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BeitragVerfasst: 30.03.2009, 07:27 
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When God had made the earth and sky,
the flowers and the trees,

he then made all the animals and all the
birds and bees.

And when his work was finished, not
one was quite the same.

And so he travalled land and see and
everywhere he went,

a little creature followed him, until his
stregth was spent.

When all were namend upon the earth
and in the sky and sea,

the little creature said, Dear Lord,
there`s not one left for me.

The Father smiled and softly said, I`ve
left you to the end,

I`ve turned my own name back to front ,
and called you - DOG - my friend.

(unbekannter Dichter)



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 Betreff des Beitrags: Re: Tiergedichte
BeitragVerfasst: 16.03.2010, 00:42 
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Es wird so aussehen, als wäre ich tot
und das wird nicht wahr sein...
Und wenn du dich getröstet hast,
wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.
Du wirst immer mein Freund sein,
du wirst Lust haben, mit mir zu lachen.
Und wirst manchmal dein Fenster öffnen,
gerade so zum Vergnügen...
Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein,
wenn sie sehen, dass du den Himmel anblickst
und lachst.

Antoine de Saint-Exupéry



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 Betreff des Beitrags: Re: Tiergedichte
BeitragVerfasst: 04.04.2010, 17:04 
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Der Vogel Wandelbar


War einst ein Vöglein Wandelbar,
an dem fast Alles seltsam war.
Ein rechter Wildfang wollt es sein
und hatte doch ein Humpelbein
und viel zu krumme Flügel.

Allein die Flügel sah man kaum,
so schön war sein Gefieder;
das schimmerte wie Purpurschaum,
und auf der Brust der weiche Flaum
wie ein Perlmuttermieder.

Vom vielen Zwitschern eigner Art
bekam's ein Schnäblein silberzart;
und Augen trug's im Köpfchen,
so lieblich-launisch-glitzerblau
wie Morgens die Tautröpfchen.

Das gab dem Vöglein Wandelbar
ein Aussehn, sonderlich fürwahr.
Doch was das Sonderlichste war:
tief innen trug's un wandelbar
ein Herz von lautrem Golde.

Und Alles war dem Vöglein gut,
wie's humpelte und glänzte;
und Jeder nahm's in seine Hut,
solang es brav im Hofe saß,
der hoch sein Nest umgrenzte.

Bis unser Vöglein endlich
ein Vogel wurde; ei der Daus,
da lief es aus dem sichern Haus
allein ins weite Land hinaus,
und da erging's ihm schändlich.

Die Andern liefen gar so schnell,
das Ihre zu erjagen;
da kommt mit seinem Wackelschritt
solch armes Entlein nicht gut mit,
und muß den Spott noch tragen.

Sie stießen es und traten es
und rupften es gescheit;
und in dem wilden Drängen
blieb bald sein schönes Schimmerkleid
an Busch und Dornen hängen.

Zwar mancher blieb auch stehen;
vermahnten dann und schalten
den ungeschickten Wandelbar,
und wußten doch, wie lahm er war,
und - blieben selbst die alten.

Doch schließlich war es ihm geglückt,
mit letzten Kräften, arg zerpflückt,
ein Bäumlein zu erschwingen;
da dacht er heimlich auszuruhn
und sich in Schutz zu bringen.

Verwandelt war nun ganz und gar
der arme Vogel Wandelbar;
nur hier und da noch glänzte ein
zerschlissnes Purpurfederlein
in seinem grauen Kittel.

Und auch der Augen helles Licht
war blaß, wie welk Vergißmeinnicht;
nur noch das Silberschnäbelein
war ihm geblieben, blank und rein,
wenn's auch recht kläglich zirpte.

So saß er weitab vom Gewühl
und fragte sich voll Wehgefühl,
warum er so verlassen;
und wußte doch, daß Lahme nicht
zu so viel Schnellen passen.

Ein Rabe aber kam vorbei;
den ärgerte die Melodei
und auch das Silberschnäbelein.
Er schrie: "Ich mag nicht solch Geschrei!
marsch, lamentier wo anders!

Ich will mir hier mein Nest her baun,
und für uns Beide ist kein Raum!"
und stieß das Vögelchen vom Baum
und riß ihm aus dem Kleide
auch noch sein letzt Geschmeide.

Da war ihm aller Mut dahin,
der Mut sogar zum Klagen.
Mit seinem müden Humpelbein
lief's weinend in die Nacht hinein
und dachte voll Verzagen:

Jetzt ist rein garnichts mehr an mir,
jetzt kann ich nur gleich sterben;
jetzt will ich in die Wüstenei,
wo Keinen ärgert mein Geschrei,
und still für mich verderben.

Ja, garnichts, garnichts mehr war sein
von all dem schönen bunten Schein;
sogar das Schnäblein hatte ganz
verloren seinen Silberglanz
von all den vielen Tränchen.

Und als das Vöglein Das gesehn,
ist fast sein Herz gebrochen.
Zum Sterben hat sich's hingesetzt.
Da kam der goldne Mond zuletzt
und hat zu ihm gesprochen:

"Du armes Vöglein Wandelbar,
was grämst du dich denn immerdar
um deine paar Juwelen?
Du dummes Vöglein Wandelbar,
vergaßest du denn ganz und gar,
was Keiner dir kann stehlen!

Hast du denn nicht viel mehr in dir
als diese ganze Lust und Zier,
worauf die Andern sinnen?
Was weinst du denn und machst dir Schmerz?
denkst du denn garnicht an dein Herz
von lautrem Gold tief innen!"

Da ward dem Vogel Wandelbar
auf einmal Alles licht und klar,
und lebte gerne weiter;
da pfiff er bis an seinen Tod
auf allen Spott, auf alle Not,
unwandelbarlich heiter.

(Richard Fedor Leopold Dehmel)



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 Betreff des Beitrags: Re: Tiergedichte
BeitragVerfasst: 10.01.2014, 14:32 
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Wir müssen SCHREIEN SCHREIEN SCHREIEN ...


~ Aufschrei der Tränenlosen!!!!!! ~


Hund mit abgeschnittenen Ohren,
einmal wurd' ich nur geboren,
wollte Freund, Gefährte sein,
warum lässt Du mich allein,
angebunden, blutend, kalt,
tief im dunklen Tannenwald?

Pferd mit aufgeschlitztem Leibe,
steh' verletzt ich auf der Weide,
wollte nutzen, wollte leben,
Dir und anderen Freude geben.
So verlorst Du Dein Gesicht,
Dein Gewissen sei Gericht
für all' meine Not und Pein.
Partner Mensch? Ich sage: N E I N !

Geschundenes Rind auf Viehtransport,
stehend bis zum fernsten Ort,
Leib an Leib, erschöpft, kein Heu,
gebrochene Beine, keine Streu,
nirgends eine Tier-Raststätte,
wenn ich doch nur Wasser hätte!
Wie kannst so unbeseelt Du sein,
Partner Mensch? Ich sage: N E I N !

Und wir, geplagtes Federvieh,
in der Legebatterie,
nirgends Gras und Sonnenschein

und kein Platz fürs zweite Bein.
Auch wir Tiere im Labor
stimmen ein in diesen Chor.
Wie unbarmherzig kannst Du sein.
Partner Mensch? Ich sage: N E I N!

Ein Beutel Miezekatzen
zwischen Hausmüll und Matratzen,
halb erstickt und tief verborgen
wollte man uns so entsorgen?
Sind denn alle inhuman,
nimmt sich keiner unsrer an?
Hört uns niemand ängstlich schrein?
Partner Mensch? Ich sage: N E I N !

Eng ist es in dem Riesenraum,
stehen, gehen kann ich kaum,
bin noch klein und viel zu dick:
Ferkel in der Mastfabrik.
Zwar leb' ich ohnehin nicht lange,
jedoch ist mir ganz furchtbar bange
vor Viren und Elektrozange.
Millionen kleiner Ferkel schrein:
Partner Mensch? Ich sage: N E I N !

Versetze Dich in unsere Lage,
diese Schmerzen, diese Plage,
alles für Gewinn und Geld.
Gilt dieses nur auf unsrer Welt?

Ob bei einem Tausch der Rollen
wir Euch wirklich retten sollen?
Mensch, lass diesen Rat Dir geben:
Übe Ehrfurcht vor dem Leben!
Du bist verloren, wenn wir schrein:
N E I N, N E I N, N E I N
~ Verfasser unbekannt ~



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 Betreff des Beitrags: Re: Tiergedichte
BeitragVerfasst: 10.01.2014, 17:20 
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Laune: Immer gute Laune
Mein Haustier: 2 kleine Hunde die mich auf Trapp halten*grins*
und einige Koi's im Gartenteich
Skype: maeuschen 0608
Mensch und Tier

Ich war im Garten, wo sie all die Tiere
gefangen halten; glücklich schienen viele,
in heitern Zwingern treibend muntre Spiele,
doch andre hatten Augen, tote, stiere.
Ein Silberfuchs, ein wunderzierlich Wesen,
besah mich unbewegt mit stillen Blicken.
Er schien so klug sich in sein Los zu schicken,
doch konnte ich in seinem Innern lesen.
Und andre sah ich mit verwandten Mienen
und andre rastlos hinter starren Gittern -
und wunder Liebe fühlt ich mich erzittern,
und meine Seele wurde eins mit ihnen.


Verfasser: Christian Morgenstern



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Der Mensch glaubt manchmal,er sei zum Besitzer,zum Herrscher
erhoben worden.Das ist ein Irrtum,er ist nur ein Teil vom Ganzen.Seine Aufgabe ist nur die
eines Hüters,eines Verwalters,nicht die eines Ausbeuters.
Der Mensch hat Verantwortung,nicht die Macht.


(* Onondaga *)
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