Aktuelle Zeit: 15.08.2018, 06:56

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]





 Seite 1 von 1 [ 1 Beitrag ] 
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Botulismus
BeitragVerfasst: 25.09.2010, 10:07 
Vereinsmitglied
Vereinsmitglied
Benutzeravatar

Registriert: 11.2009
Beiträge: 1641
Wohnort: Nordhorn
Geschlecht: männlich
Herkunft: .
Laune: Meistens gut drauf
Mein Haustier: " Benny" Golden Retriever - Dackelmix, Heimkind und Wandergeselle bis er mit 2 Jahren zu uns kam. Nun ist er 9 Jahre alt.
Skype: Benny15381
Liebe Leser,

hier einmal ein Beispiel, wie ich finde, zur Nachahmung empfohlen. Hier wird deutlich gemacht, was man unternehmen kann ,wenn man will, um eine Krankheit zu bekämpfen. In diesem Beispiel liegt es wohl in der Hauptsache an den Betreiber dieses Unternehmens, er hat nicht aufgegeben, im Gegenteil, er vermittelt seine Erfahrungen weiter, in dem er sich der Öffentlichkeit stellt und übers eine Erfahrungen berichtet. Solche Beispiele könnten ruhig Schule machen.

Liebe Grüße Kalli

-------------------

1.100 Rinder Opfer von Botulismus: „Kontrolliertes Verenden“ eines Milchviehbestandes

[Botulismus, festliegende Kuh; Foto: Frau Dr. Birgit Schwagerick, RGD MV]

Horstmar-Leer (aho) – Die Katastrophe, die zum Verenden von rund 1.100 Rindern im Zeitraum von 2007 – 2009 auf einem Milchviehbetrieb mit 1.500 Tieren im Norden Deutschland führte, begann zunächst mit eher unspektakulär mit einem Anstieg der Milchzellzahl, Rückgang der Milchleistung und vermehrten Gesundheitsproblemen bei den 450 Milchkühen des Betriebs. Eines der zunächst nicht zu erklärenden Erscheinungen waren eine Gangunsicherheit und Stolpern der Tiere, so dass immer wieder Tiere mit Beinbrüchen aus dem Bestand ausscheiden mussten. Hinzu kam ein starkes Speicheln der betroffenen Tiere bei heraushängender Zunge und festliegende Kühe, deren Therapie erfolglos war. Immer wieder verendeten Tiere plötzliche ohne erkennbaren Grund, so das durchschnittlich 50 – 70 Tiere im Monate als Totalverluste abgeschrieben werden mussten.

Schon frühzeitig hatte der Betriebsleiter die zuständigen Behörden informiert, die den Betrieb erfolglos auf auf Tierseuchen, Haltungsmängel und Fütterungsfehler untersuchten. Schließlich und endlich wurde dem Landwirt „Inkompetenz“ vorgeworfen und die Aufgabe des Betriebes empfohlen.

Um die dramatischen Tierverluste auszugleichen, kaufte der Betriebsleiter im Sommer 2008 rund 100 Milchkühe zu, die in den ersten zwei Monaten zunächst symptomlos waren. Dann aber verendeten hiervon rund die Hälfte der Tiere innerhalb von sechs Monaten.

Erst eine Untersuchung von Organmaterial Ende 2008 in einem Speziallabor in Leipzig erbrachte Hinweise auf Botulismus durch den Erreger „Clostridium botulinum“. Ein Tierarzt mit Erfahrung im Umgang mit dem Vergiftungsbild brachte dann die „Wende zum Besseren“.

Anlässlich der Tagung „Botulinumtoxikosen bei Mensch und Tier – chronischer Botulismus in Milchviehherden? Was ist dran?“ am 30. September und 01. Oktober 2010 berichtet der betroffene Landwirt detailliert über dieses Drama und die Katastrophe, die seinen Betrieb fast vernichtet hätte.

Mehr siehe hier

Quelle: Aho



_________________
Bild

Bild

Was schadet es dem Menschen, wenn man dem Tier zuerkennt was ihm gebührt, also Verstand.
Offline
  Profil Persönliches Album  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 Seite 1 von 1 [ 1 Beitrag ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  

cron