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 Betreff des Beitrags: Niereninsuffizienz
BeitragVerfasst: 11.01.2010, 15:09 
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Das Ziel, ein Fortschreiten der Nierenerkrankung sowie ihren Folgekrankheiten aufzuhalten.
Da die Ernährung im Rahmen der Gesamttherapie eine große Rolle spielt, müssen wir uns damit beschäftigen.
Der wichtige Teil bei der Ernährung ist eine angepasste Eiweißzufuhr, eine zu hohe Eiweißaufnahme belastet die kranken und gesunden Nieren zusätzlich.

Aber um einen Eiweißmangel zu verhindern, ist es unbedingt notwendig, hochwertige Proteine
zuzuführen. Dies könnten Sie mit einer Kartoffel-Ei-Diät erreichen.
Kartoffeln und Eier sind hochwertige Eiweißlieferanten.
Eine eiweißreduzierte Nahrung muss aber sein, damit weniger giftige Stoffwechselschlacke,
vor allem der Harnstoff, entstehen.
Weniger Eiweiß, dafür aber hochwertiges. Sie erreichen es mit Sauermilchprodukten, magerem Rinder- und Hühnerfleisch, aber auch mal mit Fisch oder gekochten Eiern, Spiegeleiern und Rühreiern.
Auf keinen Fall füttern sie ihren Hund mit Innereien.
Achten sie auf weniger Phosphat und Eiweiß, das ist wichtig für die diätetische Maßnahme bei Niereninsuffizienz.
Die Phosphoraufnahme sollte nicht höher als 45 mg/kg liegen.

Wichtig ist auch, dass der Hund ausreichend mit Wasser versorgt wird.

Teilen sie ab jetzt das Essen in drei Portionen ein:
Die Mahlzeiten sollten wie folgt aussehen.
1/3 aus Eiweißträgern, z. B. Fisch, Fleisch, Sauermilchprodukte oder Ei und
2/3 aus leichten verdaulichen Kohlenhydraten, z. B. Gemüse, Kartoffeln, sehr wenig Reis.

Als Kohlenhydratquellen: Reis, Nudeln, Kartoffeln
Als Ballaststoff etwas Möhren, Fenchel, Zucchini

Denken sie daran, dass der Hund mit seinem Urin auch Salz verliert.
Deshalb gilt: 1 Messerspitze Salz pro 10 kg Körpergewicht des Hundes zum Futter dazugeben. Der nierenkranke Hund braucht das Salz, ohne würde es ihm sehr schaden.

Wasserlösliche Vitamine, vor allem Vitamin C und die Vitamine der B-Gruppe sowie Calcium, müssen ebenfalls ersetzt werden. 1 Messerspitze Acerola-Pulver pro 10 kg Körpergewicht und ein Vitamin B-Präparat zum Ausgleich dazufüttern.

Ist der Harnsäurewert sehr hoch, bietet die Naturheilkunde eine Heilpflanze mit harnstoffsenkender Eigenschaft: �Lespedeza capita�. Ein Fertigextrakt aus dieser Heilpflanze wird auch beim Hund mit Erfolg zur Entfernung der giftigen Stoffwechselschlacken aus dem Blut eingesetzt.

20 - 30 Tropfen mit Wasser verdünnt pro 10 kg Körpergewicht pro Tag werden dem Hund direkt in die Mundhöhle eingegeben.

Deswegen gilt: Weniger Fleischfütterung ist lebensverlängernd!
Und gehen sie regelmäßig mit ihrem Hund zum Tierarzt.



_________________
LG Suedwind
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