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 Betreff des Beitrags: Bürger helfen Bürger ???
BeitragVerfasst: 18.09.2010, 10:50 
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Guten Tag liebe Leser,

diesen Beitrag schreibe ich hier auf Grund eines Artikels in einer rheinischen Zeitung.
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Bürger helfen Bürger ????

Mit vielen Fragezeichen möchte ich beginnen; denn ohne diese geht es gar nicht. In einem letzte Woche veröffentlichen Beitrag las ich, dass in einem kleinen beschaulichen Ort im Rheinland die dortige „Tafel“ um Hilfe bittet, damit sie weiterhin den bedürftigen Menschen dort helfen kann. Was war geschehen? Aus welchem Grund bittet die „Tafel“ nun um Hilfe?

Folgendes hat sich in den letzten Monaten herauskristallisiert, nämlich, die bisherigen Spender der „Tafeln“ halten sich mit ihren Spenden extrem zurück. Bei den Discountern wird härter kalkuliert, Waren, die kurz vor dem Verfalldatum stehen, werden zu ermäßigten Preisen dort selber verkauft, oder verschwindet in den Abfallcontainern. Vor noch nicht all zu langer Zeit, wurden diese Waren an die „Tafeln „ weitergereicht. Es war eine verhältnismäßig gute Zeit für die „Tafeln“ und ihren armen Kunden. Nun kämpfen die „Tafeln“, und das nicht nur in diesem Ort im rheinischen Land, ums Überleben.

Dieser Artikel gab mir zu denken, und ich fragte mich, wie kann so etwas sein? Menschen, die am absoluten Existenzlimit leben, sind mal wieder die Leidtragenden. Wie kann man helfen?
Den Unternehmen ist es offensichtlich egal, ob in unserem Land Menschen und Tiere (gibt es doch auch Tiertafeln bei uns) am Hungertuch nagen oder nicht, Ihnen geht es doch gut.
Also machte ich mir einmal Gedanken darüber, wie man helfen könnte, könnte deshalb, weil die Menschen mitziehen müssen, und das ist ein großes Problem. Man könnte ein Aktion starten „ Bürger helfen Bürger „; und dazu habe ich mir eine kleine Rechnung aufgemacht, die all diese Probleme lösen KÖNNTEN !

Beispiel:

In einer Stadt leben ca. 50.000 Menschen. Wenn man die Hälfte wegstreicht, die sowieso nicht helfen wollen ( aus Prinzip ), bleiben 25.000 übrig; und diese 25.000 Menschen spenden jeden Monat 0.50 Cent, was ein verschwindet kleiner Betrag ist, den jeder im Monat übrig hat, verbleiben 12.500 Euro im MONAT für die „Tafel“ des jeweiligen Ortes übrig. Man halte sich vor Augen: 12.500 Euro, was kann eine "Tafel" für solch einen Betrag alles bewältigen? Sie können Grundnahrungsmittel kaufen, eine Erleichterung der Stromkosten, Benzinkosten für die Fahrzeuge u.s.w. ; all diese Dinge wären leichter zu bewältigen.

Aber, nun kommt das große Aber, in dem Moment, wo die Menschen spenden, kommt der Staat und nimmt ihnen den größten Teil der Spenden wieder weg, es muss ja alles versteuert werden, da liegt der Hase im Pfeffer.

Warum kann man es nicht ganz einfach und unbürokratisch machen; ein Spendenkonto wird eingerichtet, der Bürger macht einen Dauerautrag über monatlich 0.50 Cent für die "Tafel" und den „Tafeln“ in Deutschland wird enorm geholfen, wenn der Bürger es denn will, wo ich persönlich noch nicht so von überzeugt bin.

Also sind wir wieder am Anfang der Geschichte, auch wenn die Bürger anderen Bürgern helfen wollten, macht der Staat ihnen einen Strich durch die Rechnung. Es gibt ja noch nicht einmal eine Steuerermäßigung für die Fahrzeuge der „ Tafeln „, schaut einmal auf Deutschlands Strassen, wie viele Autos dort mit einer grünen Nummer unterwegs sind, ob die Besitzer wohl alle arm und bedürftig sind? Ich denke nicht.

Eure Meinung dazu würde mich interessieren.

Mit freundlichen Grüßen

Karl Brunner



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Was schadet es dem Menschen, wenn man dem Tier zuerkennt was ihm gebührt, also Verstand.
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 Betreff des Beitrags: Re: Bürger helfen Bürger ???
BeitragVerfasst: 18.09.2010, 11:37 
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Ja,Kalli deine Bedenken sind berechtigt.Es ist schon arg ungerecht wie der Staat mit seinen
Bürgerinnen und Bürger umgeht.Der Staat sollte sich wirklich was schämen,aber nein
der saugt die schon sowieso armen Menschen bis aufs letzte aus.
Man braucht ja nur die Sparpläne der feinen Herren und Damen verfolgen,ein absolutes
no go was sich diese Hohheiten erlauben.
Die Geschäfte die sonst eventuell die Tafeln versorgt haben,stellen sich jetzt wahrscheinlich
quer weil sie auch der Meinung sind der Staat ist für seine Mitmenschen verantwortlich.
Kann das von den Geschäften einerseits verstehen,aber leidtragend sind wie immer diese
armen Menschen.Die heutige Zeit hat sich so negativ von der Politik her entwickelt,es ist sehr traurig
aber wahr.Hauptsache ist die /unsere Hohheiten der Politik müssen nicht so leben wie die ärmsten der Armen.
Müssten die einmal nur 1 Monat von Hartz IV leben könnten man hoffen sie würden vielleicht umdenken.



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LG Monika
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Der Mensch glaubt manchmal,er sei zum Besitzer,zum Herrscher
erhoben worden.Das ist ein Irrtum,er ist nur ein Teil vom Ganzen.Seine Aufgabe ist nur die
eines Hüters,eines Verwalters,nicht die eines Ausbeuters.
Der Mensch hat Verantwortung,nicht die Macht.


(* Onondaga *)
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