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 Betreff des Beitrags: Etwas zum Nachdenken
BeitragVerfasst: 18.09.2009, 11:59 
Teufelsweib
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Zum Nachdenken ....

Werner schaute noch mal auf den Tacho, bevor er langsamer wurde. 78
km/h innerhalb einer Ortschaft.

Das dritte Mal, dass er in diesem Jahr
erwischt wurde...

Der Polizist der ihn angehalten hatte, stieg aus seinem Auto und kam
mit einem Notizblock auf Werner zu.

Christian? Die Uniform irritierte zunächst,
aber es war Christian aus der Kirche!

Werner sank tiefer in seinen Sitz.

Das war schlimmer als der Strafzettel. Ein christlicher Bulle
erwischte einen Typen aus seiner eigenen Kirche.

'Hallo Christian. Komisch dass wir uns so wiedersehen!'

'Hallo Werner.' Kein Lächeln.

'Ich sehe, du hast mich erwischt in meiner Eile nach Hause zu kommen,
um meine Frau und Kinder zu sehen.'

'Ja so ist das.' Christian der Polizist, schien unsicher zu sein.

'Ich bin in den letzten Tagen erst sehr spät aus dem Büro gekommen,
und war im Gedanken schon beim morgigen Familienausflug. Mit wie viel
hast du mich erwischt?'

'Siebzig.'

'Ach Christian, warte einen Moment. Ich habe sofort auf den
Tacho geschaut, als ich dich sah! Ich schätze das waren 65 km/h !'

Werner konnte mit jedem Strafzettel besser lügen...

Genervt starrte er auf das Armaturenbrett.

Christian war fleißig am Schreiben auf seinem Notizblock. Warum wollte
er nicht Führerschein und Papiere sehen?

Was auch immer der Grund war, es würden einige Sonntage vergehen, bis
Werner sich in der Kirche wieder neben diesen Polizisten setzen würde.
Ungeduldig sagte er: 'Es liegt doch ganz in deinem Ermessen. Sicher
habe ich eine Verkehrsregel gebrochen, aber man kann doch auch mal ein
Auge zudrücken, oder?'

Christian schrieb weiter, riss dann den Zettel ab und gab ihn Werner.

'Danke.' Werner konnte die Enttäuschung nicht aus seiner Stimme halten.

Ohne ein Wort zu verlieren, ging Christian wieder zu seinem
Streifenwagen zurück.

Werner wartete und schaute ihm im Spiegel nach. Dann faltete er den
Zettel auf. Was würde ihm dieser Spaß kosten?

He, war das ein Witz? Es war kein Strafzettel!

Doch dann las Werner:
'Lieber Werner, ich hatte einmal eine kleine Tochter. Als sie fünf
Jahre alt war, starb sie bei einem Verkehrsunfall. Richtig geraten, der
Typ ist zu schnell gefahren. Ein Strafzettel, eine Gebühr und drei
Monate Knast, dann war der Mann wieder frei. Frei um seine beiden
Töchter wieder in den Arm nehmen zu dürfen.

Ich hatte nur eine, und ich werde warten müssen, bis ich sie im Himmel
wieder in die Arme nehmen kann. Tausendmal habe ich versucht, diesem
Mann zu vergeben. Vielleicht habe ich es geschafft, aber ich muss immer
wieder an sie denken. Auch jetzt. Bete bitte für mich. Und sei bitte
vorsichtig, Werner.

Mein Sohn ist alles was ich noch habe.

Gruß, Christian.'

Werner drehte sich um und sah Christian wegfahren. Er fuhr die Straße
wieder hinunter. Werner sah ihm nach, bis er nicht mehr zu sehen war.

Erst einige Minuten später fuhr er langsam nach Hause. Er betete um
Verzeihung und zu Hause angekommen, nahm er seine überraschte Frau
und Benny ganz fest in die Arme.

Das Leben ist so wertvoll. Behandle es mit Sorgfalt. Dies ist eine
sehr wichtige Nachricht. Bitte gib sie weiter an deine Freunde.

Fahr vorsichtig und mit Verständnis anderen gegenüber. Vergiss nie,
Autos kann man wieder kaufen. Menschenleben aber...

Schon komisch, man bekommt 1000 'Witze' per Email zugeschickt und sie
verteilen sich wie ein Feuer. Aber wenn man anfängt nachdenkliche
Briefe zu versenden, die auf das Leben anspielen, denken die Menschen
zweimal nach bevor sie diese verteilen, und an wen sie diese verteilen,
oder!?



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Ein Wolfshund nimmt Deinen Ruf zur Kenntnis und kommt Gelegentlich darauf zurück!
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.09.2009, 14:09 
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Freundschaft

Dein wahrer Freund
ist nicht,
der dir den Spiegel hält der Schmeichelei,
worin dein Bild dir selbst gefällt.
Dein wahrer Freund ist,
der dich sehen lässt deine Flecken
und sie dir tilgen hilft,
eh' Feinde sie entdecken!

Verfasser unbekannt



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 Betreff des Beitrags: Re: Etwas zum Nachdenken
BeitragVerfasst: 12.12.2009, 17:46 
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Liebe lichtbrücke,

hier etwas von Edelmayer, nicht nur für Dich zum anhören:

http://www.youtube.com/watch?v=Lwp35i3hyj8

Liebe Grüße Kalli



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Was schadet es dem Menschen, wenn man dem Tier zuerkennt was ihm gebührt, also Verstand.
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 Betreff des Beitrags: Re: Etwas zum Nachdenken
BeitragVerfasst: 12.12.2009, 19:51 
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Lieber Kalli

Danke für diesen Text, ich konnte ihn allerdings nicht fertig hören. Bitte nicht böse sein, aber Tierversuchslabors schaffe ich nicht (das heisst nicht, dass ich nicht weiss, wie sehr dort die Tiere gequält werden). Nimm's bitte nicht persönlich, ich hab' nur das "Problem" hellfühlig zu sein, das heisst, ich nehme Emotionen auch von anderen Lebewesen, auch von Tieren, wahr.

Mir ist übel...... :aaaah:

lichtbrücke


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 Betreff des Beitrags: Re: Etwas zum Nachdenken
BeitragVerfasst: 12.12.2009, 19:58 
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Dies gilt auch für das Verhalten von Mensch zu Tier...


Bruder

Ein Blick in deine Augen,
ein Blick in dein Gesicht.
Starr ist es vor Kälte,
Liebe spürst du nicht.

Hältst dein Gewehr umklammert,
als ob’s dein Seelenheil wär’.
Dabei erzeugst du Schmerz,
erzeugst Hass, mehr und mehr.

Halt’ ein, du Mensch, besinn’ dich,
mach’ deine Augen zu;
Werde still und fühle,
Liebe umgibt dich, lass’ sie zu.

Auch du bist unser Bruder,
dereinst mit Gott vereint.
Ich wünsch’ es dir von Herzen,
ich liebe dich – du Feind.

© Ponte della Luce


:engelchen_mit_herz:


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 Betreff des Beitrags: Re: Etwas zum Nachdenken
BeitragVerfasst: 12.12.2009, 20:22 
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Liebe lichtbrücke,

ja, Du hast recht, die Emotionen spielen eine ganz große Rolle. Aber weißt Du, die meisten Menschen haben vergessen oder noch nie gewußt, dass Gott uns die Tiere anvertraut, und nicht ausgeliefert hat. Aus diesem Grunde müssen sie ab und an daran erinnert werden, bevor alle sogenannten "Menschen" total dem Verderben ausgeliefert werden. Sie sind auf dem besten Wege dorthin.

Liebe Grüße Kalli



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Was schadet es dem Menschen, wenn man dem Tier zuerkennt was ihm gebührt, also Verstand.
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 Betreff des Beitrags: Re: Etwas zum Nachdenken
BeitragVerfasst: 12.12.2009, 20:46 
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Lieber Kalli

Hm... Mir ist jetzt nicht ganz klar, wen du mit den meisten "Menschen" meinst... Diejenigen, die für die Tierversuche verantwortlich sind, sond andere Kaliber als Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller. Was nicht heisst, dass keine Aufklärung betrieben werden soll.

"Mach dir die Erde untertan", hiess es glaub ich in der Bibel (sinngemäss). In der heutigen Zeit der Egozentrik und der Gier erhält dieser Satz eine sehr grausliche Bedeutung. :aaaah:

Das mit dem "Verderben" sehe ich von einer höheren Warte. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, welchen Weg er gehen will.

lichtbruecke


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 Betreff des Beitrags: Re: Etwas zum Nachdenken
BeitragVerfasst: 14.12.2009, 13:01 
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Hier eine kleine Geschichte zum Erzählen:

Weihnachten der Tiere

Die Tiere diskutierten einmal über Weihnachten. Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.

"Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs, "was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten!"

"Schnee", sagte der Eisbär, "viel Schnee!" Und er schwärmte verzückt: " Weisse Weihnachten feiern!"

Das Reh sagte: "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern."

"Aber nicht so viele Kerzen", heulte die Eule "schön schummrig und gemütlich muss es sein. Stimmung ist die Hauptsache!"

"Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau "Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten."

"Und Schmuck," krächzte die Elster, "jede Weihnachten kriege ich was: einen Ring, ein Armband, eine Brosche oder eine Kette, das ist für mich das Allerschönste."

"Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen ", brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache, wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich lieber auf Weihnachten."

"Mach's wie ich", sagte der Dachs, "pennen, pennen, das ist das Wahre an Weihnachten, mal richtig ausschlafen!"

"Und saufen", ergänzte der Ochse," mal richtig einen saufen und dann pennen..."

;...dann aber schrie er "aua!!"; denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt: "Du Ochse, denkst du denn nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte: "Das Kind, ja das Kind, das Kind ist die Hauptsache."

"Übrigens", fragte der Esel: "ob das die Menschen auch wissen??"

Liebe Grüße Kalli



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