. Er ist auch als natürliches Antibiotikum bekannt, da er antibakterielle Wirkung hat.
Wichtig: Man liest immer wieder, dass Knoblauch giftig für Hunde sei. Das stimmt, aber nur in sehr großen Mengen. Knoblauch ist weniger giftig als Zwiebeln. Bei Zwiebeln sollen Vergiftungserscheinungen angeblich erst ab einer Menge von 40g/kg Hund auftreten. Das wären für einen 35-kg-Hund 1,4 kg Zwiebeln! Demnach müsste die Menge für Knoblauch, die zu Vergiftungserscheinungen führt, noch höher sein.
2 - 3 Knoblauchzehen pro Woche sind für einen mittelgroßen Hund (20 – 25 kg) völlig in Ordnung.

Kümmel
hilft sehr gut gegen Blähungen. Er hilft auch bei Magen-Darm-Krämpfen, da er eine krampflösende Wirkung hat. Auch Husten kann durch Kümmel gelindert werden. Er regt zudem den Appetit und die Produktion der Magensäfte an.
Er besitzt eine pilzabtötende Wirkung und regt bei tragenden Hündinnen die Milchbildung an.

Löwenzahnblätter
weisen einen überdurchschnittlich hohen Anteil an den Vitaminen A und C sowie wegen ihres hohen Gehalts an den Mineralstoffen Eisen und Kalium eine harntreibende, blutreinigende und entschlackende Wirkung auf.

Majoran
hilft gut gegen Husten beim Hund. Er soll auch gegen Asthma und Pollenallergie helfen. Außerdem nimmt man ihn zur Behandlung von Blähungen und Koliken. Er wirkt nerven- und magenstärkend und regt die Blutzirkulation an.

Minze/Pfefferminze
kann hin und wieder an den Hund verfüttert werden. Sie wirkt desinfizierend, antiseptisch und hat eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darmbereich. Sie wird daher gegen Blähungen und Krämpfe eingesetzt.
Bei Hunden mit Maulgeruch kann Minze helfen, jedoch sollte man auf jeden Fall die Ursachen abklären (Magen-Darmprobleme, Zähne etc.)..

Oregano
hat eine gute Wirkung auf die Atemwege, wirkt schleimlösend, auswurffördernd, krampflösend und nervenstärkend.
Außerdem hat er eine verdauungsfördernde und appetitanregende Wirkung. Er wird auch gegen Pilzbefall mit Candida albicans eingesetzt.
Er hat desinfizierende Eigenschaften und entwässert den Körper.

Petersilie
wirkt gegen Maulgeruch beim Hund (Ursache abklären!).
Durch ihren hohen Vitamin C-Gehalt wirkt sie auch gut gegen Blasen- und Nierensteine. Sie hat eine harntreibende und krampflösende Wirkung. Auch die Verdauung wird angeregt.
Sie hilft zudem bei Hautproblemen und Scheinschwangerschaft.

Achtung: Bei trächtigen Hündinnen kann Petersilie zum Abort führen!

Rosmarin
hat eine belebende Wirkung und wirkt ausgezeichnet gegen Schwäche, Schwindel und Erschöpfungzustände. Er fördert die Magensaftproduktion und hilft außerdem bei Kreislauferkrankungen, nervösen Herzbeschwerden und Rheuma. Er hilft auch gut gegen neuralgische Beschwerden, Nierenleiden und Blähungen. Er ist appetitanregend und fördert die Verdauung. Es heißt, dass er darüber hinaus auch gegen Flöhe und Zecken wirkt.

Achtung: Nicht bei Hunden füttern, die unter Epilepsie leiden!

Salbei
besitzt eine anitbakterielle Wirkung und wirkt somit gegen eine Vielzahl von Parasiten im Körper sowie gegen Würmer.
Er übt eine positive Wirkung auf die Schleimhäute aus und kann gut gegen Erkältungen, Halsentzündungen, Husten, Kehlkopfentzündungen und Entzündungen der Maulhöhle angewendet werden. Er wirkt auch gut gegen Blähungen und Darmschleimhaut-Entzündungen.
Bei Ängsten kann er beruhigend wirken. Salbei kann zudem zur Steigerung der Konzentration und Aufmerksamkeit angewendet werden.

Achtung: Nicht bei trächtigen Hündinnen und Hunden füttern, die unter Epilepsie leiden!

Sauerampfer
hat einen sehr hohen Vitamin C-Gehalt und besitzt eine harntreibende und entzündungshemmende Wirkung. Außerdem reinigt er den Organismus.

Achtung: Sauerampfer sollte nur sparsam gegeben werden, da er einen hohen Gehalt an Oxalsäure aufweist, welche als Calciumhemmer bekannt ist. Daher bitte nicht oder nur sehr selten an Welpen verfüttern!

Sauerklee
ähnelt in seinen Eigenschaften dem Sauerampfer.

Schwarzkümmelsamen
helfen sehr gut bei Hunden, die unter Allergien leiden. Sie können bei Pollenallergie, Asthma und Stauballergien eingesetzt werden, sind gut für das Immunsystem und können daher auch vorbeugend wirken. Sie helfen ebenso bei Entzündungen der Gelenke, Hauterkrankungen, Blähungen, Pilzen und Bakterien. Daher können sie gut zur innerlichen Bekämpfung gegen Pilz- und Bakterienbefall eingesetzt werden. Schwarzkümmelsamen helfen darüber hinaus beim Aufbau einer gesunden Darmflora.

Schnittlauch
Beim Schnittlauch handelt es sich um ein Zwiebelgewächs. Er besitzt dadurch eine antibiotische Wirkung und verfügt über verdauungsfördernde und appetitanregende Eigenschaften. Schnittlauch hat außerdem eine positive Wirkung auf Nieren, Blase, Atemwege, deren Schleimhäute und den Magen. Zudem ist er harntreibend und besitzt einen hohen Gehalt an Mineralstoffen. Sein Vitamin C-Gehalt ist beachtlich.

Spitzwegerich
lindert Husten und kann hin und wieder gut verfüttert werden.

Teufelskrallenwurzel
hilft hervorragend bei Hunden, die Schmerzen im Bewegungsapparat haben. Bei Gelenkschmerzen und degenerativen Erkrankungen der Gelenke verschafft sie Linderung. Sie kann z.B. sehr gut bei Arthrose, HD und ED eingesetzt werden.

Achtung: Nicht bei Magen- oder Darmgeschwüren anwenden!

Thymian
besitzt eine antibiotische Wirkung und wird gegen Bakterien und Pilze eingesetzt. Er wirkt außerdem gut gegen Darmparasiten, besonders gegen Spul- und Fadenwürmer.
Thymian wird auch gerne bei Atemwegsinfektionen, Husten, Bronchitis und Asthma eingesetzt. Er wirkt auswurffördernd, schleimlösend und fiebersenkend.

Ulmenrinde
Die Rinde der Roten Ulme lässt sich gut gegen Durchfall und Magenschleimhaut-Entzündungen anwenden. Sie baut eine gesunde Darmflora auf (z.B. nach Antibiotika-Behandlung). Außerdem enthält sie viele Schleimstoffe, die sich wie eine Schutzschicht über die Schleimhäute legen. Die Ulmenrinde hilft auch gegen Verstopfungen und Erbrechen.

Vogelmiere
wirkt harntreibend und entzündungshemmend. Sie kann gut an den Hund verfüttert werden.

Weißdorn
kräftigt und stärkt das Herz und erhöht dessen Leistungsfähigkeit. Auch Hunden mit altersbedingter Herzschwäche kann der Weißdorn das Leben erleichtern.

Zitronenmelisse
wirkt beruhigend bei Nervosität, außerdem hilft sie gut gegen Blähungen, bei anderen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich und bei schmerzhaften Koliken und Krämpfen. Sie wird auch bei Herzbeschwerden und rheumatischen Beschwerden angewendet.
Äußerlich kann man sie gut gegen Insektenstiche anwenden. [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="gemüsesorten"></a>Gemüsesorten, die mit Vorsicht zu genießen sind</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Auberginen = Melanzani (Nachtschattengewächse wie Tomaten, Paprika und Kartoffeln):
Das Grün enthält Solanin, daher – wenn überhaupt – nur ganz reife Auberginen ohne grüne Stellen verfüttern

Broccoli, Mangold, Rhabarber, Rote Rüben (= Rote Bete), Spinat:
wegen des hohen Oxalsäureanteils nur in geringen Mengen verfüttern.
Zu viel Oxalsäure kann die Nieren dauerhaft schädigen!

Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen, Bohnen) können roh zu Blähungen führen, Bohnen sind roh giftig, frische Süßerbsenschoten werden vertragen.
Kichererbsen gehören auch zu den Hülsenfrüchten.
Rohe Kichererbsen enthalten einen Anteil an unverdaulichen Giftstoffen (deshalb das Einweichwasser immer wegschütten und zum Kochen frisches Wasser verwenden - auch für den menschlichen Verzehr!).

Kartoffeln enthalten im Rohzustand schlecht verdauliche Stärke, die grünen Stellen, Triebe und das Kraut sind giftig.

Die meisten Kohlarten, wie z. B. Weißkohl, Rotkohl, Rosenkohl können bei Überfütterung oder wenn sie ungewohnt sind zu schweren Blähungen und Durchfällen führen.

Spargel, Schwarzwurzel
stark harntreibend, daher auf genügende Flüssigkeitszufuhr achten

Zwiebelgewächse wie Porree, Zwiebeln, Schnittlauch können zu starken Blähungen führen - Speisezwiebeln gelten als giftig. [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="vitamineund"></a>Vitamine und Mineralstoffe</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Vitamin A - Retinsäure

Vitamin A dient als Bestandteil des Sehpurpurs im Auge und ist sowohl für das Farbensehen als auch für die Unterscheidung von hell und dunkel mitverantwortlich. Außerdem schützt es alle äußeren und inneren Häute des Körpers.

Am meisten Vitamin A je 100 gr enthalten:

Lebertran 25,5 mg
Hühnerleber 11,6 mg
Rinderleber 8,3 mg
Karotten 1,1 mg

Mangelerscheinungen:
Es kann zu Lichtscheue kommen, zu verminderter Sehschärfe in der Dämmerung, Nachtblindheit, trockenen und entzündeten Bindehäuten, glanzlosem Fell und brüchigen Krallen.

Gefahr bei Überdosierung:
Zu viel Vitamin A kann genau so gefährlich sein wie zu wenig. Bei Überdosierung kann es zu den unterschiedlichsten Symptomen kommen, die von Schmerzen bis zu starkem Haarausfall reichen können.

Haltbarkeit im Alltagsgebrauch:
Längeres Kochen, Sauerstoff und Licht zerstören Vitamin A völlig. Bei gewöhnlichem Kochen sinkt der Vitamingehalt etwa um ein Drittel.

Wichtig:
Viel Vitamin A sollte man am besten in Form von Carotin, seinem Provitamin, aufnehmen. Das ist ungiftig und schließt eine Überdosierung aus.

Tipp:
Vitamin A ist fettlöslich und kann daher nur aufgenommen werden, wenn die Nahrung Fett enthält. Man sollte Karotten also immer mit etwas Öl verfüttern.

Vitamin B1 - Thiamin

Vitamin B1 ermöglicht Reaktionen, die Kohlenhydrate verwerten. Weiterhin fördert es die Übertragung der Nervenbefehle an die Muskeln.

Am meisten Vitamin B1 je 100 gr enthalten:

Hefeflocken 7,4 mg
Sonnenblumenkerne 1,9 mg
Pinienkerne 1,3 mg
Sesamsamen 1,0 mg

Mangelerscheinungen:
Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit und Gedächtnisschwäche können Zeichen verdeckten Vitamin B1-Mangels sein.

Gefahr bei Überdosierung:
Keine

Haltbarkeit im Alltagsgebrauch:
Gegen längeres Kochen, Sauerstoff und UV-Licht ist Vitamin B1 empfindlich. Beim Garen geht etwa die Hälfte verloren.

Vitamin B2 - Riboflavin

Für den Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß ist Vitamin B2 unerlässlich. Da das Vitamin B2-Konzentrat im Auge besonders hoch ist, vermutet man auch einen Einfluss auf die Sehfähigkeit.

Am meisten Vitamin B2 je 100 gr enthalten:

Rinderleber 2,9 mg
Hefeflocken 2,6 mg
Hühnerleber 2,5 mg
Bierhefe 2,0 mg

Mangelerscheinungen:
In seltenen Fällen kann es zu Hautentzündungen, brüchigen Krallen, Hornhauttrübung, Wachstumshemmung und Blutarmut kommen.

Gefahr bei Überdosierung:
Symptome für eine Vitamin B2-Überdosierung oder Vergiftung sind unbekannt. Hohe Dosen können möglicherweise zu Brennen und Kribbeln der Haut führen.

Haltbarkeit im Alltagsgebrauch:
Vitamin B2-haltige Nahrungsmittel sollten dunkel und kühl gelagert werden. Auch diesem Vitamin schaden Licht und Hitze. Beim Garen muss mit einem Verlust von etwa 50% gerechnet werden.

Vitamin B5 - Pantothensäure

Viele Enzyme enthalten Vitamin B5. Es repariert geschädigte Zellen, sichert Nerven- und Verdauungsfunktionen und verhindert die Verklumpung von roten Blutkörperchen.

Am meisten Vitamin B5 je 100 gr enthalten:

Hefeflocken 34,0 mg
Weizenkleie 17,7 mg
Erdnüsse, frisch 15,3 mg
Bierhefe 15,2 mg
Leber (nicht Geflügel) 14,5 mg

Mangelerscheinungen:
Veränderungen der Schleimhaut im Magen-Darm-Trakt sind möglich. In schweren Fällen: Hochrote und geschwollene Zunge, Durchfall, Erbrechen.

Gefahr bei Überdosierung:
Gefäßerweiterungen, Jucken, Übelkeit, Schmerzen und Allergien.
Bei grammweiser Einnahme kann es zu Leberschäden und Entzündungen der Magenschleimhaut kommen.

Haltbarkeit im Alltagsgebrauch:
Vitamin B5 ist recht robust. Beim Kochen wird nur ein Viertel ausgelaugt. Licht und Sauerstoff können ihm nicht viel anhaben.

Vitamin B6 - Pyridoxin

Vitamin B6 ist am Eiweißstoffwechsel und Bildung der Gallensäure, des Blutfarbstoffs Hämoglobin sowie einiger Hormone beteiligt.

Am meisten Vitamin B6 je 100 gr enthalten:

Weizenkeime 4,0 mg
Weizenkleie 2,5 mg
Lachs 1,9 mg
Bananen 1,2 mg
Sardinen 1,0 mg

Mangelerscheinungen:
Schlechte Haut, Darmbeschwerden, Müdigkeit, Niedergeschlagenheit und Anfälligkeit für Infektionen können Auftreten. In schweren Fällen kann es zu Eisenmangel kommen.

Gefahr bei Überdosierung:
Vitamin B6 ist relativ ungiftig. Erst ab sehr hohen täglichen Dosen ist mit schweren Bewegungs- und Nervenstörungen zu rechnen.

Haltbarkeit im Alltagsgebrauch:
Vitamin B6 verträgt weder Hitze noch Licht. Beim normalen Garprozess gehen etwa 40% Vitaminanteil verloren.

Vitamin B12 - Cobalamine

Beteiligt bei der Energiespeicherung von Muskeln. Zudem aktiviert es das Vitamin Folsäure und spielt bei der Weitergabe von Erbinformationen eine Rolle.

Am meisten Vitamin B12 je 100 gr enthalten:

Rinderleber 65,0 µg
Rinderniere 33,4 µg
Hühnerleber 23,0 µg

Mangelerscheinungen:
Möglich sind: Blutarmut, gelbe Schleimhäute, Magendrücken, Nervenstörungen.

Gefahr bei Überdosierung:
Vitamin B12 ist so gut wie ungiftig. Sehr hohe Dosen können allerdings zu allergischen Reaktionen führen.

Haltbarkeit im Alltagsgebrauch:
Die typischen „Vitaminkiller“ Hitze, Licht und Sauerstoff zerstören auch Vitamin B12. Deshalb sollten Sie gut schließende Behälter zur Aufbewahrung im Kühlschrank nutzen.

Vitamin C - Ascorbinsäure

Stärkt das Immunsystem, stimuliert Bildung von Bindegewebe und Verwertung von Eisen, schützt körpereigene Wirkstoffe und lässt Wunden schneller heilen.

Am meisten Vitamin C je 100 gr enthalten:

Hagebutten 1250 mg
Sanddorn, frisch 450 mg
Johannisbeeren, schw. 189 mg
Blattpetersilie, roh 166 mg

Mangelerscheinungen
Müdigkeit, verschlechterte Wundheilung, Nasenbluten, Zahnfleischentzündungen, Zahnausfall

Gefahr bei Überdosierung
Eine Vitamin C-Überdosierung ist nahezu unmöglich. Sollte es dennoch gelingen, so könnte sich Übelkeit einstellen, später dann auch Durchfall. Es kann auch zu Harnsteinen kommen.

Haltbarkeit im Alltagsgebrauch
Vitamin C ist sehr empfindlich gegen Sauerstoff und verträgt weder Hitze noch längere Lagerung. Durch Kochen verlieren Nahrungsmittel etwa 40% ihres Vitamin C-Gehaltes.

Vitamin D - Calciferol

Vitamin D reguliert den Kalzium- und Phosphathaushalt im Körper. Somit ist es wichtig für die Härte von Knochen und Zähnen.

Am meisten Vitamin D je 100 gr enthalten:

Lebertran 300 µg
Hering 31 µg
Lachs 17 µg

Mangelerscheinungen
Erste Anzeichen für einen Vitamin D-Mangel sind Muskelschwäche und erhöhte Infektionsanfälligkeit.

Gefahr bei Überdosierung
Eine Überdosierung kann sehr gefährlich werden, da es zu einer Vergiftung kommen kann. Schwäche, Erbrechen und Durchfall gehen dann Kalkablagerungen in den Nieren und den Blutgefäßen voran.

Haltbarkeit im Alltagsgebrauch
Sauerstoff, starke Hitze und Licht zerstören auch Vitamin D. Beim Garen hält es sich allerdings recht lange.

Vitamin E - Tocopherol

Vitamin E ist sehr wichtig. Es erhält die Fruchtbarkeit und schützt sowohl ungesättigte Fettsäuren als auch Vitamin A vor der Oxidation (Schädigung durch Sauerstoff).

Am meisten Vitamin E je 100 gr enthalten:

Weizenkeimöl 215,4 mg
Leinsaat, ungeschält 57,0 mg
Sonnenblumenöl 50,0 mg
Haselnüsse 26,6 mg
Mandeln 25,2 mg
Sonnenblumenkerne 21,8 mg

Mangelerscheinungen
Eventuell nachteilige Auswirkungen auf Fruchtbarkeit und Blutkörperchen

Gefahr bei Überdosierung
Bei täglich hohen Dosierungen kann es in Ausnahmefällen zu Schmerzen, Übelkeit und Muskelschwäche kommen.

Haltbarkeit im Alltagsgebrauch
Licht ist der größte Feind von Vitamin E, aber auch starke Hitze und Sauerstoff vermindern den Gehalt in der Nahrung. Beim Kochen bleibt meist nur die Hälfte übrig.

Vitamin H - Biotin

Biotin spielt eine zentrale Rolle bei Reaktionen, in denen Fette und Kohlenhydrate verarbeitet werden.

Am meisten Vitamin H je 100 gr enthalten:

Hühnerleber 210 µg
Rinderleber 100 µg
Kalbsleber 75 µg
Bierhefe 60 µg

Besonders reich an Biotin sind weiters Niere, Eigelb, Nüsse, Haferflocken und Sardinen

Mangelerscheinungen
Erschöpfung, Muskelschmerzen, Appetitlosigkeit, Hautausschlag, Haarausfall und Übelkeit können die Folgen von Biotinmangel sein.

Gefahr bei Überdosierung
Bisher sind keine Folgen einer Biotin-Überdosierung bekannt.

Haltbarkeit im Alltagsgebrauch
Gegen Sauerstoff ist Vitamin H weitgehend resistent. UV-Licht und ranziges Fett können es aber zerstören. Beim Kochen gehen bis zu 70% verloren.

Wichtig:
Das Risiko eines Biotinmangels geht mit allen Erkrankungen einher, die das Gleichgewicht der Darmflora durcheinander bringen.

Tipp:
Leber sollte trotz ihres hohen Gehalts an Vitamin H nicht häufiger als einmal pro Woche verfüttert werden.

Vitamin K - Phylochin

Vitamin K spielt eine Rolle bei der Blutgerinnung. Außerdem ist es zusammen mit Vitamin D für die Einbindung von Mineralstoffen in die Knochen zuständig.

Am meisten Vitamin K je 100 gr enthalten:

Sauerkraut, roh 1,5 mg
Herz (alle Tierarten) 0,7 mg
Brunnenkresse 0,6 mg
Gartenkresse 0,6 mg
Hühnerleber 0,6 mg
Sonnenblumenöl 0,5 mg
Distelöl 0,5 mg
Tagesbedarf:
Vitamin K wird von Darmbakterien produziert.

Mangelerscheinungen
Zahnfleischbluten oder länger anhaltende Blutungen an anderen Stellen können auf Vitamin K-Mangel hinweisen. Meist ist dann auch mit den Darmbakterien etwas nicht in Ordnung.

Gefahr bei Überdosierung
Vitamin K ist nicht giftig. Über die Nahrung kann man kaum zu viel einnehmen. Mögliche Probleme bei Überdosierung können Übelkeit, Zerstörung roter Blutkörperchen und Allergien sein.

Haltbarkeit im Alltagsgebrauch
Vitamin K gilt als besonders robust. Licht kann es jedoch schädigen.

Wichtig:
Nahrungsmittel mit hohem Vitamin K-Anteil sollten immer dunkel gelagert werden.

Folsäure

Durch Vitamin B12 aktivierte Folsäure ist für die Reifung roter Blutkörperchen mitverantwortlich. Weiterhin spielt Folsäure eine Rolle beim Eiweißstoffwechsel und ist wichtig für die Erbsubstanz.

Am meisten Folsäure je 100 gr enthalten:

Bierhefe 1200 µg
Endiviensalat 116 µg
Erdnüsse, frisch 110 µg

Mineralstoffe

Zink
Ein Mangel an Zink führt zu Hautentzündungen, die in Hautrötungen übergehen können. Außerdem kann eine Unterversorgung mit Zink zu brüchigen Krallen und einer gestörten Wundheilung führen.

Zinkquellen sind Innereien, Muskelfleisch, Milchprodukte und Schalentiere.

Eisen, Kupfer und Selen
Eine Unterversorgung mit diesen Nährstoffen führt zu spröder Haut, Rötungen und Schwellungen der Haut mit Blasenbildung und Juckreiz.

Gute Eisenquellen sind Fleisch und Blut sowie verschiedene Gemüse (wie Wirsing oder Brokkoli)
Kupferreiche Lebensmittel sind Innereien (Leber), Fische, Schalentiere und Nüsse
Hauptlieferanten für Selen sind Leber und Muskelfleisch. [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="dieverdauung"></a>Die Verdauung des Hundes</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Wie der Wolf gehört auch der Hund zur Gattung der Karnivoren. Neben dem überwiegenden Anteil an Beutetieren, die der Wolf zu sich nimmt, ist er jedoch kein reiner Fleischfresser. Außer Beutetieren frisst der Wolf Obst, Kräuter, Beeren, Gräser, Wurzeln und Insekten. Vom Beutetier wird praktisch alles, bis auf die größeren Knochen, einen Großteil von Haut und Fell und einen Teil des Magen-Darminhalts, aufgefressen. Durch den Verzehr des ganzen Tieres bekommt der Wolf alle für ihn lebenswichtigen Nährstoffe wie Eiweiß, Fett, Mineralien, Vitamine, Enzyme und Ballaststoffe.

Auch unser Hund ist schlussendlich ein Jäger. Schon rein äußerlich ist nicht zu übersehen, dass er zum Jagen und Beute machen geschaffen ist. Der Hund kann mit seinem spezialisierten Gebiss die Beute packen, halten und schnell töten. Die langen Fangzähne an den Gebissecken dienen zum Festhalten der Beute. Die kräftigen Reißzähne helfen, zähe Fleischstücke und harte Knochen mit den scharfen Kanten durchzubeißen und abzukauen. Der Hund hat hingegen keine abgeflachten Mahlzähne zum Zerreiben von harten Pflanzenfasern oder Getreidekörnern.

Auch der Speichel des Hundes hat eine andere Zusammensetzung und Funktion als der eines Pflanzenfressers. Es finden sich keine Verdauungsenzyme im Speichel, und es wird auch vergleichsweise sehr wenig Speichel produziert. Hundespeichel ist zähflüssig und dient lediglich als Gleitmittel für die Nahrung.

Im Gegensatz zum Menschen und zu Pflanzenfressern hat der Hund einen sehr großen Magen, in dem die Proteinaufspaltung stattfindet. Fette werden nur wenig, Kohlenhydrate gar nicht aufgespaltet. Die chemische Zusammensetzung der Verdauungssäfte des Hundes enthält anteilig zehnmal mehr Salzsäure als die des Menschen und hat, mit Nahrung im Magen, einen pH-Wert von unter 1 (Mensch: pH 4 bis 5). Deshalb hat der Hund auch kein Problem mit leicht verdorbenem Fleisch, er kennt auch das „Salmonellenproblem“ nicht. Die Produktion der Magensäure hängt beim Hund unmittelbar vom Inhalt des Magens ab und erfolgt durch den Schlüsselreiz Fleisch.

Auch der Darm weist beim Hund andere Eigenschaften auf: Hunde haben eine schnellere Darmpassage, d.h. einen kurzen Darm. Die Nahrung befindet sich nur ca. 24 Stunden im Verdauungstrakt, der Hund weist somit eine viel schnellere Verdauung auf als Pflanzenfresser (4-5 Tage).

Mit diesen Kenntnissen ist nachzuvollziehen, dass der Hund nicht dazu geschaffen ist, sich von Getreide und größeren Mengen an pflanzlichen Substanzen zu ernähren.

Der hohe Getreideanteil von Fertigfutter kann jedoch bei Hunden etliche Probleme verursachen: Die Magensäfte werden nicht ausreichend gebildet, weil der Schlüsselreiz Fleisch fehlt, folglich werden Bakterien nicht abgetötet. Es kann zu Fehlgärungen, Durchfall und Parasitenbefall kommen. Die Bauchspeicheldrüse ist überfordert mit der Produktion von Enzymen zur Verdauung von Getreide. Das Kochen von tierischen Eiweißen verändert viele der Aminosäure-Ketten und macht sie für den Hund größtenteils unbrauchbar. Außerdem sind Getreide und Sojaprodukte bekanntlich zwei Hauptallergene beim Hund.

Bei der Ernährung des Hundes dürfen wir also nicht von menschlicher Ernährung ausgehen, sondern müssen verstehen, dass der Hund und die Katze Fleischfresser bzw. Beutefresser sind und keine angepassten Vegetarier wie wir Menschen.

Viele Tierärzte, Züchter und Hundebesitzer sind heute der Meinung, dass Fertigfutter einer der Hauptverursacher eines schlechten Gesundheitszustandes ist und suchen Alternativen zu Fertigfutterprodukten. Eine dieser Alternativen, die mittlerweile Befürworter in der ganzen Welt hat, ist die so genannte BARF-Ernährung. [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="barffürwelpen"></a>BARF für Welpen und Junghunde</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Gerade bei Welpen und jungen Hunden macht man sich mehr Sorgen um die Fütterung, da eine falsche Ernährung im Wachstum fatale Folgen haben kann.

Mit Welpen-Fertigfutter kann man den Welpen schnell überfüttern, sodass er schnell zu dick wird oder zu schnell wächst. Mit der Rohfütterung geschieht dies eindeutig weniger. Welpen und Jungtiere fressen im Prinzip genau das gleiche wie die ausgewachsenen Tiere. Es gibt außer der Muttermilch, welche sie bis zu einem gewissen Zeitpunkt ca. 4-6 mal pro Tag zu sich nehmen, auch in der Natur kein spezielles Futter oder spezielle Beute für Jungtiere.

Sobald also der Welpe am Futter des Muttertieres Interesse zeigt, kann man gewolftes Fleisch anbieten. Der Welpe muss auch langsam an Knochen gewöhnt werden, d.h. vor allem sehr weiche Knochen kommen zum Einsatz. Entwöhnte Welpen haben schon ein richtiges Gebiss und kommen mit der Rohfütterung ohne Probleme zurecht.

Wurde der Welpe zuerst mit Fertigfutter aufgezogen, soll auch auf eine behutsame Umstellung geachtet werden. Die Futterportion sollte am Anfang grundsätzlich immer auf 4-5 Mahlzeiten verteilt und kann später auf 3-4 Mahlzeiten reduziert werden. Neue Fleisch- und Gemüse/Obstsorten sollten allmählich eingeführt werden. Beim gesunden Junghund im Wachstum sind keine speziellen Nahrungsergänzungen notwendig.

Wachstum und Entwicklung haben 2fachen Energiebedarf zur Folge. Junge Hunde benötigen beim Barfen daher die doppelte Menge der Portion für einen erwachsenen Hund, also etwa 4 – 4,5 % des Körpergewichtes. Bei Futterplänen für Welpen ist es sinnvoll, die Menge anhand des Gewichtes ein- bis zweimal wöchentlich zu kontrollieren und eventuell anzupassen. Die Angaben sind jedoch nur Durchschnittswerte und geben nur einen ungefähren Anhaltspunkt. Junge Hunde sollten gut genährt aussehen. Das heißt aber konkret, dass man immer noch die Rippen mit der flachen Hand fühlen können sollte. Welpen sollen keinesfalls einen dicken „Welpenbauch“ haben!

Bei der Futtermenge sind somit Gefühl und Beobachtungsgabe wichtig, die durch keine Tabelle dieser Welt ersetzt werden können. Viel wichtiger ist es, den Welpen & Junghund ausgewogen und mit qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln zu ernähren. [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="natürlichehilfe"></a>Natürliche Hilfe bei Durchfall</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Morosche Karottensuppe
500 g geschälte Karotten in 1 l Wasser 1 Std. bei leicht sprudelndem Wasser köcheln lassen, bei Bedarf nachgießen.
Am Schluss sollte nur noch sehr wenig Wasser drin sein.
Alles pürieren, portionieren und ggf. auf Vorrat einfrieren.

Pro Mahlzeit ca. 2-3 EL über mindestens 10 Tage, eher länger. [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="wunderbrei"></a>"Wunderbrei" nach Aldington</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Im Frühjahr wirkt er wie eine "Frischzellenkur" nach dem Winter. Außerdem ist er ein bewährtes Rezept für geschwächte oder ältere Tiere, als Fitmacher-Kur während des Fellwechsels ...

Anwendungsgebiete:

• allgemeines Unwohlsein
• Stärkung des immunsystems
• Kräftigung
• gegen Appetitmangel
• Rekonvaleszenz
• usw.

Zutaten:

• 1 TL Blütenpollen (Reformhaus, Bioladen),
• 1 TL geschrotete Eierschalen,
• 1 TL Meeresalgenpulver,
• 1 TL Honig,
• 1 TL Sahne,
• 1 TL Sonnenblumenöl,
• 1 TL Hefepulver,
• 1 TL Apfelessig

Zubereitung: Alles umrühren und stehen lassen, bis sich nach 5-10 Minuten die Pollen aufgelöst haben.

Mengenangabe für einen mittelgroßen Hund
Immer frisch zubereiten!
Kann pur verabreicht oder auch unter das Futter gemischt werden.
Man kann ihn kurweise für drei Wochen täglich geben oder als ganzjährige Unterstützung einmal pro Woche.

Der Wunderbrei wird in dem Buch Von der Gesundheit des Hundes von Eric H.W. Aldington beschrieben. [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="nierendiät"></a>Nierendiät nach Billinghurst</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Das wichtigste Kriterium einer Diät für Hunde mit Nierenschäden ist, dass die Nahrung wenig Eiweiß, wenig Phosphor und wenig Salz enthält.
Eine Nierendiät sollte keine kommerziell hergestellten Nahrungsmittel enthalten, weil in großen Mengen produzierte Futtermittel keine ganzen, rohen und natürlichen Bestandteile enthalten und alle einen sehr hohen Anteil von Getreide, Phosphor und Eiweiß enthalten.

Der Grund, warum eine Nierendiät kein Getreide enthalten sollte, ist weil Getreide im allgemeinen für Hunde biologisch nicht artgerecht ist. Sie enthalten viel Stärke (die Killer-Kohlenhydrate), viel Phosphor und ihr Eiweiß wird schlecht verdaut und ist auch von schlechterer Qualität.

Nierendiäten müssen eiweißreduziert sein. Der Grad der Reduzierung ist vom Grad der Nierenschwäche abhängig. Das Eiweiß muss weiter von hoher Qualität sein. Um hohe Qualität von kleiner Menge zu erreichen, sollen kleine Mengen von rohem Fleisch (Huhn, Rind usw.), Eier, Fisch und Innereien wie Leber, Nieren, Hirn und Herz gefüttert werden. Es ist empfehlenswert, so viele Sorten wie möglich zu füttern. Füttern Sie Leber aber nur wenig bei fortgeschrittenem Nierenschaden.

Wenn der Nierenschaden noch begrenzt ist, soll auch die Eiweißreduzierung im Rahmen gehalten werden. Im fortgeschrittenen Stadium muss das Eiweiß weiter reduziert werden. Es ist hingegen wichtig, den Eiweißanteil so hoch wie möglich zu halten – in umgekehrter Relation zur Nierenerkrankung, um den Verlust von Körpermasse zu verhindern und das Immunsystem zu unterstützen.

Wenn das Problem nur klein ist, fahren Sie fort, Knochen zu füttern, weil der Vorteil bei weitem die Nachteile überwiegt. In fortgeschrittenen Fällen füttern Sie keine Knochen, um den Mineralgehalt der Nahrung zu senken.

Die Nierendiät muss einen hohen Fettanteil haben, besonders von den essentiellen Fettsäuren. Verwenden Sie das Fett von Eiern, Huhn und Leinsamenöl (Vorsicht: meine Hunde haben davon die Kratzerei bekommen, können viele nicht vertragen). Geben Sie ebenfalls Vitamin E, das das Ranzigwerden dieser Fette im Körper verhindert.

Die Nierendiät enthält einen großen Anteil von rohem, püriertem, frischem Gemüse. Sie muss ebenfalls leicht verdaulich sein und deshalb ist die Zugabe von Verdauungsenzymen von Vorteil. (analog einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung)

Der Nierenpatient erhält eine große Menge von wasserlöslichen Vitaminen (C- und B-Komplex), weil jene durch die große Urinausscheidung in großen Mengen ausgeschieden werden.

Seealgenmehl darf wegen dem hohen Salzgehalt nicht gefüttert werden und auch Lebertran ist wegen dem hohen Anteil an Vit. A nicht geeignet, ebenfalls abgeraten werden muss von Bierhefe wegen dem hohen Eiweißgehalt.

Die Basis der Nierendiät besteht aus ¾ rohem, püriertem Gemüse und ¼ rohen fleischigen Knochen (oder nur Fleisch bei fortgeschrittenen Fällen). Gut gehackt und gemischt mit dem Gemüse, dem Leinsamenöl, den Vit. E, B und C. Nicht vergessen, bei fortgeschrittenen Nierenschäden keine Knochen!

Muster für eine Nierendiät:

- 3 kg rohe, pürierte Früchte und Gemüse
- 1 kg rohes, mageres, gehacktes Fleisch (Rind, Huhn, Lamm, ganze Fische oder eine Mischung davon)
Ist die Nierenerkrankung im Anfangsstadium, wird dringend empfohlen, mindestens die Hälfte des Fleisches durch gehackte Hühnerhälse oder Flügel zu ersetzen. Ansonsten mit 100 g Sesampaste ergänzen
- 250 ml mageres Naturjoghurt
- 3 Eier (ganz mit Schale)
- 3-4 EL Leinsamenöl
- 250 g gehackte Leber, Niere, Herz, grünen Pansen, Hirn
- 3 Knoblauchzehen

Das übrige der Mischung, das nicht an einem Tag gefressen werden kann, sollte tiefgefroren werden. Täglich die Vitamine B, C und E und die Verdauungsenzyme daruntermischen.
Verschlechtert sich die Situation, muss die Fleischportion reduziert werden.
© Ian Billinghurst [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="ausschlussdiät"></a>Ausschlussdiät</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Wann und Warum?

Viele fragen sich über den Sinn und Unsinn eines so langen Diagnoseverfahrens bei Futtermittelallergien, es gibt doch auch Intrakutantest (spritzen von Allergenextraten in steriler Lösung unter die Haut), serologische Allergietests (IgE Titer gegen ein bestimmtes Antigen wird gemessen) und einige andere Testverfahren, wobei die beiden genannten die typischsten sind in Punkto Allergietestung bei Hund und Katz. Diese wohlgemerkt bequemeren, schnelleren und mit weniger Aufwand verbundenen Verfahren sind leider im Hinblick auf Futtermittelallergien wenig aussagekräftig. Die Eignung dieser Test beschränkt sich auf alle anderen Allergiebereiche. Im besten Fall können diese Tests den Kreis um die Futtermittelallergiekomponente einengen, aber nie definitiv bestimmen. Um eine Futtermittelallergie definitiv zu bestimmen, gibt es einzig und alleine den Weg über eine Ausschlussdiät.

Wie wird’s gemacht?

Eine solche Ausschlussdiät ist ein sehr individueller Weg (der NUR unter fachmännischer Anleitung bestritten werden sollte), denn es ist wichtig mit Produkten zu beginnen die der Allergiker noch nicht kennt. Das ist in vielen Fällen Pferdefleisch, Gurke und Hirse. Natürlich kann jedes andere Fleisch oder Getreide oder Gemüse genommen werden, welches der Hund nicht kennt. Diese Diät zieht sich über mehrere Wochen hin. Zu Beginn wird das gewählte Fleisch noch völlig gegart. Im Laufe der ersten Woche wird es immer roher gelassen und am Ende der zweiten Woche soll es bereits völlig roh gereicht werden. Diese Fleisch-Getreidemischung wird über drei bis vier Wochen gefüttert. Im Anschluss wird das Getreide A durch das Getreide B substituiert. Nach einer Woche das Spiel von vorne mit einem anderen Getreide. Hat man die zu testenden Getreidesorten durch, wird mit Gemüse fortgefahren, jeweils im Wechsel von einer Woche. Nach dem Gemüse kommen die diversen Fleischsorten an die Reihe und zu guter Letzt die Milchprodukte sowie andere Futterkomponenten. Die ersten drei bis vier Wochen sind auf alle Fälle so lange zu halten, da in dieser Zeit der Magen- und Darmtrakt regeneriert und sensibilisiert wird.

Was ist wenn eine allergische Reaktion auftritt?

Genau auf diese Reaktion wird während dieser Diät gewartet. Wichtig ist, dass die ersten drei bis vier Wochen die allergischen Reaktionen von zuvor noch auftreten können beziehungsweise durch die Umstellung sogar verstärkt auftreten können. Ist der Hund in diesem Monat nicht beschwerdefrei muss die Sensibilisierungsphase so lange verlängert werden bis der Hund symptomfrei ist, ansonsten hat die Mühe der Ausschussdiät keinen Sinn! Tritt aber nun in späterer Folge bei einer Komponente z.B. Soja eine Reaktion auf, ist das genau das, auf das gewartet wurde – nämlich auf die Antwort auf die Allergie auslösende Komponente. Tritt diese allergische Reaktion auf setzt man die auslösende Zutat sofort ab und gibt eine Woche die zuvor (also von letzter Woche) gereichte Futterkonstellation und die Woche darauf, eine wieder komplett neue Komponente, die Allergie auslösende Komponente wird natürlich nicht mehr gegeben.

Wie sieht so ein Plan aus?

Beispiel eines Ausschlussdiätplanes (wie erwähnt ist das individuell verschieden – dieser Plan gilt aus reines Ansichtsobjekt):

Woche 1 bis 4 (auch verlängerbar): Pferd, Gurke und Hirse
Getreidewochen (Wechsel jede Woche): Pferd und Gerste – Woche darauf: Pferd und Hafer usw.
Gemüsewochen (Wechsel jede Woche): Pferd, Sellerie und eins der getesteten Getreide – Woche darauf: : Pferd, Salat und eins der getesteten Getreide usw.
Fleischwochen (Wechsel jede Woche): Lamm, eins der getesteten Gemüse und eins der getesteten Getreide – Woche drauf: Wild, eins der getesteten Gemüse und eins der getesteten Getreide usw.
Milchprodukte- Wochen (Wechsel jede Woche): Getestete Mischungen plus Jogurt – Woche darauf Getestete Mischungen plus Topfen usw. [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="katzenkralle"></a>Katzenkralle Uncaria tomentosa</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Weltweite Forschungen und klinische Studien haben gezeigt, dass Katzenkralle in hohem Maß antioxidierend, antiviral, antikarzinogen und entzündungshemmend wirkt, dass sie eine ausgesprochene Heilwirkung auf das Verdauungssystem hat und Erleichterung bei chronischer Müdigkeit verschafft.
Katzenkralle hat einen hohen Gehalt an Antioxidantien, hier speziell Beta-Karotin. Antioxidantien verhindern die Oxidation der Zellen.
Neben Catechinen und Procyanidinen enthält Katzenkralle Oleanolsäuren und Ursolsäuren (Triterpene), beide Radikalenfänger.
Es konnten bisher sechs Alkaloide aus den Wurzeln isoliert werden. Das aktivste, Isopteridin, ist ein sehr wirkungsvolles Stimulanz für das Immunsystem. Vier weitere zeigen deutliche Verbesserungen in Bezug auf Phagocytose, der Fähigkeit weißer Blutkörperchen Bakterien, Viren, Krebszellen und andere Toxine zu verdauen. Ein anderes Alkaloid, Rynchophyllin, scheint Blutplättchenanhäufungen und Thrombosen zu hemmen, was wiederum andeutet, dass Katzenkralle helfen könnte, Schlaganfälle zu verhindern und das Risiko von Herzinfarkten zu verringern, indem es den Blutdruck senkt, die Durchblutung verbessert und die Bildung von Schlacken an den Arterienwänden hemmt.
Die Rinde stimuliert das Immunsystem um durchschnittlich 10 bis 20 %. Das Ausmaß der durch die Wurzeln herbeigeführten Stimulierungen liegt im Mittel bei 30 bis 40 %. Egal, ob es sich um Tee, wässrigen oder pulverisierten Extrakt handelt.

Indikationen
Wunden (Zubereitung als Salbe)
Allergische Reaktionen auf Insektenstiche (Haarausfall, Juckreiz)
Alterserscheinungen (stumpfes Fell, Haarausfall, Lethargie, schlechter Hautzustand)
Entzündungen (Muskeln, Prostata, Magen)
Hämorrhoiden (rektal)
Milchdrüsentumore
Osteoarthritis
Darmreizungen
Befall mit Parvoviren
Dermatitis
Spondylitis (Wirbelentzündung)
Coxa plana (angeborene flache Hüftgelenkpfanne)
Seborrhöe (gesteigerte Talgabsonderung)
Pyodermie (eitriger Ausfluss)
Arthritis

Dosierung
Die Menge an Katzenkralle, die man für einen Hund braucht, um eine nutzbringende Wirkung zu erzielen, variiert, aber 0,5 - 1 Gramm (15 - 30 kg Körpergewicht) gemahlener Rinde ins Futter täglich wären eine Richtlinie.
Bis zu 2 Gramm gemahlener Rinde ins Futter pro Tag kann bei ernsten Symptomen angemessen sein.
Bei Katzen wäre eine Dosis von 0,3 - 0,5 g/Tag eine angemessene Menge.
Alternativ kann man Tee zubereiten und den Tee unter das Futter mischen.

Tee-Zubereitung:
2 Teelöffel grob zerkleinerte Rinde in 1 Liter Wasser aufkochen und 10 - 15 Minuten köcheln lassen, abseihen.
Die Hälfte davon ins Trinkwasser geben, den Rest unter das Futter mischen. Am besten zwei mal täglich füttern.
Bei Katzen die Dosis entsprechend reduzieren.

Behandlungs- bzw. Kurdauer:
Etwa 8 - 10 Tage, danach müsste eine deutliche Besserung zu merken sein

Achtung: Das Zeug schmeckt ziemlich bitter , wobei allerdings nach meiner persönlichen Erfahrung weder Hund noch Katze je ein Affentheater darum gemacht hat
Sollte unter den zu verarztenden Herrschaften ein besonderes Geschmacks-Sensibelchen sein, kann man ja mit Honig ein wenig nachhelfen ... [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="teufelskralle"></a>Teufelskralle Harpagophytum procumbens</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Der Extrakt aus den Speicherwurzeln der Pflanze wird zur unterstützenden Behandlung degenerativer Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Hauptinhaltsstoffe sind Iridoidglykoside, darunter Harpagosid, Harpagid und Procumbid, ein Phytosteringemisch, Phenylpropanoide wie Acteosid, Triterpene, Flavonoide, ungesättigte Fettsäuren, Zimtsäure und Chlorogensäure.
Harpagosid hemmt knorpelabbauende Kollagenasen: Entzündungen und damit verbundene Schmerzen klingen ab, die Therapie degenerativer Gelenkerkrankungen wird unterstützt.

Wichtig:
Eine Wirkung der Teufelskrallenwurzel tritt erst nach einer Einnahme von ungefähr drei Wochen ein. Zur Behandlung akuter Schmerzzustände ist die Teufelskrallenwurzel daher nicht geeignet. Da Erkrankungen des Bewegungsapparates aber oftmals mit Langzeitschmerzen verbunden sind, ist der Einsatz der langfristig wirkenden Teufelkralle angezeigt.

Anwendungsgebiete beim Hund:

- Arthrose, Arthritis
- Schwellungen, Verhärtungen und Spannungen an den Gelenken
- Muskel- und Bindegewebsrheuma
- Rückenschmerzen (sport- oder altersbedingt)
- HD inkl. Folgeschäden
- Magenprobleme: Auf Grund ihres bitteren Geschmacks kann Teufelskralle auch bei Verdauungsbeschwerden zur Förderung der Magensäureproduktion verwendet werden.

Dosierung (kurweise über mindestens 4 Wochen verabreicht); zwischen 10 und 20 mg/kg Körpergewicht

Das bedeutet, bei einem Körpergewicht des Hundes von
5 kg zwischen 50 und 100 mg
10 kg zwischen 100 und 200 mg
20 kg zwischen 200 und 400 mg
25 kg zwischen 250 und 500 mg

Bei vorliegender Trächtigkeit der Hündin vor Anwendung von Teufelskralle unbedingt Rücksprache mit dem Tierarzt halten! [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]

[html]<h2><font face="Verdana"><a name="häufiggestellte"></a>Häufig gestellte Fragen</font></h2><!-- google_ad_section_end -->[/html]

Weshalb roh füttern und nicht gekocht?

Rohes Gemüse, Obst, Fleisch, Blut und Knochen enthalten zahlreiche Vitamine, Spurenelemente, Nährstoffe und Mineralien, die durch das Erhitzen und Kochen leider zerstört werden.

Weshalb kein Schweinefleisch füttern?

Schweinefleisch (Wild- und Hausschwein) sollte nicht roh verfüttert werden, da eine Infektion mit dem Aujeszky-Virus (benannt nach einem ungarischen Tierarzt) immer tödlich endet. Deshalb soll Schweinefleisch, falls es verfüttert wird, immer ausreichend gekocht werden, denn nur rohes Fleisch kann das Virus enthalten. Anzeichen einer Infektion sind Juckreiz, Schluckbeschwerden sowie Störungen des Nervensystems. Für Menschen ist das Virus ungefährlich.

Ausnahme: Österreich gilt seit über 10 Jahren als Aujeszky-frei, was bedeutet, dass (nachgewiesen österreichisches) Schweinefleisch und Schweineknochen verfüttert werden könnten, wobei eher die Knochen als das Fleisch interessant sind: Schweinefleisch zählt nicht zu den besonders hochwertigen Fleischsorten, die Knochen allerdings eignen sich ideal zum Kauen, weil sie wesentlich weicher als Rinderknochen und billiger als Kalbsknochen sind.

Kann ich Fertigfutter füttern UND barfen?

Wenn Sie teilbarfen möchten, dann ist wichtig, dass rohes Fleisch und Fertigfutter nicht in einer Mahlzeit gegeben werden. Fertigfutter braucht in der Verdauung wesentlich länger als Fleisch, und das Mischen kann Blähungen, Verstopfungen und sonstige Verdauungsstörungen verursachen. In den meisten Trockenfutter-Sorten ist Getreide ein Hauptbestandteil und verweilt wesentlich länger im Magen-Darm-Trakt als Frischfleisch und Gemüse. Wenn Sie also Fertigfutter und Fleisch füttern möchten, dann ist es ratsam, zwei Mahlzeiten daraus zu machen.

Wie taue ich das Fleisch am besten auf?

Am besten wird das tiefgefrorene Fleisch im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur aufgetaut. Die daraus resultierenden Säfte wie z.B. auch das Blut können mit verabreicht werden, da sie einige Vitamine und Mineralien enthalten.

Mein Hund trinkt plötzlich weniger Wasser. Ist das normal?

Ja, das ist normal, denn Fleisch und Gemüse enthalten viel Wasser und wenig Salz, sodass der Wasserbedarf um das 4-5 fache weniger ist als bei der Fütterung von Trockenfutter.

Muss ich wirklich Zusätze füttern?

Ja und Nein. Es kommt immer auf die Lebensumstände an.
Eine laktierende Hündin hat beispielsweise einen bis zu 3fach höheren Energiebedarf. Die Unterstützung mit Vitaminen, besonders Vitamin C ist hier erforderlich. Bei den Mineralstoffen spielt Kalzium für die Hündin eine sehr wichtige Rolle.
Auch bei Welpen ist der hohe Bedarf von Vitaminen und Mineralstoffen zu berücksichtigen.
Kranken oder gestressten Hunden kann mit Nahrungsergänzung geholfen werden. Es gilt aber immer zu beachten, dass nicht zuviel ergänzt wird, denn dies könnte auch kontraproduktiv sein. Man sollte den Hund genau beobachten, um festzustellen, ob ihm etwas fehlt. Ein Blutbild oder eine Haarmineralanalyse kann hilfreich sein, um Mangelerscheinungen festzustellen. Es ist zudem wichtig, dass Sie die Lebenssituation Ihres Hundes richtig einschätzen, d.h. ein Hund, der z.B. Sport treibt, hat einen erhöhten Vitaminbedarf. Wasserlösliche Vitamine werden bei Überschuss vom Körper ausgeschieden (Vit. C und B-Vitamine) und können nur schwer überdosiert werden. Fettlösliche Vitamine hingegen (Vit. E, D, K, A) werden im Körper gespeichert, und Überdosierungen können genauso wie Mängel der Gesundheit schaden.

Mein Hund setzt plötzlich viel weniger Kot ab. Ist das normal?

Ja, das ist bei der Rohfütterung normal, weil der Hund diese Art von Nahrung viel besser verwerten kann.

Mein Hund hat weißen Kot. Ist das normal?

Bei der Fütterung von Knochen ist heller bis weißer Kot normal. Hat der Hund jedoch Verstopfungen, so sollte der Gemüse- und Fleischanteil erhöht und der Knochenanteil etwas reduziert werden, Die Zugabe von Öl kann hier unterstützend wirken.

Weshalb hat mein Hund jetzt Durchfall?

Am Anfang kann es infolge der Umstellung zu Durchfall kommen, welcher sich jedoch bald wieder einstellen sollte. Bei starkem und länger dauerndem Durchfall sollte man einen Tierarzt aufsuchen, da es sich höchstwahrscheinlich um ein anderes Problem handelt.

Mein Hund hat Schleim um den Kot. Was ist das?

Dies sieht man ab und zu bei der Umstellung zur Rohfütterung und gehört zu den klassischen Entgiftungserscheinungen. Das Verfüttern von Milchprodukten kann jedoch auch dazu führen, weshalb man es eine Weile ganz meiden oder zumindest verringern sollte.
Ist der schleimige Kot längere Zeit vorhanden oder wiederholt sich dies sehr häufig, dann sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden. Es könnte sich nämlich um eine Magen-Darm-Entzündung oder einen Parasitenbefall (Giardien, Kokzidien etc.) handeln.

Was ist mit Salmonellen? Sind rohes Hühnerfleisch und rohe Eier nicht gefährlich?

Viele Hundebesitzer haben wegen der Salmonellengefahr Angst, Huhn zu verfüttern. Der Magen-Darm-Trakt des Hundes ist jedoch um einiges kürzer, die Magensäure um etliches aggressiver als beim Menschen und die Verdauungszeit der Nahrung bei der Rohfütterung noch verkürzt, was Salmonellen keine Chance gibt. Deshalb erkranken gesunde Hunde grundsätzlich kaum an Salmonellen.

Muss ich jetzt öfter entwurmen?

Wurmbefall tritt hauptsächlich bei kranken Hunden mit einem angegriffenen Immunsystem auf. Durch die Rohfütterung wird aber das Immunsystem gestärkt, weshalb roh ernährte, gesunde Hunde nicht unter Wurmbefall leiden sollten.
Viele Tierärzte empfehlen, den Hund regelmäßig zu entwurmen. Dabei wird meistens überhaupt nicht kontrolliert, ob der Hund unter Wurmbefall leidet sondern munter 2-4 Mal pro Jahr drauflos entwurmt. Leider ist es so, dass die chemische Entwurmung die Leber schädigen kann und die Darmflora stark angreift. Um sinnvoll zu entwurmen, sollte deshalb von Zeit zu Zeit vom Tierarzt eine Kotuntersuchung durchgeführt und nur dann entwurmt werden, wenn nachweislich auch ein Parasitenbefall vorliegt.


Quellen:

Literatur:

Letzte Aktualisierung: am 18.05.2012 [html]<a class="postlink-local" href="http://www.suedwinds-tiergarten.com/post16821.html#p16821"><img class="resize_me" alt="nach oben" src="http://img.userboard.org/styles/col_AeroBlack/theme/images/up.png" /></a><br /><br />[/html]


Zuletzt geändert von Cris am 18.05.2012, 06:45, insgesamt 30-mal geändert.
Grund: Zur besseren Lesbarkeit in mehrere Absätze gegliedert



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WAS ? OHNE MEINE HUNDE ? NIEMALS !!!!!!!!!!!!!!!!!!
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BeitragVerfasst: 16.08.2011, 21:10 
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Mein Haustier: 1 Schäferhund- Tschechoslowakischer Wolfshund- Mix
1 Tschechoslowakischer Wolfshündin
1 Maine Coon Katze
2 Maine Coon Kater
Skype: akira spocky
Denkst Du auch mal daran das jeders Tier anderst ist ?
Einen anderen Verdauungstrackt hat und es viele Menschen gibt die sich nur Billigfutter für ihr Tier leisten können
und daher ihre Wurstbrote mit den Tieren teilen?

Sollen die Armen auf ein Tier verzichten weil Futter zur Wissenschaft gemacht wird!
Unsere Tiere wurden früher auch alt, manche wurden krank.
Früher wie heute würden viele ihr letztes Hemd geben.
Aber ne Wissenschaft daraus machen nur die wenigsten.



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Ein Hund kommt wenn Du ihn rufst.
Ein Wolfshund nimmt Deinen Ruf zur Kenntnis und kommt Gelegentlich darauf zurück!
Eine Katze hat keinen Besitzer sondern Bedienstete!
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 Betreff des Beitrags: Re: Der BARF-Methode FAQ
BeitragVerfasst: 19.08.2011, 12:28 
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es zwingt dich oder andere ja keiner das zu lesen bzw deine tiere roh zu füttern. ist für die gedacht, die so wie ich interesse daran haben !



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 Betreff des Beitrags: Re: Der BARF-Methode FAQ
BeitragVerfasst: 19.08.2011, 13:36 
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Also ich habe meine Hunde immer roh gefüttert und da war es noch nicht modern und hat auch noch nicht BARF geheißen. Meistens mischte ich Kopffleisch mit Kutteln (Panse - Mageninnenwand von Rindern oder Schafen) gemischt. Auch Wild bekamen meine Hunde und ich lies sie sogar das Blut trinken, keiner ist daraufhin scharf geworden, so wie damals noch irrig die Meinung war. Ich finde es ist die natürlichste Art ein Tier zu füttern, habe noch kein Haustier mit einem Doesenöffner gesehen.
Aber natürlich muß man auf das Befinden seines Tieres eingehen, Kutteln sind z.B. sehr gesund da sich in dieser Mageninenwand die Vitamine der Nahrungsaufnahme der Pflanzenfresser halten. Meine zweite Hündin vertrug es aber nicht. Bei meiner jetzigen Hündin geht roh überhaupt nichts, Huhn gebraten, jetzt im Alter auch ohne Haut, da ihr diese zu fett ist.



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 Betreff des Beitrags: Re: Der BARF-Methode FAQ
BeitragVerfasst: 19.08.2011, 14:04 
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also wirklich davon überzeugt bin ich erst, seit ich bücher gelesen habe, wo drin steht, was im trofu und in den dosen so allerlei drin ist.
das fazit daraus war für mich : bringe meine hunde aus liebe um, da ja immer gepredigt wurde, daß nur fertigfutter ausgewogene ernährung sei.
ich gebe zu, auch ich war so ein depp, der das alles geglaubt hat.
für die futtermittelhersteller ist die sache mit sicherheit ausgewogen, die verdienen sich mit diesem ganzen mist eine goldene nase.
und die tierärzte, die von dieser industrie ja fleißig gesponsert werden, für die wäre es ja auch an der zeit, daß sie mal zum nachdenken beginnen.
bei meinem letzten spaziergang mit den mädels hab ich eine dame mit einem entzückenden goldie kennengelernt. auf meine frage, was er für probleme beim gehen hat, sagte sie mir er leide unter arthrose. daß ihr die teufelskralle nix bringt, wenn sie getreidehältiges futter gibt, hat ihr der tierarzt aber nicht gesagt, auch nicht, daß dadurch die arthrose nur noch schlimmer wird. reicht das?



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 Betreff des Beitrags: Re: Der BARF-Methode FAQ
BeitragVerfasst: 20.08.2011, 09:51 
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puppimaus hat geschrieben:
bei meinem letzten spaziergang mit den mädels hab ich eine dame mit einem entzückenden goldie kennengelernt. auf meine frage, was er für probleme beim gehen hat, sagte sie mir er leide unter arthrose. daß ihr die teufelskralle nix bringt, wenn sie getreidehältiges futter gibt, hat ihr der tierarzt aber nicht gesagt, auch nicht, daß dadurch die arthrose nur noch schlimmer wird. reicht das?


Für den Goldie tut es mir natürlich sehr Leid,in dieser Angelegenheit ist der TA für mich nicht vertrauensvoll!
Was das Tofu angeht,sollte Halter sich genauestens über die darin enthaltenen Zugaben informieren.
Es gibt solches und solches was natürlich auch im Preis vergleichbar macht.Selbstverständlich gibt es gute
hochwertige Tofu in denen absolut kein Getreide enthalten ist,aber wie schon gesagt es liegt am Preis!

Nur ein Bsp.meine Großeltern hatten schon immer Schäferhunde und die bekamen nur vom Tisch,
dass heißt was wir gegessen haben bekamen diese auch!Allesamt sind die Hunde Ur-Alt geworden so um die 16-17 Jahren,
was für Schäferhunde ein schon sehr beträchtliches hohes Alter ist.


Daher bin ich der Meinung das jeder sein/seine Hund/e füttern sollte wie er meint.



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Der Mensch glaubt manchmal,er sei zum Besitzer,zum Herrscher
erhoben worden.Das ist ein Irrtum,er ist nur ein Teil vom Ganzen.Seine Aufgabe ist nur die
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Der Mensch hat Verantwortung,nicht die Macht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der BARF-Methode FAQ
BeitragVerfasst: 20.08.2011, 10:27 
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Hallo Tierfreunde, ich barfe seit ca. 1/2 Jahr und am Anfang war ich auch eher verwirrt und überfordert.
Es hat sich aber sehr schnell eingespielt und ist kein Problem mehr. Lesen, stöbern und alles aufsaugen was mit dem Thema zu tun hat, und schwups geht´s von ganz allein
Es macht jetzt schon Spaß wenn ich überlege was ich den Tieren denn heute mal gebe, fast wie wenn ich für mich kochen würde
Was mir wichtig ist: Ich möchte als Tierfreund auf gar keinen Fall Massentierhaltung unterstützen und barfe daher nur in Bio-Qualität! gibts hier: http://www.barf-bio.de

LG Sylvie



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 Betreff des Beitrags: Re: Der BARF-Methode FAQ
BeitragVerfasst: 20.08.2011, 10:57 
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Also ich muß auch sagen, das ich bisher nur gute Erfahrungen mit dem barfen mache und ich wüsste dutzende Gründe kein Trofu zu füttern :biggrins:
Es ernährt sich ja auch jeder Mensch anders......obwohl wenn sich einer nur mit Fertigprodukten ernährt sagt man er lebt ungesund Das muss halt jeder selbst entscheiden.



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 Betreff des Beitrags: Re: Der BARF-Methode FAQ
BeitragVerfasst: 02.09.2011, 22:03 
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twiggy : natürlich soll jeder seine hunde so füttern, wie er glaubt. und natürlich hat hochwertiges futter seinen preis, aber was willst machen, wennst so wie ich zwei glutenunverträgliche hunde hast. ich spar halt lieber bei mir selber, bevor meine hunde auf was verzichten müssen.
ich machs im moment so wie sylvie79 und saug alles rein, was mir so in die finger kommt. und plötzlich steh ich gern in der küche und sehe mit begeisterung, wie meine hunde selig knochen etc nagen, wie sie mein saisonbedingtes gemüse (zur zeit kürbis und zucchini) schmausen und selbst meine älteste hatte überhaupt keine negativen umstellungserscheinungen wie z.b.durchfall.
es gibt fertige kräutermischungen, gemahlenes knochenmehl für ängstliche etc. und mit ein bisschen gefühl haut man bei der zusammenstellung sicher nicht wesentlich daneben.
und samt dem ganzen "luxus", damit meine hunde genug abwechslung haben und ihre ernährung ausgewogen ist, komme ich sicher nicht teurer als vorher.
der einzige nachteil ist, daß wir jetzt einen zweiten gefrierschrank brauchen, weil mein göttergatte mault, daß für ihn in dem einen gar kein platz mehr ist. :biggrins:



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 Betreff des Beitrags: Re: B.A.R.F.-Methode FAQ
BeitragVerfasst: 19.10.2011, 12:34 
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Was gegen die Verwendung von Fertigfutter spricht

Hunde gehören zur Ordnung der Karnivoren und ernähren sich normalerweise hauptsächlich von Fleisch. Die heute üblichen Fertigfutterprodukte enthalten jedoch einen hohen Anteil an Getreide, worauf der Organismus des Hundes nicht eingestellt ist. Die Folge können gesundheitliche Beeinträchtigungen der Tiere sein.

Fertigfutter aus überwiegend pflanzlichen Inhaltsstoffen für einen Fleischfresser?

Dass der Hund ein Fleischfresser ist, sieht man bereits an seinem Gebiss mit den kräftigen Eckzähnen. Auch der sehr kurze Darm des Hundes weist darauf hin. Pflanzenfresser haben einen viel längeren Darm und brauchen für die Verdauung rund 5 Tage, während es bei Hunden mit nur einem Tag viel schneller geht.
Hunde brauchen Fleisch, damit die Produktion der Verdauungssäfte angeregt wird, was bei der Verwendung von Fertigfutter zu Problemen führt. Denn durch den hohen Getreideanteil in diesen Produkten, der zwischen 60 und 90 Prozent liegt, wird nicht ausreichend Magensaft gebildet. Das aber hat zur Folge, dass nicht genügend Bakterien abgetötet werden, was zu Fehlgärungen, Durchfall und Parasitenbefall führen kann. Da das hoch erhitzte Fertigfutter auch kaum noch Enzyme besitzt, wird die Bauchspeicheldrüse mit deren Produktion überfordert.
Hunde sind wie ihre Vorfahren, die Wölfe, also nicht dafür geschaffen, große Mengen pflanzlicher Nahrung zu fressen. Ihre angemessene Nahrung sind vielmehr Beutetiere, durch deren vollständigen Verzehr sie alle nötigen Nährstoffe bekommen: Vitamine, Mineralstoffe, Fett, Eiweiß, Enzyme und Ballaststoffe.
Die Hundefuttermittelhersteller haben übrigens eine elegante Möglichkeit gefunden, um den hohen Anteil an Getreide in ihren Produkten zu verschleiern. Sie zählen die verschiedenen Getreidesorten nämlich alle einzeln auf, was zur Folge hat, dass nicht etwa das überwiegend verwendete Getreide als Ganzes an erster Stelle der Zutatenliste steht, sondern zum Beispiel das Fleischmehl, was auf den Kunden natürlich einen viel besseren Eindruck macht.

Was in Fertigfutter sonst noch alles enthalten sein kann

Selbst in den besseren Hundefutterprodukten dürfen bestimmte Körperteile von Tieren enthalten sein. So ist es zum Beispiel erlaubt, wenn die Füße, die Federn und sogar der Kot von Hühnern für Hundefutter mit verarbeitet wird. Erlaubte Nebenprodukte von Rindern sind neben Kot und Urin auch noch Hoden, Hufe und Fell. All diese Bestandteile dürfen im Hundefutter enthalten sein und fallen unter so wenig aussagekräftige Begriffe wie tierische Nebenprodukte, Geflügelfleischmehl, Fischmehl, Knochenmehl oder Trockenschnitzel.
Noch schlimmer ist die Tatsache, dass die Abdeckereien oft nicht einmal die Plastikverpackungen von abgelaufenem Fleisch entfernen oder verendeten Tieren die Halsbänder entfernen! All das landet einfach mit im Hundefutter.
Einige Futtermittelhersteller geben an, bei ihren Produkten auf die Verwendung von Chemikalien, Geschmacksverstärkern und Konservierungsmitteln zu verzichten. Da stellt sich allerdings die Frage, wie es denn sein kann, dass diese Futtermittel trotzdem eine Haltbarkeit von mindestens einem Jahr haben. Die Lösung: Viele Hundefutterhersteller kaufen Grundsubstanzen ein, die diese Konservierungsstoffe bereits enthalten. Da sie selber dann keine eigenen Stoffe zur Haltbarmachung mehr einzusetzen brauchen, entfällt auch die Kennzeichnungspflicht!



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